2.48.6 (k1970k): 4. Aktionsprogramm zur beruflichen Bildung, BMA

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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4. Aktionsprogramm zur beruflichen Bildung, BMA

Nach kurzer Aussprache, an der sich der Bundeskanzler, die Bundesminister Schmidt und Leber sowie der Parlamentarische Staatssekretär von Dohnanyi beteiligen, billigt das Kabinett das Aktionsprogramm „Berufliche Bildung". 12 Auf Vorschlag von PStS von Dohnanyi beschließt das Kabinett, auf S. 25 der Unterlage in der 6. Zeile des 2. Absatzes vor die Worte „berufliche und politische" das Wort „insbesondere" einzufügen. 13 Auf Vorschlag von Bundesminister Schmidt erklärt sich das Kabinett mit einer Ergänzung des dritten Absatzes von Ziff. 1 im Abschnitt E einverstanden; die genaue Formulierung soll von dem BM der Verteidigung und dem BM für Arbeit und Sozialordnung noch festgelegt werden. Außerdem geht das Kabinett davon aus, daß der Programmtext noch redaktionell überarbeitet wird. 14

12

Siehe 7. Sitzung des Kabinettausschusses für Bildung und Wissenschaft am 27. Okt. 1970 TOP 1 (B 136/36239). - Vorlage des BMA vom 3. Nov. 1970 in B 136/7630, weitere Unterlagen in B 136/7631 und B 149/9008. - In dem vom BMA vorgelegten Entwurf eines Aktionsprogramms wurden als Ziele und geplante Maßnahmen der Bundesregierung u. a. die Vermittlung sozioökonomischen Grundwissens an den allgemeinbildenden Schulen, die Verbesserung der Berufsberatung, die Erarbeitung neuer Ausbildungsordnungen, die pädagogische und fachliche Qualifizierung der Ausbilder, die Koordinierung zwischen Betrieb und Berufsschule, die wirksame Überwachung der Berufsausbildung durch staatliche Stellen, der Ausbau von Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechten, der Einsatz moderner Ausbildungsmittel, die Intensivierung des Jugendarbeitsschutzes, der Ausbau des Systems der beruflichen Fortbildung und Umschulung sowie die Steigerung der Teilnahme an beruflichen Bildungsmaßnahmen genannt.

13

Der Teilsatz lautet in der Entwurfsfassung: „Der Bildungsurlaub soll für Weiterbildungsveranstaltungen - berufliche und politische - gewährt werden;".

14

Der dritte Absatz lautet in der Entwurfsfassung: „Die Bundesregierung beabsichtigt, die betriebliche und schulische Ausbildungsförderung in einem einheitlichen Gesetz zusammenzufassen." Die vom BMVg gewünschte Ergänzung betraf den Ausbau der beruflichen Förderung von Soldaten auf Zeit. Vgl. das Exemplar der vom BMA im November 1970 veröffentlichten Broschüre „Aktionsprogramm Berufliche Bildung" in B 136/7630.

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