2.52.10 (k1970k): C. Entführung des deutschen Wahlkonsuls in San Sebastian

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C.] Entführung des deutschen Wahlkonsuls in San Sebastian

(13.00 Uhr)

PStS Moersch berichtet über den Stand der Untersuchung. Es muß angenommen werden, daß die Entführung politische Hintergründe hat.

Die Bundesregierung erwägt keine offiziellen Schritte gegenüber der spanischen Regierung. 28

28

Der seit 1936 in Spanien lebende Repräsentant deutscher Maschinenhersteller und der Bayer AG Eugen Beihl war am 1. Dez. 1970 in Miraconcha (Nordspanien) von der 1959 gegründeten separatistischen Untergrundorganisation „Euzkadi Ta Azkatasuna" (ETA) für ein unabhängiges Baskenland im Zusammenhang mit der Anklage von 16 ETA-Mitgliedern wegen Mordes an Meliton Manzanas, dem Geheimpolizeichef der baskischen Provinz Guipúzcoa, nach Frankreich entführt worden. Vgl. den Vermerk des Bundeskanzleramts und die Aufzeichnung des Sonderstabs beim AA vom 3. Dez. 1970 in B 136/6173, weitere Unterlagen in AA B 130, Bde. 2842 bis 2845. - Fortgang 53. Sitzung am 17. Dez. 1970 TOP E.

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