3.2 (k1970k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Ernst Achenbach (1909-1991)

1936-1944 AA bzw. Auswärtiger Dienst, dabei 1940-1943 Leiter der Politischen Abteilung der deutschen Botschaft in Paris, 1946 Rechtsanwalt, 1947-1948 Verteidiger bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, 1950-1958 MdL Nordrhein-Westfalen (FDP), dort 1955-1958 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1957-1976 MdB (FDP), dort 1971-1972 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1960-1964 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates und der Versammlung der WEU, 1964-1977 MdEP.

Dr. Helmut Allardt (1907-1987)

1936-1945 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Teheran (1938-1940), Kopenhagen (1940-1941) und Ankara (1941-1945), 1945-1946 in britischer Internierung, 1947-1949 Mitarbeiter des wirtschaftspolitischen Verlags „Archiv der Gegenwart" in Wien, 1949-1952 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort Angestellter in der Handelspolitischen Abteilung, seit 1952 erneut Auswärtiges Amt, dort 1952-1954 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referats 416 (Europäischer, Mittlerer und Naher Osten), 1954-1958 Botschafter in Djakarta, 1958-1961 bei der EWG in Brüssel, dort beim Kommissar für Überseeische Entwicklungsfragen Generaldirektor mit Zuständigkeit für die assoziierten Gebiete, 1961-1963 Leiter der Handelspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, 1963-1968 Botschafter in Madrid, 1968-1972 Botschafter in Moskau.

Gabriele Biedermann

Gewinnerin einer politischen Quiz-Veranstaltung im Rahmen des Hessentages.

Prof. Dr. Helmut Debatin LL.M (1926-2011)

Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst, 1955-1956 Studienaufenthalt in den USA, 1956-1974 BMF, dort in der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern) 1956-1963 Hilfsreferent im Referat IV B 5 (Doppelbesteuerung, internationale Rechtsangleichung, Anrechnung ausländischer Steuern, Steuerfragen der internationalen Organisationen), 1963-1969 Leiter dieses Referats, ab 1966 Referat IV A 1 der Unterabteilung IV A (Steuern vom Umsatz, Verkehrsteuern, Ausbildung, internationales Steuerrecht), 1969 zunächst Leiter der Unterabteilung IV C (Steuern vom Vermögen, Bewertung, Lastenausgleichsabgaben, Finanzgerichtsbarkeit, internationales Steuerrecht), dann 1969-1974 Leiter der neu eingerichteten Unterabteilung IV D, ab Januar 1970: IV C bzw. 1971-1972: F/IV C (Internationales Steuerrecht, Steuern vom Vermögen, Automation), Beurlaubung mit Ablauf des Monats August unter gleichzeitiger Entsendung in den Dienst der Vereinten Nationen, New York, dort 1974-1979 als beigeordneter Generalsekretär Leiter des Finanzbüros der Vereinten Nationen, ab 1979 Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen mit der Zuständigkeit für Finanzen, Verwaltung und Management, anschließend Professor am Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen der Universität Hamburg, 1993 Gründungspartner der Anwalts- und Steuerberaterkanzlei Schlütter & Debatin, Köln.

Dr. Herbert Ehrenberg (geb. 1926)

1944-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Landarbeiter, 1947-1951 bei der Schutzpolizei Bremen, 1951-1952 an der Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft, Wilhelmshaven, 1952-1957 Studium der Sozialwissenschaften, 1955-1961 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1961-1963 beim Hauptausschuss der Arbeiterwohlfahrt, dort Dozent für Sozialwissenschaften, 1964-1968 beim Hauptvorstand der IG Bau, Steine und Erden, dort Leiter der Wirtschafts- und Presseabteilung, 1968-1969 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter der Unterabteilung I C (Strukturpolitik), 1969-1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1971-1972 Staatssekretär im BMA, 1976-1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1955 Eintritt in die SPD, 1972-1990 MdB (SPD), 1974-1976 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, 1975-1984 Mitglied des Parteivorstandes, seit 1984 Mitglied des Parteirates.

Dr. Otmar Emminger (1911-1986)

1928-1933 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, 1934-1939 Universitätsassistent für Nationalökonomie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Agrar- und Siedlungswesen und am Institut für Konjunkturforschung, Berlin, 1939-1945 Kriegsdienst, 1947-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, dort Referent und Abteilungsleiter, zuletzt Leiter des Ministerbüros, 1949-1950 Leiter der Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der OEEC in Paris, 1950-1957 Bank deutscher Länder, dort 1951-1953 Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft und Statistik, 1953-1969 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. ab 1957 des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank sowie jeweils Dezernent für Internationale Organisationen und Abkommen, 1969-1976 deutscher Vertreter im Wirtschaftspolitischen Ausschuss der OECD, 1970-1977 Vizepräsident, 1977-1979 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Ernst Féaux de la Croix (1906-1995)

1934-1945 Reichsjustizministerium, 1946 Regional Food Office, Hamburg, 1946-1949 Tätigkeit in einem Steuerberatungsbüro in Berlin, 1949-1971 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referats VI 4 (Gesetzgebung über Reichs- und Staatsvermögen), 1952 zusätzlich Leiter des Referats II B 1 (Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft), 1953-1959 Leiter der Unterabteilung V B (Wiedergutmachung, Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten), 1959-1971 Leiter der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten).

Horst Grabert (1927-2011)

Dipl.-Ing., 1946-1951 Studium des Bauingenieurwesens, 1952-1972 in der Senatsverwaltung Berlins, dort 1956-1967 beim Senator für Bau- und Wohnungswesen, dort 1963-1967 Senatsdirektor, 1967-1969 Chef der Senatskanzlei, 1969-1972 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1971-1972 MdA (SPD) Berlin, 1972-1974 als Staatssekretär Chef des Bundeskanzleramtes, 1974-1987 AA, dort 1974-1979 Botschafter in Wien, 1979-1984 in Belgrad, 1984-1987 in Dublin.

Herbert Harsdorf (geb. 1924)

1943-1946 Studium der Medizin, 1947-1956 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, daneben Studium der Volkswirtschaftslehre und der Betriebswirtschaftslehre, 1956-1957 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1957-1964 BMWi, dort in der Abteilung V (Außenwirtschaft und Entwicklungshilfe) Hilfsreferent im Referat V A 6 (Außenwirtschaftsrecht, Außenwirtschaftliche Fragen des Kapitalverkehrs, Embargo), 1964-1989 BMGes bzw. ab 1969: BMJFG bzw. ab 1986: BMJFFG, dort 1964-1971 in der Abteilung I, ab 1969: H (Humanmedizin, Arzneimittel- und Apothekenwesen) Leiter des Referats I B 1, ab 1969: H II 1 (Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Humanmedizin), 1971-1972 Leiter des Referats H I 2 (Allgemeine Rechtsfragen des Gesundheitswesens), 1972-1986 Leiter der Unterabteilung H I, 1986-1989 Leiter der Unterabteilung 35 (Arzneimittel- und Apothekenwesen).

Dr. Joachim Hiehle (geb. 1926)

1943-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1957 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1958 bei der Bundeszollverwaltung im Bereich der OFD Freiburg im Breisgau, 1958-1978 BMF bzw. BMwF, dort 1958-1963 in der Abteilung II (Bundeshaushalt) Hilfsreferent im Referat II B 6 (Erstes Wehrreferat, Grundsatz- und haushaltsrechtliche Fragen, Stärke- und Ausrüstungsnachweisungen, NATO-Haushalte), 1963-1968 Leiter des Referats II A 5 (Ziviler Bevölkerungsschutz, Verteidigungslasten und Zivile Notstandsplanung, ab 1964 zusätzlich: Akademie für Zivilverteidigung, ab 1966 zusätzlich: Bundesluftschutzverband), 1968-1969 Leiter des Referats II A 1 (Generalreferat für den Bundeshaushalt, Haushaltsrecht, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1969-1971 Leiter der Unterabteilung II A, 1971-1974 Leiter der Abteilung F/II bzw. II (Bundeshaushalt), 1974-1978 Beamteter Staatssekretär, 1978-1984 Beamteter Staatssekretär im BMVg, anschließend Tätigkeit in der Industrie.

Hans Jürgen Junghans (1923-2003)

Dipl.-Ing., 1940-1941 Studium des Bauingenieurwesens, 1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1950 Fortsetzung und Abschluss des Studiums, 1950-1953 hauptamtlicher Geschäftsführer der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e. V., Hannover, 1953 Eintritt als Oberingenieur in die Hüttenwerk-Salzgitter AG, dort 1963 Leiter der Abteilung Ausbildung und Förderung, 1970 Generalbevollmächtigter und Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, 1972 Mitglied des Vorstandes der Salzgitter AG, 1947 Mitbegründer des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes in Hannover, 1950 Eintritt in die SPD, 1968-1974 SPD-Bezirksvorsitzender für Braunschweig, 1957-1987 MdB (SPD), 1969-1987 Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, 1964-1983 Mitglied des Vorstands der SPD-Bundestagsfraktion, dort 1969-1972 stellvertretender Vorsitzender, 1969-1983 Vorsitzender des SPD-Arbeitskreises Wirtschaft.

Gerhard Kienbaum (1919-1998)

1939-1945 Kriegsdienst sowie Studium des Maschinen- und Kriegsschiffbaus und Tätigkeit als Betriebs- und Forschungsingenieur, nach 1945 Aufbau einer Beratungsfirma auf den Gebieten Unternehmensberatung, Personalberatung und Projekt- und Zeitmanagement, 1948-1972 Mitglied der FDP, 1954-1962 und 1966-1969 MdL Nordrhein-Westfalen (FDP), dort 1958-1962 Vorsitzender des Verkehrsausschusses, 1962-1966 Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, 1966-1972 MdB (FDP), dort Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, seit 1975 Mitglied der CDU, 1975-1986 Mitglied des Präsidiums und des Vorstandes der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

Dr. Karl Klasen (1909-1991)

Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst, 1935-1943 Justitiar in der Rechtsabteilung der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Filiale Hamburg, 1943-1945 Kriegsdienst, 1948-1952 Präsident der Landeszentralbank der Freien und Hansestadt Hamburg, 1952-1957 Vorstandsmitglied der Norddeutschen Bank, Hamburg, 1957-1969 Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, dort 1967-1969 einer der beiden Vorstandssprecher, 1970-1977 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Ulrich de Maizière (1912-2006)

1930-1945 Berufssoldat, zuletzt seit 1943 Oberstleutnant i. G., 1945-1947 Gefangenschaft, 1947-1951 Ausbildung als Buch- und Musikalienhändler, 1951-1972 Dienststelle Blank/BMVtg bzw. Bundeswehr, dabei u. a. 1955-1957 im BMVtg Leiter der Unterabteilung Fü B III, 1958-1959 Leiter der Kampfgruppe A in Hannover, 1959-1960 stellvertretender Kommandeur der 1. Panzergrenadier-Division in Hannover, 1960-1962 Leiter der Schule für Innere Führung in Koblenz, 1962-1964 Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, 1964-1966 Inspekteur des Heeres, 1966-1972 Generalinspekteur der Bundeswehr.

Hedwig Meermann (1913-2000)

1934-1943 Sekretärin und Sachbearbeiterin bei verschiedenen Firmen und Wirtschaftsverbänden, 1945-1948 Dolmetscherin bei der Stadt Tuttlingen, 1950-1961 Sekretärin der deutschen sozialdemokratischen Delegierten beim Europarat und seit 1954 bei der Westeuropäischen Union, 1946 Eintritt in die SPD, seit 1958 Kreisvorsitzende der SPD und Mitglied des Bezirksvorstands der SPD Baden-Württemberg, 1958-1961 Mitglied des SPD-Landesvorstands, 1964-1972 Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Schwenningen, 1961-1976 MdB (SPD), 1968-1972 Präsidentin der Kulturkommission der Interparlamentarischen Union, 1972-1977 Präsidentin der Parlamentarischen Gesellschat e. V. Bonn, 1977 Gründungsmitglied der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments e. V., 1977-1991 Vorstandsmitglied dieser Vereinigung.

Werner Josef Karl Mertes (1919-1985)

Diplom-Volkswirt, 1940-1945 Kriegsdienst, 1946-1949 Studium der Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften, 1949-1971 zunächst Redakteur, später Leiter des Wirtschaftsfunks des Süddeutschen Rundfunks, 1971-1975 Geschäftsführer der bundeseigenen Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH, 1953 Eintritt in die FDP, 1961-1976 MdB (FDP), 1964-1976 parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion.

Franz Sales Meyer (geb. 1907)

Dipl-Ing., 1928-1937 Studium der Architektur und Regierungsbaureferendar, 1937-1938 Heeresbauamt II, Karlsruhe, 1938-1945 Reichsfinanzverwaltung, 1945-1951 Niedersächsische Bauverwaltung, 1951-1958 Bundesbaudirektion Bonn, bzw. Berlin, 1958-1971 BMBes, bzw. BMSchatz, bzw. ab November 1969: BMF, dort 1958 in der Abteilung III (Bauwesen) Leiter des Referats III A 1 (Grundsätzliche Angelegenheiten für Bundesbauaufgaben, Bauwirtschaftswesen, öffentliches Auftragswesen, Kunstgremium), 1959-1962 direkt dem Abteilungsleiter III unterstellt, Leiter des Referats III gen. (Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Bundesbauverwaltung; Ausbildungswesen; baufachliches Pressewesen; öffentliches Auftragswesen; Bauwirtschaftswesen; Geschäftsführung im Deutschen Verdingungsausschuß für Bauleistungen [VDA]; Baurechtsfragen), 1962-1968 Leiter der Unterabteilung III B (Grundsätzliche Angelegenheiten des Bundesbauwesens, Bauangelegenheiten der obersten Bundesbehörden, der zivilen Verteidigung und der Entwicklungshilfe), 1962-1964 zugleich Leiter des Referats III B 1 (u. a. Allgemeine Angelegenheiten der Bundesbauverwaltung; Personal- und Haushaltsangelegenheiten; baufachliche Fragen der Ausbildung), 1968-1969 Leiter der Unterabteilung III A (Bauangelegenheiten der Bundesverwaltungen und der Entwicklungshilfe; zivile Bauangelegenheiten der Streitkräfte; Grundsatzfragen der Versorgungs- und Haustechnik), November 1969-1970 im BMF, dort in der Abteilung VII (Bauwesen) Leiter der Unterabteilung VII A (Zivile Bauangelegenheiten der Bundesverwaltung im In- und Ausland, einschließlich Maschinenbau und Elektrotechnik), 1970-1971 Leiter der Abteilung VII (Bauwesen).

Wolfgang Mischnick (1921-2002)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Mitbegründer der Liberal-Demokratischen Partei (LDP) in Dresden und seit 1946 Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes für die sowjetische Besatzungszone, 1948 Flucht nach Frankfurt am Main, 1954-1957 MdL Hessen (FDP), dort Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, 1954-1967 stellvertretender und 1967-1977 Landesvorsitzender der FDP in Hessen, 1957-1994 MdB (FDP), dort 1959-1961 Parlamentarischer Geschäftsführer, 1963-1968 stellvertretender und 1968-1991 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, 1961-1963 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, 1964-1988 stellvertretender Parteivorsitzender der FDP, 1987-1995 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestags, 1958 Ministerialrat im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

Dr. Joachim Rottmann (geb. 1925)

1943-1944 Kriegsdienst, 1944-1945 Schulhelfer, 1945-1954 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1954-1958 Polizeipräsidium Berlin, 1958-1960 beim Berliner Senator für Inneres, 1959-1969 BMVtg, dort zuletzt in der Abteilung Verwaltung und Recht (VR) Unterabteilung IV (Recht und Grundsatzangelegenheiten des öffentlichen Dienstes) Leiter des Referats IV 2 (Beamtenrecht einschließlich Laufbahn-, Disziplinar- und Versorgungsrecht; Gesetz zu Artikel 131 GG; Personalvertretungsrecht), 1969-1971 BMI, dort Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1971-1983 Bundesverfassungsgericht, dort Richter am 2. Senat, danach Rechtsanwalt in Bonn.

Dr. Wolfgang Rutschke (1919-1996)

1939 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Kriegsdienst, 1940-1941 Studienurlaub, 1941-1943 Kriegsdienst, nach schwerer Verwundung Wiederaufnahme des Studiums und juristischer Vorbereitungsdienst, 1945-1946 beim Landratsamt Halle/Saale und beim Bezirkspräsidium Merseburg, 1946-1948 bei der Landesdirektion des Innern, Karlsruhe, 1948-1949 stellvertretender Leiter des Württemberg-Badischen Landesamtes für Soforthilfe, Karlsruhe, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses beim Landesausgleichsamt, 1950-1957 Referent im Landesamt für Soforthilfe, ab 1953 in der Lastenausgleichsverwaltung in Karlsruhe, 1951 Eintritt in die FDP, 1953 Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Karlsruhe-Land, 1963-1971 Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Karlsruhe, Mitglied des FDP-Landesvorstandes Baden-Württemberg und des FDP-Bundesvorstandes, 1957-1971 MdB (FDP), 1964-1971 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarats und der Versammlung der WEU, 1966-1970 Präsident des Zentralverbands der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten, 21. Dez. 1970 Ernennung zum Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Vt (Angelegenheiten der Vertriebenen, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigten) im BMI, 1971-1973 Beamteter Staatssekretär im BMI, 1974-1984 Vorsitzender des Vorstandes der Lastenausgleichsbank, Bonn.

Dr. Carl Werner Sanne (1923-1981)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Studium der Betriebswirtschaftslehre, 1947-1950 kaufmännischer Praktikant in der Industrie, 1951-1969 AA, dort 1951 Vorbereitungsdienst für den höheren Auswärtigen Dienst, 1951-1952 in der Zentrale, dort Hilfsreferent in der Abteilung III (Länderabteilung), 1952-1953 Hilfsreferent im Büro des Staatssekretärs, 1953-1956 an der Botschaft Paris, 1956-1959 bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Paris, 1959-1961 in der Zentrale, dort in der Abteilung 2 (West I) zunächst Vertreter, dann Leiter des Referats 205 (Maghreb), 1961-1966 an der Botschaft Rabat (Marokko), 1966-1969 in der Zentrale, dort 1966-1968 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Vertreter des Leiters des Referats I A 3 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Monaco, San Marino), 1968-1969 im Planungsstab, 1969-1976 Bundeskanzleramt, dort 1969-1972 in der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, äußere Sicherheit) Leiter der Gruppe II/1 (Auswärtiges Amt, BMZ), 1972-1976 Leiter der Abteilung, 1976-1978 erneut AA, dort Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf, 1978-1981 Beamteter Staatssekretär im BMZ.

Dr. Friedrich Schäfer (1915-1988)

1934-1938 Studium der Rechtswissenschaften, 1938-1943 Wehr- und Kriegsdienst, 1943-1945 juristischer Vorbereitungsdienst und Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1946-1953 bei der Verwaltung des Landes Württemberg-Hohenzollern, dort 1946-1948 beim Landratsamt Biberach an der Riß, 1948-1950 Leiter des Staatskommissariats für das Flüchtlingswesen in Württemberg-Hohenzollern, 1951-1953 Leiter der Landespolizeidirektion Württemberg-Hohenzollern, 1953 Leiter der Landespolizeidirektion im Regierungsbezirk Südbaden, 1954-1957 Aufbau und Leitung der Landespolizeischule Freiburg im Breisgau, 1951 Eintritt in die SPD, 1957-1967 und 1969-1980 MdB (SPD), 1960-1970 Mitglied des Landesvorstandes Baden-Württemberg, 1968-1970 des Bundesvorstandes der SPD, 1961-1967 parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, 1969-1980 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, 1967-1969 Staatssekretär im BMBR.

Dr. Wolf-Dietrich Schilling (geb. 1936)

1956-1965 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1965 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1966-1969 AA, 1966-1967 Ausbildung für den höheren auswärtigen Dienst, 1967-1969 Zentrale, dort Hilfsreferent im Ministerbüro, 1969-1974 Bundeskanzleramt, dort zunächst Hilfsreferent, dann Referent im Kanzlerbüro, 1974-1976 Botschaft Tripolis (Libyien), 1976-1979 Botschaft Dacca (Bangladesch), 1979-1983 Botschaft Sanaa (Jemen), 1983-1993 Zentrale, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) April bis September 1983 Leiter des Referats 231 (Politische Fragen des Wirtschafts- und Sozialbereichs der Vereinten Nationen), 1983-1988 Leiter des Referats 200 (Europäische Einigung und politische Zusammenarbeit (EPZ); Europarat; Nichtstaatliche europäische Organisationen; WEU; (nichtmilitärische Angelegenheiten), 1989-1993 Leiter der Unterabteilung 23 (Koordinator für Menschenrechtsfragen), 1993-1998 Botschafter in Kairo, 1998-2001 Botschafter in Bukarest.

Prof. Dr. Otto Schlecht (1925-2003)

1953-1991 BMWi, dort 1953-1959 Hilfsreferent im Referat Z A 3 (Fragen des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik), 1960-1962 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, 1962-1967 Leiter der Referate I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik) und E 1 (Grundsatzfragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik, Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1967-1973 zunächst Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), dann Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1973-1991 Staatssekretär im BMWi, dann Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Manfred Schulte (1930-1998)

Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1953-1961 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1961-1962 Tätigkeit als Richter, 1962-1965 Justitiar einer Behörde im Kreis Unna, 1965-1987 MdB (SPD), 1967-1975 Parlamentarischer Geschäftsfüher der SPD-Bundestagsfraktion.

Klaus Schütz (1926-2012)

1944-1945 Kriegsdienst und Verwundung, 1946-1952 Studium der Germanistik und Geschichte, 1951-1961 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaften der Freien Universität Berlin, seit 1946 Mitglied der SPD, seit 1951 Mitglied des Landesvorstands Berlin, 1968-1977 Landesvorsitzender, 1970-1977 Mitglied des Bundesvorstandes, 1954-1957 und 1963-1977 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1957-1962 MdB (SPD), 1962-1966 Senator für Bundesangelegenheiten und für das Post- und Fernmeldewesen von Berlin, Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1966-1967 Staatssekretär im AA, 1967-1977 Regierender Bürgermeister von Berlin, 1967-1968 Bundesratspräsident, 1977-1981 AA, Botschafter in Israel, 1981-1987 Intendant der „Deutschen Welle", Köln, 1987-1993 Direktor der Landesanstalt für Rundfunk in Nordrhein-Westfalen.

Hugo Soddemann (1918-2003)

Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst, 1954-1960 Bundesfinanzverwaltung im Bereich der OFD Münster, 1960-1983 BMF, dort 1960-1963 Hilfsreferent im Referat II A/1 (Generalreferat Bundeshaushalt, Einzelplan 20: Bundesrechnungshof), 1963-1967 Leiter dieses Referats, 1967-1969 Leiter der Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts, Finanzplanung des Bundes), 1969-1971 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt), wegen der Zusammenlegung von BMF und BMWi ab 1971-1972 Leiter der Abteilung F/VI, 1972-1982: Abteilung VI (Rechtsangelegenheiten, Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Bundesliegenschaften, bewegliches Bundesvermögen), 1982-1983 Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung).

Dr. Theo Sommer (geb. 1930)

Studium der Geschichte und der politischen Wissenschaften, 1952-1955 Lokalredakteur der „Remszeitung", Schwäbisch Gmünd, ab 1958 politischer Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit", dort 1973-1992 Chefredakteur, 1992-2000 Mitherausgeber, seitdem editor-at-large, 1967-1970 Lehrauftrag für Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg, 1969-1970 BMVtg bzw. BMVg, dort Leiter des Planungsstabs (PlStab), 1970-1972 Mitglied der Wehrstrukturkommission der Bundeswehr, 1972-1973 Lehrtätigkeit am Center for European Studies der Harvard University, USA.

Dr. Reinhard Strehlke (geb. 1927)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 landwirtschaftliches Praktikum, 1948-1951 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, 1951 Volontariat in England, 1952 Filmvorführer beim Land- und Hauswirtschaftlichen Informationsdienst, Bad Godesberg, 1952-1953 Fortsetzung des Studium an der Universität Toronto, Canada, 1953-1957 Angestellter beim Land- und Hauswirtschaftlichem Informationsdienst, Bad Godesberg, 1957-1959 Vorbereitungsdienst für den höheren landwirtschaftlichen und ernährungswirtschaftlichen Dienst im Land Nordrhein-Westfalen, 1959-1970 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) 1959-1966 Hilfsreferent im Referat I B 3 (Wirtschaftspolitische Fragen der Agrarpolitik, Markt- und Preispolitik in der Ernährungs- und Landwirtschaft), 1966-1970 in der Unterabteilung I C (Regionale und sektorale Strukturpolitik) 1966-1968 Hilfsreferent im Referat I C 4 (Wirtschaftspolitische Fragen der Agrarpolitik, Markt- und Preispolitik in der Ernährungs- und Landwirtschaft), 1968-1970 Leiter des Referats I C 4 (Agrar- und Ernährungspolitik), Juni 1970-1974 Bundeskanzleramt, dort 1970-1974 in der Abteilung IV (Wirtschafts, Finanz- und Sozialpolitik) Leiter der Gruppe IV/1 (u. a. Agrar- und Ernährungspolitik; Koordinierung der Strukturpolitik für ländliche Räume; Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm; Europäische Wirtschaftsintegration), 1974 BML, dort Leiter der Abteilung II (Planungskoordination und Wirtschaftsbeobachtung), 1974-1976 Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Hessen, 1977-1981 Staatssekretär im BMA.

Herbert Wehner (1906-1990)

1927-1942 Mitglied der KPD, 1930-1931 MdL Sachsen (KPD), 1933-1935 illegale Tätigkeit für die KPD in Deutschland, ab 1935 Emigration und Mitglied des Zentralkomitees der Exil-KPD und der Komintern, 1937-1941 Aufenthalt in Moskau, 1941 im Auftrag der Komintern in Schweden, 1942-1944 dort Inhaftierung und Verurteilung zu einer einjährigen Haftstrafe, Ausschluss aus der KPD, 1944-1946 Tätigkeit als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in Schweden, 1946 Rückkehr nach Deutschland, Mitglied des Landesvorstandes der SPD in Hamburg, 1949-1983 MdB (SPD), dort 1949-1966 Vorsitzender des Ausschusses für gesamtdeutsche und Berliner Fragen, 1966-1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1958-1973 stellvertretender Parteivorsitzender, 1969-1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Elke Wellnitz

Gewinnerin einer politischen Quiz-Veranstaltung im Rahmen des Hessentages.

Karl Wienand (1926-2011)

Ab 1943 Kriegsdienst, 1945-1953 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre sowie Tätigkeit als Hilfskraft beim Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften in Köln und Mithilfe beim Aufbau von Gewerkschaftsschulen im Auftrag des DGB, 1947 Eintritt in die SPD, seit 1960 Mitglied des Parteivorstandes der SPD, 1952-1967 Bürgermeister bzw. seit 1955 Gemeindedirektor in Rosbach (Sieg), 1953-1974 MdB (SPD), ab 1957 Mitglied, 1963-1967 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verteidigung, 1967-1974 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, danach Tätigkeit in der Wirtschaft, 1996 Verurteilung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zu zweieinhalb Jahren Haft und Rückzahlung von Agentenlohn in Höhe von einer Million DM wegen geheimdienstlicher Tätigkeit für die DDR in den Jahren 1970-1974 und 1976-1989, 1999 Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung durch Gnadenerweis des Bundespräsidenten.

Richard Wurbs (geb. 1920)

1939-1945 Kriegsdienst, anschließend Ausbildung zum Maurer, Weiterbildung zum Ingenieur, Leiter und 1971-1989 Inhaber des elterlichen Bauunternehmens, 1964-1989 Präsident, anschließend Ehrenpräsident der Handwerkskammer Kassel, 1979-1989 Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und des Hessischen Handwerkskammertages, 1959 Eintritt in die FDP, 1960-1968 Stadtverordneter in Kassel, 1963-1971 Kreisvorsitzender des Kreises Kassel-Stadt und -Land, seit 1971 Vorsitzender des FDP-Bezirks Nordhessen, 1981-1983 Schatzmeister der FDP, 1965-1984 MdB (FDP), 1979-1984 Vizepräsident des Deutschen Bundestags.

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