3.2 (k1973k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Klaus Dieter Arndt (1927-1974)

1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1950 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1946 Eintritt in die SPD, 1950-1974 beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, dort 1950-1959 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, 1959-1967 Leiter dieser Abteilung, 1968-1974 Präsident, 1958-1963 Bezirksverordneter der SPD des Bezirkes Steglitz, 1963-1965 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1965-1974 MdB, 1967-1970 Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, 1972-1974 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1971-1974 MdEP.

Dr. Hartmut Bebermeyer (geb. 1924)

1941-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1949-1950 Redaktionsvolontär beim „Reutlinger Generalanzeiger", 1950-1959 Redakteur und Leiter des Wirtschaftsressorts bei der „Südwest-Presse", Tübingen, 1959-1963 BMWi, dort Hilfsreferent in dem Minister und Staatssekretär direkt unterstellten Referat LP (Öffentlichkeitsarbeit, Information), 1963-1973 Bundeskanzleramt, dort 1963-1966 Hilfsreferent im Kanzlerbüro, 1966-1968 Leiter des Referats III/2 (Politische Planung), 1968-1970 Mitglied des Planungsstabes und 1970-1973 Leiter der Gruppe V/1 (Politische Planung, Arbeitsprogramm der Bundesregierung), 1973-1982 erneut BMWi, dort 1973-1982 Leiter der Unterabteilung ZB (Recht, wirtschaftliche Fragen der Verteidigung, Sicherheitsangelegenheiten).

Dr. Dieter Berwinkel (geb. 1932)

1952-1953 Tätigkeit als Praktikant in der Industrie, 1953-1957 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1959-1962 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg i. Br., 1962-1970 BMWi, dort u. a. 1962 Hilfsreferent im Referat III A 4 (Bergwirtschaft und Bergtechnik des Stein- und Braunkohlenbergbaus), 1966 Hilfsreferent im Referat LP (Öffentlichkeitsarbeit, Information), 1966-1967 bei der OECD-Vertretung, Paris, 1970-1992 BPA, dort 1970-1981 Leiter des Referats III A 4, ab 1971: III A 2, ab 1973: III A 3 (Wirtschafts- und Finanzpolitik, ab 1971: Wirtschaft und Finanzen, ab 1976 zusätzlich: Landwirtschaft, Verkehr, Post, Bauwesen, Städtebau), 1981-1992 Leiter der UAbt. III B.

Dr. Eberhard Böning (1929-1988)

1948-1957 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1958 Sekretär der Kommission für internationale Hochschulfragen der Westdeutschen Rektorenkonferenz, 1958-1961 Referent in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates, Senator für Wissenschaft und Kunst des Landes Berlin, Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister, 1965-1988 BMwF bzw. BMBW, dort 1965-1968 Leiter des Referats II 8 (Verwaltungsausschuss Bund/Länder; Organisationen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), 1968-1969 Leiter des Referats II B 2 (Organisationen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), 1969-1971 Leiter der UAbt. II B (Hochschulangelegenheiten, ab 1970: Hochschulen), 1971-1973 Leiter der Abteilung II (Bildungsplanung; Hochschulen), 1973-1987 Leiter der Abteilung IV (Hochschulen, Wissenschaftspolitik), 1987-1988 Staatssekretär.

Karl Friedrich Brodeßer (1931-2006)

1951-1953 kaufmännische Lehre, 1953-1960 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1963 bei der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, dort Persönlicher Referent des Fraktions- und Bundesvorsitzenden, 1963-1966 BMG, dort 1963-1966 Persönlicher Referent des Ministers, 1966-1967 beurlaubt zur Dienstleistung bei der FDP-Bundestagsfraktion, 1967-1970 Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Referent und Gruppenleiter, Persönlicher Referent des Innenministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten, 1970-1974 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung III (Innere Angelegenheiten), 1974-1982 Staatssekretär im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Norbert Burger (1932-2012)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst ab 1963 Stadtverwaltung Köln, dort ab 1965 Leiter des Schulverwaltungsamtes, ab 1970 Beigeordneter der Stadt Köln für Jugend und Soziales, 1973-1974 stellvertretender Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, 1974-1980 BMZ, dort 1974-1980 Leiter der Abteilung 3 (Sektorale Grundsätze und Ziele der Entwicklungspolitik; Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen der Bundesrepublik Deutschland, ab 1979: Allgemeine Verwaltung; Zentrale Dienste; Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen der Bundesrepublik Deutschland), 1980-1999 Oberbürgermeister von Köln, seit 1981 Mitglied des Hauptausschusses des Deutschen Städtetages, 1985-1999 Präsidiumsmitglied, 1993-1995 Präsident, 1985-2000 MdL (SPD) Nordrhein-Westfalen.

Dr. Fritz Caspari (1914-2010)

1932-1936 Studium der Rechtswissenschaften, der Staatswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und der Geschichte in Heidelberg und Oxford, 1936-1937 Assistant Professor für moderne Sprachen am Southwestern College, Memphis, Tennessee, USA, 1938 Promotion an der Universität Hamburg, 1939-1942 Lehrer für deutsche Sprache, Literatur und Geschichte am Scripps College Claremont, Kalifornien, 1943-1947 Bibliothekar an der Newberry Bibliothek, Chicago, 1947-1954 zunächst Lehrer, dann Assistant Professor für deutsche Sprache und Geschichte an der Universität Chicago, 1954-1969 AA, dort 1954-1958 in der Abteilung 3 (Länderabteilung), UAbt. 30 (Politische Beziehungen zu fremden Staaten, ab 1956: Westen), Leiter des Referats 301 (Großbritannien, Gemeinsame Fragen des Commonwealth, Irland), 1958-1963 an der Botschaft London, 1963-1968 beim Beobachter der Vereinten Nationen in New York als ständiger Vertreter des Botschafters, 1968-1969 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung I (Politische Abteilung) Leiter der UAbt. I B, 1969-1974 Bundespräsidialamt, dort Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1974-1979 Botschafter in Lissabon.

Horst Clemens (1912-1994)

1930-1938 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1938 Rechtsanwaltsvertreter in Mannheim, 1938-1942 Marinewerft Wilhelmshaven, 1942-1944 Marinenachrichtenmittelarsenal Rathenow, 1946-1950 Staatsanwalt beim Landgericht Berlin, 1951-1975 BMI, dort zunächst 1951-1952 zum Grenzschutzkommando Nord abgeordnet, 1952-1954 in der Abteilung VI (Öffentliche Sicherheit), Unterabteilung VI B (Personal- und Wirtschaftsangelegenheiten des BGS und der Bereitschafts-Polizeien der Länder) Hilfsreferent im Referat VI B 2 (Finanzangelegenheiten des BGS und der Bereitschafts-Polizeien der Länder), 1954-1957 in der Abteilung VII (Personalwirtschaft und Wiedergutmachung) Hilfsreferent im Referat VII 4 (Besoldungs- und Arbeitsrecht, dienstliche Fürsorge), 1957-1975 in der Abteilung II, ab 1967: D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes und [bis 1970] Wiedergutmachung), dort 1957-1958 Hilfsreferent im Referat II 8 (Besoldungs- und Arbeitsrecht, dienstliche Fürsorge), 1958-1975 in der neu eingerichteten Unterabteilung II B, ab 1967: D II (Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht, Gesetz zu Art. 131 GG), dort 1958-1960 Hilfsreferent im Referat II B 1 (Allgemeines Besoldungsrecht), 1960-1971 Leiter dieses Referats (ab 1967: D II 1), 1971-1975 Leiter der Unterabteilung D II (Besoldungsrecht).

Dr. Otmar Emminger (1911-1986)

1928-1933 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, 1934-1939 Universitätsassistent für Nationalökonomie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Agrar- und Siedlungswesen und am Institut für Konjunkturforschung, Berlin, 1939-1945 Kriegsdienst, 1947-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, zuletzt dort Referent und Abteilungsleiter, zuletzt Leiter des Ministerbüros, 1949-1950 Leiter der Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der OEEC in Paris, 1950-1957 Bank deutscher Länder, dort 1951-1953 Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft und Statistik, 1953-1969 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. ab 1957 des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank sowie jeweils Dezernent für Internationale Organisationen und Abkommen, 1969-1976 deutscher Vertreter im Wirtschaftspolitischen Ausschuss der OECD, 1970-1977 Vizepräsident, 1977-1979 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Hans August Fischer (geb. 1920)

1939 und 1943-1950 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1951-1954 in der Finanzverwaltung, zunächst beim Finanzamt Karlstadt, dann bei der OFD Nürnberg und dem Finanzamt Nürnberg, 1954-1985 BMWi, dort 1954-1966 Hilfsreferent im Referat I B 6 (Steuerreferat, ab 1957: Wirtschaftspolitische Auswirkungen der Steuer- und Finanzgesetzgebung), 1966-1976 Leiter des Referats I A 3 bzw. W/ I A 3 (Wirtschaftspolitische Fragen des Steuer- und Finanzwesens, ab 1968: Steuerpolitik), 1976-1985 Leiter der UAbt. I B (Wettbewerbs- und Preispolitik).

Dr. Per Fischer (1923-1999)

1940-1941 Studium der chinesischen Sprache in Peking, 1941-1942 Studium der Rechtswissenschaften und der französischen Sprache in Lausanne, 1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 US Claims Division, Bremen, 1946-1947 Redakteur bei Radio Bremen, 1947-1951 Ressortleiter bei der Nordseezeitung, Bremen, und den Bremer Nachrichten, 1951-1957 Sekretär und Sekretär Erster Klasse beim Europarat, Straßburg, 1957-1960 Premier Secrétaire / Conseiller bei der Versammlung der WEU, Paris, zusätzlich 1952-1954 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, 1954-1956 Studium der Zeitungswissenschaft und der Romanistik an der Universität Wien, 1960-1962 stellvertretender Direktor und Direktor beim Europäischen Parlament, 1962-1969 AA, dort 1962-1965 Zentrale, Bonn, Hilfsreferent in der Abteilung I (Politische Abteilung), 1965-1968 Leiter der Botschaft in Fort Lamy (Tschad), 1968-1969 Zentrale, dort Referent im Planungsstab, 1969-1974 Bundeskanzleramt, dort 1969-1974 in der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen; äußere Sicherheit), 1969-1972 Referent für Europäische Einigung, bilaterale Beziehungen zu Westeuropa und Nordamerika, 1972-1974 Leiter der Gruppe II/1 (AA, BMZ, Europäische Einigung, bilaterale Beziehungen zu Westeuropa und Nordamerika, zu Osteuropa, zur UdSSR, zu Asien, Afrika und Lateinamerika, Ost-West-Beziehungen, Entwicklungspolitik, internationale Organisationen), 1974-1987 erneut AA, dort 1974-1977 Botschafter in Israel, 1977-1978 stellvertretender Leiter der Ständigen Delegation der Bundesrepublik Deutschland auf der Ersten KSZE-Folgekonferenz in Belgrad, 1978-1979 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf, 1979-1984 in der Zentrale, dort Leiter der Abteilung 4 (Abteilung für Außenwirtschaftspolitik, Entwicklungspolitik und europäische wirtschaftliche Integration), 1984-1987 Botschafter in Peking.

Karl-Hermann Flach (1929-1973)

Nach kurzem Kriegsdienst Fortsetzung des Schulbesuchs, 1946 Eintritt in die Liberaldemokratische Partei Deutschlands (LDP), ab 1948 Redaktionsvolontär bzw. Redakteur der von der LDP herausgegebenen „Norddeutschen Zeitung", Schwerin, 1949 Mitglied des Landesvorstandes der LDP in Mecklenburg, 1949 Flucht nach West-Berlin, 1949-1953 Studium der Politischen Wissenschaften, anschließend Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist in Frankfurt am Main und Bonn, 1949 Eintritt in die FDP, 1956-1957 stellvertretender Leiter der Presseabteilung in der Bundesgeschäftsstelle der FDP und Redakteur der „Freien Demokratischen Korrespondenz", 1957-1959 Leiter der Politischen Abteilung der Bundesgeschäftsstelle der FDP, 1959-1961 Bundesgeschäftsführer der FDP, 1962 zunächst Leiter des Ressorts Innenpolitik, 1964-1971 stellvertretender Chefredakteur der „Frankfurter Rundschau", 1971-1973 Generalsekretär der FDP, 1972-1973 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

Dr. Walther Florian (1921-2010)

1940 Reichsarbeitsdienst, 1941-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1951 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1951-1952 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Rhein-Main-Bank, Frankfurt am Main, 1952-1956 Angestellter bei der Einfuhr- und Vorratsstelle für Getreide und Futtermittel, Frankfurt am Main, 1957-1987 BML, dort 1957-1967 Hilfsreferent zunächst im Referat III A 6 (Finanzierungs- und Bevorratungsaufgaben, zusätzlich bis 1959: Vorratshaltung), anschließend im Referat III A 3 (Getreidewirtschaft), 1967-1968 Leiter dieses Referats, 1968-1973 Leiter der UAbt. III B (Pflanzliche Erzeugnisse, allgemeine Angelegenheiten der Ernährungswirtschaft, ab Oktober 1968: Marktpolitische Angelegenheiten II), 1973-1977 Leiter der UAbt. 42 (Besondere Angelegenheiten des Marktes), 1977-1984 Leiter der Abteilung 4 (Marktpolitik), 1984-1987 Staatssekretär.

Lieselotte Funcke (1918-2012)

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre 1941-1944 Assistentin eines Wirtschaftsprüfers, 1944-1959 Abteilungsleiterin, ab 1959 Prokuristin in der elterlichen Firma Funcke & Hueck, Hagen, 1946 Eintritt in die FDP, 1947-1951 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Jungdemokraten, seit 1947 Mitglied des FDP-Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen, 1948-1968 Vorsitzende des Landesfrauenausschusses, 1959-1962 Vorsitzende des Landeskulturausschusses, 1964-1984 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, seit 1967 Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Westfalen-West, 1977-1982 stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende, 1950-1961 MdL (FDP) Nordrhein-Westfalen, 1979-1980 Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, 1981-1991 Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen, 1961-1979 MdB (FDP), 1969-1979 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Dr. Otto-Erich Geske (geb. 1931)

1950-1952 Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen, 1952-1965 Studium der Volkswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1961-1964 wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Göttingen, 1966-1967 wissenschaftlicher Assistent bei der Karlsruher Lebensversicherung, 1967-1969 wissenschaftlicher Assistent der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages, 1969-1971 BMF, dort 1969-1970 Persönlicher Referent des Ministers, 1970-1971 Leiter des Ministerbüros, 1971 Leiter des Büros des Parlamentarischen Staatssekretärs bzw. Leiter des Generalreferats für den Bereich F, 1972 zunächst kurzzeitig im Bereich des BMVg, 1972-1982 erneut BMF, dort 1972 Leiter der neu eingerichteten „Arbeitseinheit" L (Koordinierung im Bereich der Leitung), 1972-1973 Leiter der Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden), 1974-1982 Leiter der Abteilung V (Finanzbeziehungen zu den EG, Ländern und Gemeinden; internationale Finanzfragen), 1982 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, 1991-1994 Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen.

Dr. Armin Grünewald (1930-1993)

1952-1955 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1955-1957 am Institut für Weltwirtschaft der Universität Kiel, 1957-1973 Wirtschaftsredakteur bei der „Stuttgarter Zeitung", ab 1961 Wirtschaftskorrespondent in Bonn, 1972 Leiter der Bonner Redaktion, 1973-1980 stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, 1981-1993 Deutscher Industrie- und Handelstag, dort Leiter der Abteilung Außenhandelskammern.

Dr. Joachim Hiehle (geb. 1926)

1943-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1957 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1958 bei der Bundeszollverwaltung im Bereich der OFD Freiburg im Breisgau, 1958-1978 BMF bzw. BMWF, dort 1958-1963 in der Abteilung II (Bundeshaushalt), Unterabteilung II B (Wirtschafts-, Landwirtschafts-, Verkehrs- und Verteidigungshaushalte), Hilfsreferent im Referat II B 6 (Erstes Wehrreferat, Einzelplan 14, Grundsatz- und haushaltsrechtliche Fragen, Stärke- und Ausrüstungsnachweisungen, NATO-Haushalte), 1963-1968 in der Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Bundeshaushalt, insbesondere Wehrhaushalte, ab 1968: zudem Finanzplanung des Bundes) Leiter des Referats II A 5 (Ziviler Bevölkerungsschutz, Verteidigungslasten und Zivile Notstandsplanung, ab 1964 zusätzlich: Akademie für Zivilverteidigung, ab 1966 zusätzlich: Bundesluftschutzverband), 1968-1969 Leiter des Referats II A 1 (Generalreferat für den Bundeshaushalt, Haushaltsrecht, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1969-1971 Leiter der Unterabteilung II A, 1971-1974 Leiter der Abteilung F/II bzw. II (Bundeshaushalt), 1974-1978 Staatssekretär, 1978-1984 Staatssekretär im BMVg, anschließend Tätigkeit in der Industrie.

Dr. Dieter Hiß (geb. 1930)

1950-1954 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1954-1958 Universität Freiburg im Breisgau, dort wissenschaftlicher Assistent, 1958-1967 Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, dort Hauptreferent, ab 1963 Abteilungsleiter, 1967-1973 BMWi bzw. BMWF, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) 1967-1972 Leiter der Unterabteilung I A bzw. W/I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, ab 1968: Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik), 1972-1973 Leiter der Abteilung W/VI bzw. VI (Geld und Kredit), 1973-1974 nach Überführung der Abteilung W/VI des BMWi in das BMF als Abteilung VII (Geld und Kredit) Leiter dieser Abteilung, 1974-1978 Bundeskanzleramt, dort 1974-1978 Leiter der Abteilung IV (ab 1976: 4 Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1978-1995 Präsident der Landeszentralbank in Berlin.

Eberhard Hubrich (1926-2014)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1957-1960 bei der OFD Köln, Bundesvermögens- und Bauabteilung, 1960-1961 Bundesvermögensstelle Aachen, 1961-1963 OFD Koblenz, Bundesvermögens- und Bauabteilung, 1963-1992 BMF bzw BMWF, dort 1963-1967 Hilfsreferent im Referat II A 6 (E. Pl. 14 [Verteidigung]: Kap. 1401-1407, 1421-1423 Wehrgesetzgebung), 1967-1969 Leiter des Referats II A 2 (E. Pl. 32 [Bundesschuld] und 60 [Allgemeine Finanzverwaltung]), 1970-1973 Leiter des Referats II A 1 bzw. F/II A 1 (Generalreferat für Aufstellung des Haushaltsplans und Finanzplanung), 1973-1978 Leiter der UAbt. VI B (Verteidigungslasten, ab 1977: Verteidigungslasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt ausländischer Streitkräfte), 1978-1982 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt), 1982-1992 Leiter der Abteilung VI (Rechtsangelegenheiten, Liquidation des Krieges [ab 1989: Abwicklung der finanziellen Auswirkungen des Krieges], Verteidigungslasten, Bundesliegenschaften, bewegliches Bundesvermögen).

Heinz Kaufmann (geb. 1928)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1956-1958 tätig im Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg, 1958 Wechsel zum Staatlichen Liegenschaftsamt Stuttgart, von 1959-1961 angestellt bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart, 1961 kurzfristige Beschäftigung beim BMF, anschließend von 1961-1968 erneute Tätigkeit beim Finanzministerium des Landes Baden-Württemberg, 1968-1979 BMF bzw. BMWF, dort 1968-1969 Hilfsreferent im Referat II A 1 (Generalreferat für den Bundeshaushalt, Haushaltsrecht, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1970-1972 Leiter des Referats II A 2 (Grundsatzreferat für Ausführung des Haushaltsplans, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1973-1975 Leiter des Referats II A 1 (Generalreferat für Aufstellung des Haushaltsplans und Finanzplanung), 1975-1979 Leiter der UAbt. II A (Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts, Finanzplanung des Bundes), 1979-1993 Oberfinanzpräsident in Hamburg.

Victor Kirst (1925-1997)

Nach kaufmännischer Lehre und Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter 1946-1949 Studium der Volkswirtschaftslehre, nach Tätigkeit im Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv, im Übersee-Verlag und als Journalist 1959-1969 und erneut ab 1976 bei der Öffentlichen Bausparkasse Hamburg, 1949 Eintritt in die FDP, 1949-1951 stellvertretender Landesvorsitzender, 1951-1953 und 1955-1957 Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten, 1952-1954 Mitglied des Landesvorstandes der FDP, 1956-1966 und 1967-1969 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP, ab 1971 Mitglied des Präsidiums und des Bundesvorstandes der FDP, 1953-1957 und 1958-1970 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1966-1970 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bürgerschaftsfraktion, 1969-1976 MdB (FDP), ab 1971 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

Dr. Karl Klasen (1909-1991)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1935-1943 Justitiar in der Rechtsabteilung der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Filiale Hamburg, 1943-1945 Kriegsdienst, 1948-1952 Präsident der Landeszentralbank der Freien und Hansestadt Hamburg, 1952-1957 Vorstandsmitglied der Norddeutschen Bank, Hamburg, 1957-1969 Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, dort 1967-1969 einer der beiden Vorstandssprecher, 1970-1977 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Carl (später: Karl) Koch (geb. 1918)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1952-1957 in der Finanzverwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, 1957-1982 BMF, dort 1957-1959 Hilfsreferent im Referat IV A 1 (Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Finanzgerichtsbarkeit, Ausbildung, Investitionshilfe), 1959-1964 Referent in diesem Referat mit der Zuständigkeit für Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge, ab 1962: Generalreferat Besitz- und Verkehrsteuern, Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge, 1964-1966 Leiter des Referats IV A 1 (Generalreferat Besitz- und Verkehrsteuern, Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge), 1966-1970 Leiter der UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, allgemeines Abgabenrecht, Steuervereinfachung, ab 1969: Steuerliche Grundsatzfragen, Steuern vom Einkommen und Ertrag, ab 1970: Allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, Abgabenrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag), 1970-1982 Leiter der Abteilung IV bzw. F/IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Dr. Gerhard Konow (1929-1997)

1948-1957 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1970 Staatskanzlei des Landes Hessen, dort 1957 Referent in der Abteilung IV (Bundesratsangelegenheiten), ab 1965 Leiter des Referats IV 2 (Angelegenheiten des Bundesrates, der Ministerpräsidentenkonferenz und der Ministerpräsidentenbesprechungen, die bundesstaatliche Ordnung betreffend, Staatsverträge und Verwaltungsabkommen), 1970-1981 Bundeskanzleramt, dort 1970-1977 in der Abteilung III, ab 1976: 3 (Innere Angelegenheiten) Leiter der Gruppe III/1, ab 1976: 31 (Bund-Länder-Verhältnis), 1977-1981 Leiter dieser Abteilung, 1981 Senator für Bundesangelegenheiten des Landes Berlin, 1981-1982 BMV, dort Leiter der Verkehrspolitischen Grundsatzabteilung, 1982 zunächst Staatssekretär im BMV, dann Chef des Bundeskanzleramtes, 1982-1983 Staatssekretär beim Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, 1983-1994 Staatssekretär beim Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wilfried Koschorreck (geb. 1935)

1955-1964 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1962 UN-Flüchtlingshilfe-Organisation in Genf, 1964-1965 Wohnungsbaukreditgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein, 1965-1971 BMWi, dort 1965-1967 Hilfsreferent im Referat E A 5 (Gestaltung der Zollpolitik bei der europäischen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit), 1971 Hilfsreferent im Referat I A 3 (Wirtschaftspolitische Fragen des Steuer- und Finanzwesens), 1971-2000 BMF bzw. BMWF, dort 1971-1974 Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit bzw. Presse und Information (im BMWF mit Zuständigkeit für den Bereich F), 1974-1992 Leiter des Referats V B 3 (Finanzierungsfragen der VN, OECD, Entwicklungshilfe und des Umweltschutzes), 1993-2000 Leiter des Referats IX A 4 (Internationale Finanzfragen und Fragen der Weltwirtschaftsordnung im Nord-Süd-Verhältnis, Haushalts- und Finanzfragen des Europarates und der OECD, Umweltschutz im internationalen Bereich).

Dr. Ursula Krips (geb. 1933)

1952-1955 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1958 Promotion, 1958-1962 Referentin am Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften, Köln, 1962-1965 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Hilfsreferentin im Referat I A 7 (Statistik, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung), 1965-1969 MdB (SPD), 1969 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiterin des Referats I D 3 (Projektionen der mittel- und langfristigen Wirtschaftsentwicklung), 1969-1986 Bundeskanzleramt, dort 1969-1971 Leiterin der Gruppe IV/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordinierung, gesamtwirtschaftliche Projektionen), 1971-1973 Leiterin der Gruppe V/2 (Mehrjährige Finanzplanung; gesamtwirtschaftliche Projektionen und deren Koordinierung; längerfristige Ressourcenplanung, Sozial- und Bildungsbudget), 1973-1986 Leiterin der Gruppe IV/5, ab 1976: 45 (Mehrjährige Finanzplanung; gesamtwirtschaftliche Projektionen und deren Koordinierung; längerfristige Ressourcenplanung, ab 1985 zusätzlich: Statistik), 1986-1989 BMWi, dort Leiterin der Unterabteilung IV D (Wirtschaftsförderung Berlin; Bauwirtschaft, Außenwirtschaftsfragen der Industrie).

Manfred Lahnstein (geb. 1937)

1957-1961 Studium der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Soziologie, Sozialpolitik, 1962-1964 Landesarbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben", Arbeitskreis für die Bundesrepublik Deutschland e. V., dort Jugendreferent, 1964-1965 Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, dort Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit, 1965-1967 Sekretär des Europäischen Gewerkschaftssekretariats, Brüssel, 1967-1973 Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Brüssel, dort stellvertretender Kabinettchef, ab 1971 Kabinettchef im Kabinett des Vizepräsidenten der Kommission der EG, Haverkamp, 1973-1974 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1974-1980 BMF, dort 1974-1977 Leiter der Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche), 1977-1980 Staatssekretär, 1980-1982 Chef des Bundeskanzleramtes, April bis Oktober 1982 Bundesminister der Finanzen, September bis Oktober 1982 zusätzlich Bundesminister für Wirtschaft, 1983 MdB (SPD), 1983-1994 Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann AG, Gütersloh, 1994-1998 Mitglied des Aufsichtsrates der Bertelsmann AG, 1998-2004 Sonderbeauftragter des Vorstandes der Bertelsmann AG, seit 1985 Mitglied des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, seit 1995 Vorsitzender, 1985 Aufbau des Studienganges für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, seitdem dort Lehrtätigkeit als Professor.

Dr. Otto Friedrich Wilhelm von der Wenge Graf Lambsdorff (1926-2009)

1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1971 Tätigkeit im Kreditwesen, zuletzt Generalbevollmächtigter der Bank Trinkaus & Burkhardt, 1971-1977 Mitglied des Vorstandes der Victoria Rückversicherungs AG, ab 1978 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1951 Eintritt in die FDP, 1951-1953 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Aachen, anschließend Mitglied des FDP-Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen, 1968-1978 Landesschatzmeister der FDP, ab 1972 stellvertretender Vorsitzender des Landesvorstandes und Mitglied des Bundesvorstandes, ab 1982 Mitglied des Präsidiums der FDP, 1988-1993 Bundesvorsitzender der FDP, anschließend Ehrenvorsitzender, 1972-1998 MdB (FDP), 1972-1977, 1984-1997 wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, 1977-1982 und 1982-1984 Bundesminister für Wirtschaft, 1987 Verurteilung wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Flick-Parteispendenaffäre zu einer Geldstrafe, 1999-2001 Beauftragter des Bundeskanzlers für die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft.

Dr. Ulf Lantzke (1927-1986)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1952-1957 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1957-1974 BMWi bzw. BMWF, dort 1957 Hilfsreferent im Referat III E 3 (Atomwirtschaft), 1962 Leiter des Referats III D 2 (Rechtsangelegenheiten und Wettbewerbsregeln im Rahmen der EGKS), 1966-1968 Leiter der UAbt. III A (Bergbau), zusätzlich kurzzeitig Leiter des Referats III A 6 (Allgemeine Fragen der Kohle- und Energiewirtschaft), 1968-1974 Leiter der Abteilung III bzw. W/III (Energiepolitik, mineralische Rohstoffe), 1974-1984 Sonderberater für Energiefragen beim Generalsekretariat der OECD, Paris, bzw. Exekutivdirektor der Internationalen Energie-Agentur (OECD), Paris.

Werner Josef Karl Mertes (1919-1985)

Diplom-Volkswirt, 1940-1945 Kriegsdienst, 1946-1949 Studium der Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften, 1949-1971 zunächst Redakteur, später Leiter des Wirtschaftsfunks des Süddeutschen Rundfunks, 1971-1975 Geschäftsführer der bundeseigenen Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH, 1953 Eintritt in die FDP, 1961-1976 MdB (FDP), 1964-1976 parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion.

Wolfgang Mischnick (1921-2002)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Mitbegründer der Liberal-Demokratischen Partei (LDP) in Dresden und seit 1946 Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes für die sowjetische Besatzungszone, 1948 Flucht nach Frankfurt am Main, 1954-1957 MdL Hessen (FDP), dort Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, 1954-1967 stellvertretender und 1967-1977 Landesvorsitzender der FDP in Hessen, 1957-1994 MdB, dort 1959-1961 Parlamentarischer Geschäftsführer, 1963-1968 stellvertretender und 1968-1991 Vorsitzender der FDP-Fraktion, 1961-1963 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, 1964-1988 stellvertretender Parteivorsitzender der FDP, 1987-1995 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Alex Möller (1903-1985)

1919-1923 Tätigkeit als Bahnangestellter und nebenberuflicher Redakteur des „Dortmunder Tageblatts", 1922 Eintritt in die SPD, 1928 Mitglied des Preußischen Landtags, nach 1933 Tätigkeit als Versicherungsvertreter, ab 1936 für die Karlsruher Lebensversicherungs AG, dort 1943 Prokurist und Abteilungsleiter und 1944 stellvertretendes Vorstandsmitglied, 1945-1969 Vorsitzender des Vorstands, 1946-1969 MdL Württemberg-Baden bzw. ab 1952 Baden-Württemberg (SPD), 1950-1961 Fraktionsvorsitzender, 1961-1976 MdB, dort 1964-1969 und 1972-1976 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1962-1966 Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg, 1969-1971 Bundesminister der Finanzen, 1973-1979 Vorsitzender der Kontrollkommission der SPD.

Albrecht Müller (geb. 1938)

Nach Ausbildung zum Industriekaufmann Studium der Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie und Politikwissenschaft, 1963-1968 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mannheim, 1968-1969 BMWi, dort Hilfsreferent im Ministerbüro, 1970-1972 Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Parteivorstand der SPD, 1973-1982 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung V, ab 1976: 5 (Planung), 1987-1994 MdB (SPD), ab 1982 Tätigkeit als politischer und wirtschaftspolitischer Berater.

Dr. Hans Werner Müller

Nach Tätigkeit als Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Vorstandes der SPD 1973-1978 BPA, dort Leiter der Abteilung III (Inland).

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestags, 1958 Ministerialrat im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

Rainer Offergeld (geb. 1937)

1957-1965 Studium der Rechtswissenschaft, der Volkswirtschaftslehre und juristischer Vorbereitungsdienst, 1965-1969 Tätigkeit im Justizdienst und der Finanzverwaltung des Landes Baden-Württemberg, ab 1969 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1963 Eintritt in die SPD, 1969-1984 MdB, 1973-1975 Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion, 1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWF, 1975-1978 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMF, 1978-1982 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1984-1995 Oberbürgermeister von Lörrach, 1995-1997 Sprecher der Geschäftsführung der Firma Thermoselect Südwest GmbH, anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Karl Heinz Ohlsson (1929-1997)

1949-1957 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1960 Richter am Amtsgericht Wuppertal, 1960-1969 BMJ, dort 1960-1967 Hilfsreferent im Referat IV 2, 1963: IV B 1, 1965: IV A 3 (Allgemeines Verwaltungsrecht; Staatsangehörigkeitsrecht; Wehrrecht; Polizeirecht; sonstiges Verwaltungsrecht, ab 1961: Allgemeines Verwaltungsrecht; Wehrrecht, Staatsangehörigkeitsrecht; Kulturrecht; besonderes Verwaltungsrecht, ab 1965: Allgemeines Verwaltungsrecht; Wehrrecht; Staatsangehörigkeitsrecht; Rechtsfragen des Kulturwesens; Kommunalrecht; besonderes Verwaltungsrecht; Koordinierung der legislativen und justizfachlichen Notstandsplanung des BMJ auch soweit sie die Landesjustizverwaltungen berührt; Koordinierung der Mitwirkung des BMJ an der übrigen Notstandsgesetzgebung - ohne Strafrecht; Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates), zwischenzeitlich 1961 am Landgericht Hagen, 1964 am Landgericht Düsseldorf, 1967-1968 Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1968-1969 Leiter des Referats Z B 3 (Richter und Beamte des höheren Dienstes [Personalangelegenheiten]), 1969-1979 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Gruppe I/1, ab 1976: 11 mit Zuständigkeiten für Personalangelegenheiten der Bundesregierung, Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen (Beauftragter für den Haushalt), Organisation und Innerer Dienst, ab 1978 zusätzlich: Lagezentrum, Sicherheitsbeauftragter, 1979-1982 BMA, dort 1982 Leiter der Zentralabteilung (Personal und Verwaltung, Datenverarbeitung), anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Alfred Ollesch (1915-1978)

Nach der Ausbildung zum Maschinenbauingenieur 1936-1945 Berufssoldat und Kriegsdienst, 1947 Eintritt in die FDP, 1952-1965 Stadtverordneter und Vorsitzender der FDP-Fraktion des Rates der Stadt Recklinghausen, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Recklinghausen-Stadt und -Land, Mitglied des Vorstands des Landesverbandes der FDP Nordrhein-Westfalen, 1952-1954 Bürgermeister und stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Recklinghausen, 1955-1961 MdL Nordrhein-Westfalen, 1961-1978 MdB, 1969-1978 Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion.

Dr. Eckard Pieske (1928-2016)

1944 Kriegsdienst, 1946-1948 Ausbildung zum Werkzeugmacher, 1948-1950 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1950-1951 Fortsetzung des Studiums an der Graduate School der Western Reserve University, Cleveland, USA, 1951 Abschluss Master of Arts in Economics, 1951-1953 Vorbereitung der Promotion, 1953-1956 Hilfsreferent bei der Bank Deutscher Länder, 1956-1958 Kreditsachbearbeiter der Allianz-Lebensversicherung, Stuttgart, 1958-1972 BMWi bzw. BMWF, dort 1962 Hilfsreferent im Referat VI B 4 (Finanzierungsfragen der multilateralen Entwicklungshilfe), 1966 Hilfsreferent im Referat VI A 1 (Nationale Währungsfragen; Grundsatzfragen der Geld- und Kreditpolitik), 1968 zunächst Hilfsreferent, dann Referatsleiter VI B 6, ab 1970: VI A 3, dann W/VI A 3 (Internationale Währungsfragen), 1972-1974 BMF, dort Leiter des Referats VII A 3 (Internationale Währungsfragen, ab 1974: Internationale Währungsordnung), 1974-1979 Direktor beim Internationalen Währungsfond, Washington, 1979-1993 erneut BMF, dort Leiter des Referats VII A 3 (Internationale Währungsordnung, Wirtschaftsentwicklung im internationalen Bereich), 1980-1990 Leiter der UAbt. VII A, 1990-1992 Leiter der UAbt. VII C (Internationale Währungs- und Finanzbeziehungen), 1993 Leiter der UAbt. IX B (Internationale Währungs- und Finanzbeziehungen).

Christoph Rang (geb. 1933)

1952-1953 kaufmännischer Praktikant, 1953-1956 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1956-1960 Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft, 1960-1963 Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren allgemeinen Verwaltungsdienstes, 1963-1965 im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Münster, zeitweise abgeordnet zum BMV bzw. zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Gemeinschaft, Brüssel, 1965-1970 BMV, dort in der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft, ab 1969 zusätzlich: Planung) Hilfsreferent im Referat A 1 (Grundsatzfragen der Verkehrspolitik, verkehrs-, volks- und betriebswirtschaftliche Fragen, ab 1969: Grundsatzfragen der Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft), 1970-1973 Bundeskanzleramt, dort 1970-1973 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) Hilfsreferent im Referat III/4 (BMV, BMP, Deutsche Bundesbahn), Februar bis Oktober 1973 BMFT, dort im Ministerbüro Referent für Kabinett- und Parlamentangelegenheiten, 1973-1983 erneut Bundeskanzleramt, dort 1973-1982 in der Abteilung I, ab 1976: 1 (Recht und Verwaltung) Leiter des Referats I/4, ab 1976: 14 (Kabinett- und Parlamentreferat), 1982-1983 in der Abteilung 3 (Innere Angelegenheiten und Planung), Gruppe 37 (Aufgabenplanung; Planung der Legislaturperiode), Leiter des Referats 373 (Vollzugsbewertung von Regierungsprogrammen), 1983-1998 BMV, dort 1983-1998 in der Abteilung Straßenverkehr (StV) Leiter des Referats StV 15 (Sozialrecht im Straßenverkehr, Ausbildung der Kraftfahrer, ab 1995: Vorschriften des Straßenverkehrsrechts, Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr, Kraftfahrt-Bundesamt).

Dr. Carl-Werner Sanne (1923-1981)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Studium der Betriebswirtschaftslehre, 1947-1950 kaufmännischer Praktikant in der Industrie, 1951-1969 AA, dort 1951 Vorbereitungsdienst für den Höheren Auswärtigen Dienst, 1951-1952 in der Zentrale, dort Hilfsreferent in der Abteilung III (Länderabteilung), 1952-1953 Hilfsreferent im Büro des Staatssekretärs, 1953-1956 an der Botschaft Paris, 1956-1959 bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Paris, 1959-1961 in der Zentrale, dort in der Abteilung 2 (West I) zunächst Vertreter, dann Leiter des Referats 205 (Maghreb), 1961-1966 an der Botschaft Rabat (Marokko), 1966-1969 in der Zentrale, dort 1966-1968 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Vertreter des Leiters des Referats I A 3 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Monaco, San Marino), 1968-1969 im Planungsstab, 1969-1976 Bundeskanzleramt, dort 1969-1972 in der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, äußere Sicherheit) Leiter der Gruppe II/1 (Auswärtiges Amt, BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit), 1972-1976 Leiter der Abteilung, 1976-1978 erneut AA, dort Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf, 1978-1981 Staatssekretär im BMZ.

Dr. Hans Schäfer (1910-1980)

1937-1939 und 1942-1945 Reichsjustizministerium, 1947-1955 Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz, 1955-1966 und 1969-1971 BMI, dort 1955-1962 Leiter der Abteilung I (Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung), 1962-1966 und 1969-1971 Staatssekretär, 1971-1978 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Dr. Wolf-Dietrich Schilling (geb. 1936)

1956-1965 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1965 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1966-1969 AA, 1966-1967 Ausbildung für den höheren auswärtigen Dienst, 1967-1969 Zentrale, dort Hilfsreferent im Ministerbüro, 1969-1974 Bundeskanzleramt, dort zunächst Hilfsreferent, dann Referent im Kanzlerbüro, 1974-1976 Botschaft Tripolis (Libyen), 1976-1979 Botschaft Dhaka (Bangladesch), 1979-1983 Botschaft Sanaa (Jemen), 1983-1993 Zentrale, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) 1983 Leiter des Referats 231 (Politische Fragen des Wirtschafts- und Sozialbereichs der Vereinten Nationen), 1983-1988 Leiter des Referats 200 (Europäische Einigung und politische Zusammenarbeit, Europarat, Nichtstaatliche europäische Organisationen, WEU), 1989-1993 Leiter der Unterabteilung 23 (Koordinator für Menschenrechtsfragen), 1993-1998 Botschafter in Kairo (Ägypten), 1998-2001 Botschafter in Bukarest (Rumänien).

Dr. Eberhard Schmiege (1934-2016)

1961 Diplomprüfung für Volkswirte, 1963-1965 Angestellter beim Statistischen Bundesamt Wiesbaden, 1965 Promotion, 1965-1976 BMF bzw. BMWF, dort 1965-1968 Angestellter im Referat II A 9 (Längerfristige Finanzplanung), 1968-1970 Hilfsreferent im Referat II A 5 (Finanzplanung des Bundes), 1970-1976 Hilfsreferent im Referat II A 1 (Generalreferat für den Bundeshaushalt, Haushaltsrecht, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1976-1991 Niedersächsisches Finanzministerium, dort bis 1990 Leiter des Referats 14 (Finanzverfassung, bundesstaatlicher Finanzausgleich, Bundeshaushalt), 1990-1991 Leiter der Abteilung I (Haushalt, Mittelfristige Planung, Finanzverfassung), 1991-1993 Staatssekretär im Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt.

Dr. Helmut Scholz (geb. 1929)

1945-1948 Ausbildung zum Landwirtschaftsgehilfen und Tätigkeit als Gehilfe, 1949-1950 Verwalter auf einem landwirtschaftlichen Gut, 1950-1951 Besuch der Höheren Landbauschule in Soest, 1951-1954 Studium der Landwirtschaft, 1954-1957 wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Agrarpolitik und Ernährungswirtschaft der Landwirtschaftlichen Hochschule Stuttgart-Hohenheim, ab 1957 im BML, dort 1957-1962 Hilfsreferent im Referat VI/7 (Feststellung der Ertragslage der Landwirtschaft, Grüner Bericht), 1962-1965 Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1965 Abordnung zur Generaldirektion Landwirtschaft der EWG-Kommission, Brüssel, 1965 dem Leiter der Abteilung VI direkt unterstellt mit den Aufgabengebieten Wirtschaftsanalysen und Entwicklungsstudien, zusätzlich kurzzeitig: zentrale Rechenstelle, 1967-1970 dem Leiter der Abteilung VI, ab 1968: dem Staatssekretär direkt unterstellt, Leiter der in UAbt. VI A (Wirtschaftsbeobachtung) neu errichteten Gruppe, ab August 1968: Referat VI A 6 (Wirtschaftsanalysen und Entwicklungsstudien), 1970-1973 Leiter der UAbt. VI A, 1973-1974 Leiter der UAbt. 21 (Planungskoordination und -methoden), 1974-1978 Leiter der UAbt. 51 (Gesellschafts- und Sozialpolitik im ländlichen Raum), 1978-1991 Leiter der Abteilung 3 (Ernährungspolitik, ab 1986: Agrarische Erzeugung, Veterinärwesen), 1991-1993 Staatssekretär.

Dr. Helga Steeg (1927-2017)

1944-1945 Kriegshilfsdienst, 1946-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955 Hilfsrichterin am Landgericht Mönchengladbach, 1955-1984 BMWi bzw. BMWF, dort 1955-1965 Hilfsreferentin im Referat VI A 6 (Währungsrecht und Wertpapierwesen), 1962 Hilfsreferentin im Referat VI B 1 (Finanzierungen im Inland), 1965-1967 Beurlaubung als stellvertretende Direktorin bei der Weltbank, Washington, 1967-1968 Leiterin des Referats VI B 3 (Finanzierungsfragen der bilateralen Entwicklungshilfe und privater Kapitalexport [außer Warenexportfinanzierung]), 1969-1970 Leiterin des Referats VI B 2 (Exportfinanzierung und Exportversicherung), 1970-1973 Leiterin der UAbt. V B bzw. W/V B (Entwicklungspolitik; Ländergruppen), 1973-1984 Leiterin der Abteilung V, 1984-1994 Exekutivdirektorin der Internationalen Energie-Agentur (IEA) der OECD, Paris, ab 1994 Lehrbeauftragte der Ruhr-Universität, Bochum, dort im Direktorium des Instituts für Berg- und Energierecht.

Dr. Reinhard Strehlke (geb. 1927)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Landwirtschaftliches Praktikum, 1948-1951 Studium der Landwirtschaftswissenschaften, 1951 Volontariat in England, 1952 Filmvorführer beim Land- und Hauswirtschaftlichen Informationsdienst, Bad Godesberg, 1952-1953 Fortsetzung des Studiums an der Universität Toronto, Kanada, 1953-1957 Angestellter beim Land- und Hauswirtschaftlichen Informationsdienst, Bad Godesberg, 1957-1959 Vorbereitungsdienst für den höheren landwirtschaftlichen und ernährungswirtschaftlichen Dienst im Land Nordrhein-Westfalen, 1959-1970 BMWi, dort in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) 1959-1966 in der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben, ab 1960: Spezielle Aufgaben der Wirtschaftspolitik) Hilfsreferent im Referat I B 3 (Preis- und Marktpolitik in der Ernährungs- und Landwirtschaft, ab 1960: Wirtschaftspolitische Fragen der Agrarpolitik, Markt- und Preispolitik in der Ernährungs- und Landwirtschaft), 1966-1970 in der Unterabteilung I C (Regionale und sektorale Strukturpolitik) 1966-1968 Hilfsreferent im Referat I C 4 (Wirtschaftspolitische Fragen der Agrarpolitik, Markt- und Preispolitik in der Ernährungs- und Landwirtschaft), 1968-1970 Leiter des Referats I C 4 (Agrar- und Ernährungspolitik), 1970-1974 Bundeskanzleramt, dort in der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik) Leiter der Gruppe IV/1 (Agrar- und Ernährungspolitik; Koordinierung der Strukturpolitik für ländliche Räume; BM für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm; Europäische Wirtschaftsintegration, ab 1971: BM für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Agrar- und Ernährungspolitik [einschließlich Forstwirtschaft und Fischerei]; Agrarstrukturpolitik; Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm; Europäische Wirtschaftsintegration), 1974 BML, dort Leiter der Abteilung II (Planungskoordination und Wirtschaftsbeobachtung), 1974-1976 Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Hessen, 1977-1981 Staatssekretär im BMA.

Xaver Strzybny (geb. 1924)

1942-1945 Reichsarbeitsdienst, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946 Nachwuchskursus für Volksschullehrer, 1947-1948 Volksschullehrer im Regierungsbezirk Arnsberg, 1948-1956 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1982 BML, dort 1956-1960 Hilfsreferent im Referat III B 8 (Recht der Ernährungswirtschaft), 1960-1964 Hilfsreferent im Referat III A 1 (Getreide- und Futtermittelwirtschaft), 1965-1968 Hilfsreferent im Referat III A 3 (Getreidewirtschaft), 1968-1973 Leiter des Referats III B 2 (Getreidewirtschaft), 1973-1982 Leiter des Referats 421 (Getreide, ab März 1981 zusätzlich: Pflanzliche Fette).

Dr. Werner Tegtmeier (geb. 1940)

1957-1960 Ausbildung zum Industriekaufmann und Tätigkeit in der Industrie, 1961-1963 Studium an der Akademie für Wirtschaft und Politik, Hamburg, 1963-1967 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1967-1970 Geschäftsführer im Stab der Mitbestimmungskommission der Bundesregierung, 1970-1976 Bundeskanzleramt, dort 1970-1973 Leiter des Referats IV/3 (BM für Arbeit und Sozialordnung; Sozial- und Gesellschaftspolitik; Arbeitsmarktpolitik, Vermögenspolitik; ziviler Ersatzdienst; Bundesanstalt für Arbeit; Kabinettsausschuss für Soziales und Gesundheit), 1973-1976 Leiter der Gruppe V/I, ab 1976: 51 (Politische Planung der Legislaturperiode; Ablaufplanung; Arbeitsprogramm der Bundesregierung; Planungsbeauftragte; Politische Analysen), 1977-2002 BMA, dort 1977-1987 Leiter der Abteilung I (Grundsatz- und Planungsabteilung), 1988-2002 Staatssekretär.

Dr. Hans Tietmeyer (1931-2016)

1953-1959 Studium, zunächst der Philosophie und Theologie, dann der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1955-1956 zugleich Generalsekretär der Katholischen Deutschen Studenten-Einigung (KDSE), Bonn, 1959-1962 Geschäftsführer der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, 1962-1982 BMWi bzw. BMWF, dort 1962-1966 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), UAbt. I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit) Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), 1967-1970 Leiter dieses Referats, 1970-1972 in der Abteilung E (Europapolitik) Leiter der UAbt. E A (Europäischer Gemeinsamer Markt und Verhältnis zu Drittländern), zugleich Mitglied der „Werner-Gruppe" zur Erarbeitung eines Plans für die Wirtschafts- und Währungsunion der EG, 1972-1973 in der Abteilung W/I (Wirtschaftspolitik) Leiter der UAbt. W/I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik), 1973-1982 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), zugleich zeitweise auch Präsident des EG-Ausschusses für Wirtschaftspolitik, Brüssel, Mitglied im OECD-Ausschuss für Wirtschaftspolitik, Paris, und Präsident des OECD-Untersuchungsausschusses „Positive Adjustment-Policy", 1982-1989 BMF, dort Staatssekretär mit den Geschäftsbereichen Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche), Abteilung V (Finanzbeziehungen zu den EG, Ländern und Gemeinden, internationale Finanzfragen), Abteilung VII (Währungspolitik, Geld- und Kreditpolitik), Abteilung VIII (Industrielles Bundesvermögen), zugleich zeitweilig auch Präsident des EG-Währungsausschusses, Brüssel, und Persönlicher Beauftragter des Bundeskanzlers zur Vorbereitung der Weltwirtschaftsgipfel von 1983-1999, 1990-1999 Deutsche Bundesbank, dort 1990-1991 Mitglied des Direktoriums mit der Zuständigkeit für Ausland, Internationale Währungsfragen, Organisation und Abkommen, 1990 Freistellung für die Leitung der Verhandlungen über die deutsch-deutsche Währungsunion, 1991-1993 Vizepräsident, 1993-1999 Präsident der Deutschen Bundesbank, 1990-2003 Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Dr. Adalbert Uelner (geb. 1927)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1957-1963 in der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, 1963-1990 BMF bzw. BMWF, dort in der Abteilung IV bzw. F/IV (Besitz- und Verkehrsteuern), UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, Steuervereinfachung) 1963-1969 Hilfsreferent im Referat IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1969-1970 Leiter dieses Referats (ab 1969: IV B 2, Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze, Spar- und Wohnungsbauförderung, Berlinhilfegesetz), 1970-1973 in der Gruppe bzw. UAbt. IV D bzw. F/IV D (Steuerreform), 1970-1973 Leiter des Referats IV D 2 bzw. F/IV D 2 (Einkommen- und Lohnsteuer, ab 1971: Reform der Einkommen- und Lohnsteuer, Harmonisierung und Reform der Sparförderung), 1973-1975 Leiter der UAbt. IV D (Steuerreform, allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, zusätzlich 1973: Abgabenrecht, ab 1974: Steuerreform, allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, einheitswertabhängige Steuern), 1975-1982 Leiter der UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie Sparförderung), 1982-1990 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Dr. Kurt-Dieter Wagner (geb. 1935)

1959 Diplomprüfung für Volkswirte, 1962 Promotion zum Dr. rer. pol., 1962 angestellt am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung, 1962-1963 Freier Mitarbeiter mit Werkvertrag beim BMV, 1963-1967 BMF, dort Angestellter im Referat VII A 4 (Steuern und Wirtschaft), 1967 kurzfristige Beschäftigung beim Statistischen Bundesamt Wiesbaden, 1967-1968 beschäftigt bei der Zentralen Bundesbetriebsprüfungsstelle - Steuer - Bad Godesberg, 1968-1989 erneut BMF, dort 1968-1975 Hilfsreferent im Referat I A 5 (Volkswirtschaftliche und finanzpolitische Fragen der Steuerpolitik), 1975-1978 Leiter der UAbt. I B (Finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche, Wirtschaftsförderung), 1978-1982 Leiter der Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche), 1982-1989 Leiter der Abteilung VIII (Industrielles Bundesvermögen).

Herbert Wehner (1906-1990)

1927-1942 Mitglied der KPD, 1930-1931 MdL Sachsen, 1933-1935 illegale Tätigkeit für die KPD in Deutschland, ab 1935 Emigration und Mitglied des Zentralkomitees der Exil-KPD und der Komintern, 1937-1941 Aufenthalt in Moskau, 1941 im Auftrag der Komintern in Schweden, 1942-1944 dort Inhaftierung und Verurteilung zu einer einjährigen Haftstrafe, Ausschluss aus der KPD, 1944-1946 Tätigkeit als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in Schweden, 1946 Rückkehr nach Deutschland, Mitglied des Landesvorstandes der SPD in Hamburg, 1949-1983 MdB, dort 1949-1966 Vorsitzender des Ausschusses für gesamtdeutsche und Berliner Fragen, 1966-1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1958-1973 stellvertretender Parteivorsitzender, 1969-1983 Fraktionsvorsitzender.

Karl Wienand (1926-2011)

Ab 1943 Kriegsdienst, nach 1945-1953 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre, in dieser Zeit Tätigkeit als Hilfskraft beim Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften in Köln und Mithilfe beim Aufbau von Gewerkschaftsschulen im Auftrag des DGB, 1947 Eintritt in die SPD, seit 1960 Mitglied des Parteivorstandes der SPD, 1952-1967 Bürgermeister bzw. (seit 1955) Gemeindedirektor in Rosbach (Sieg), 1953-1974 MdB, ab 1957 Mitglied, 1963-1967 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verteidigung, 1967-1974 Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, danach Tätigkeit in der Wirtschaft, 1996 Verurteilung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zu zweieinhalb Jahren Haft und Rückzahlung von Agentenlohn in Höhe von einer Million Mark wegen geheimdienstlicher Tätigkeit für die DDR in den Jahren 1970 bis 1974 und 1976 bis 1989, 1999 Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung durch Gnadenerweis des Bundespräsidenten.

Dr. Monika Wulf-Mathies (geb. 1942)

Nach Studium der Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre kurze Tätigkeit im BMWi, dort Hilfsreferentin im direkt dem Bundesminister unterstellten Referat LP (Presse und Information), 1971-1976 Bundeskanzleramt, dort 1971-1973 Hilfsreferentin im Kanzlerbüro, 1973-1976 Leiterin des Referats IV/3 (BM für Arbeit und Sozialordnung; Sozial- und Gesellschaftspolitik; Arbeitsmarktpolitik, Vermögenspolitik; ziviler Ersatzdienst; Bundesanstalt für Arbeit; Kabinettsausschuss für Soziales und Gesundheit; Kabinettsausschuss für Vermögensbildung), ab 1976 zur Wahrnehmung der Tätigkeit als Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der Gewerkschaft ÖTV beurlaubt, 1982-1994 Vorsitzende der Gewerkschaft ÖTV, 1994-1999 Mitglied der Kommission der EG, Brüssel, 1989-1995 Präsidentin der Internationalen der Öffentlichen Dienste, 1999-2000 Europapolitische Beraterin im Bundeskanzleramt, 2001-2008 Bereichsleiterin der Deutsche Post AG, Bonn.

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