2.35.2 (x1954e): B. Teilnahme an den Beisetzungsfeierlichkeiten für die auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen verunglückten Bergleute

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 2. 1954-1955Instandsetzung und Ausbau des FernstraßennetzesHans Karl von Mangoldt, Heinrich Blücher und Vollrath von Maltzahn in einer Sitzung des Ministerrates der OEECKarte der Brotpreiserhöhungen im Frühjahr 1955Karikatur Preissteigerungen

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[B.] Teilnahme an den Beisetzungsfeierlichkeiten für die auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen verunglückten Bergleute

Der Vizekanzler gibt bekannt, daß die Trauerfeierlichkeiten am Sonntag, den 7.8.1955, 15.00 Uhr, stattfinden sollen. Er stellt die Frage, welche Mitglieder der Bundesregierung daran teilnehmen sollen. Nachdem durch fernmündliche Rückfrage festgestellt worden ist, daß der Bundespräsident seinen für Sonntag vorgesehenen Besuch in Frankfurt a.M. absagt und an der Trauerfeier teilnehmen wird, kommt der Kabinettsausschuß zu der Auffassung, daß es angebracht sei, wenn der Vizekanzler und die Staatssekretäre Dr. Westrick und Sauerborn an den Beisetzungsfeierlichkeiten teilnehmen, sofern der Bundesminister für Wirtschaft und der Bundesminister für Arbeit nicht selbst anwesend sind. 6

6

Bei einer Schlagwetterexplosion waren am 3. Aug. 1955 in der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen 42 Bergleute getötet und 22 schwer verletzt worden. Die Trauerfeier fand am 7. Aug. 1955 unter Teilnahme von Heuss und Blücher in Gelsenkirchen statt (vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 5. Aug. 1955, „41 Bergleute Opfer einer Grubenexplosion", und vom 8. Aug. 1955, „Abschied des Bundespräsidenten von den Toten").

Extras (Fußzeile):