2.20.6 (k1970k): 3. Festlandsockel der Nordsee; Verhandlungen über die Schelfabgrenzung mit Dänemark und den Niederlanden, AA

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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3. Festlandsockel der Nordsee; Verhandlungen über die Schelfabgrenzung mit Dänemark und den Niederlanden, AA

Das Kabinett stimmt der Vorlage des Bundesministers des Auswärtigen zu. 11

Fußnoten

11

Vorlage des AA vom 17. April 1970 in AA B 4, Bd. 114, und B 136/6459, weitere Unterlagen in AA B 24, Bd. 600, B 136/6460 sowie B 141/717667 und 717568. - Die Bundesrepublik führte bilaterale Verhandlungen mit Dänemark und den Niederlanden, später auch mit Großbritannien über die Aufteilung des Festlandsockels unter der Nordsee, um Rechte für Erdöl- bzw. Erdgasbohrungen sicherzustellen, nachdem in den britischen und norwegischen Anteilen große Funde gehoben worden waren. Die Grenzen des Schelfanteils waren durch das Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 20. Febr. 1969 festgelegt worden. Dazu Münch: Urteil, S. 455-475. - Scheel hatte das Kabinett um Verhandlungsermächtigung für die deutsche Delegation mit den Vertragspartnern gebeten. Demnach sollte der Schelfanteil der Bundesrepublik rund 35 600 Quadratkilometer der Gesamtfläche von rund 137 000 Quadratkilometern betragen und eine möglichst gradlinige Begrenzung wie auch einen angemessenen Zugang zur Nordseemitte haben. - Gesetz zu den drei Verträgen von 1971 mit dem Königreich Dänemark, dem Königreich der Niederlande und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland über die Abgrenzung des Festlandsockels unter der Nordsee vom 23. Aug. 1972 (BGBl. II 881).

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