2.48.10 (k1973k): B. Nominierung eines Kandidaten für die Position des Generalsekretärs des Europarates

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Nominierung eines Kandidaten für die Position des Generalsekretärs des Europarates

(12.21 Uhr)

Das Kabinett stimmt dem Vorschlag von PSt Moersch zu, das Mitglied des Deutschen Bundestages Kahn-Ackermann als Kandidaten für die Position des Generalsekretärs des Europarates vorzuschlagen. 21

Fußnoten

21

Nachdem der bis 1972 amtierende dänische Ministerpräsident Jens Otto Krag seine Kandidatur zum Generalsekretär des Europarats zurückgezogen hatte, schlug Brandt der Bundesregierung die Kandidatur Georg Kahn-Ackermanns (SPD) als Nachfolger des früheren österreichischen Außenministers Lujo Tončić-Sorinj (ÖVP) vor. Eine Wiederwahl von Tončić-Sorinj, der seine erneute Kandidatur erklärt hatte, wurde von den Schweizern, den Briten und den Skandinaviern abgelehnt, sodass eine deutsche Kandidatur aussichtsreich erschien. Kahn-Ackermann wurde am 8. April 1974 im zweiten Wahlgang mit 66 gegen 57 Stimmen gewählt. Vgl. Kahn-Ackermanns Schreiben an Brandt vom 3. Okt. 1973 und den Vermerk des Bundeskanzleramts vom 8. Mai 1974 in B 136/6432.

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