2.71.9 (k1956k): F. Europa-Sender I

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[F.] Europa-Sender I

Der Bundeskanzler stellt die Frage, ob die in der Kabinettssitzung am 8. Dezember erörterte Angelegenheit des Europa-Senders I nunmehr spruchreif wäre. Der Vizekanzler schlägt vor, daß diese Frage am Nachmittag mit dem Vortragenden Legationsrat Dr. Böx, der die einschlägigen Verhandlungen in Paris geführt habe, besprochen werden solle. Der Bundeskanzler erklärt sich damit einverstanden 26.

Fußnoten

26

Vgl. Sondersitzung am 8. Dez. 1956 TOP 3. - In der Besprechung am 13. Dez. 1956 wurde auf Wunsch Globkes nur die Frage erörtert, „ob es möglich sei, den Sender Europa I in Saarbrücken zu übernehmen und mit ihm der Bundesregierung einen eigenen Sender für politische Sendungen zu schaffen. Er wolle die Frage von politischen und rechtlichen Gesichtspunkten erörtert wissen, die Finanzierungsfrage solle vorerst außer acht bleiben". Böx erklärte, es sei wohl nicht möglich, den Sender für die Bundesregierung zu erwerben, da Frankreich dessen Beseitigung wünsche. Er hielte es für die beste Lösung, daß die Aktien zu gleichen Teilen von der französischen und deutschen Regierung übernommen würden und die Bundesregierung dem Wunsch Frankreichs entsprechend einen Vorschuß von 10 Millionen DM leiste. Der Sender solle dann in Liquidation gehen mit der Maßgabe, daß er noch etwa 3 Jahre weiterbetrieben werde, um auf diese Weise die Kosten der Liquidation annähernd auszugleichen. (Vermerk vom 14. Dez. 1956 über die Sitzung in B 136/3466). - Fortgang 164. Sitzung am 19. Dez. 1956 TOP 5.

Extras (Fußzeile):