2.49.10 (k1956k): F. Deutsche Lotsen für Ägypten

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[F.] Deutsche Lotsen für Ägypten

Der Vizekanzler stellt die Frage, ob damit zu rechnen sei, daß deutsche Lotsen in größerem Umfang nach Ägypten gingen 31. Der Bundesminister für Arbeit verneint diese Frage. Jeder Lotse, der nach Ägypten gehe, verliere seine jetzige Bestallung. Er könne später nicht automatisch wieder Lotse werden, müsse vielmehr einen neuen Antrag auf Konzessionserteilung stellen. Dieses Risiko werde die bestallten und bereits längere Zeit im Dienst befindlichen Lotsen daran hindern, ihren Dienst in Deutschland aufzugeben. Staatssekretär Dr. Bergemann ergänzt diese Ausführungen durch den Hinweis, daß die Lotsen das ägyptische Angebot als günstige Gelegenheit benutzten, um höhere Lotsengebührenforderungen durchzusetzen. Entsprechende Verhandlungen seien bereits im Gange.

Fußnoten

31

Nach der Verstaatlichung des Suezkanals hatte sich Ägypten bemüht, deutsche Lotsen anzuwerben. Unterlagen in B 136/6228 und AA B 2 Bd. 102.

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