2.43.6 (k1970k): B. Auswertung des Informationsaufkommens

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Auswertung des Informationsaufkommens

Bundesminister Ehmke weist darauf hin, daß insbesondere seit der außenpolitischen Öffnung nach Osten Mitglieder der Bundesregierung und deutsche Delegationen bei Kontakten mit Ausländern eine Fülle von Informationen erhielten, die zunächst jedoch nur den Betreffenden persönlich bekannt und nützlich seien. Sie müßten daher ausgewertet und auch anderen Kabinettmitgliedern zugänglich gemacht werden. Im Kanzleramt sei ohnehin eine Stelle für die Sammlung und Auswertung aller eingehenden Nachrichten vorgesehen. Er schlage vor, hierhin auch Vermerke über Informationen der genannten Art zu geben.

Nach kurzer Diskussion beschließt das Kabinett, daß künftig entsprechend der gegebenen Anregung verfahren werden soll. Die an das Bundeskanzleramt zu gebenden Notizen sollen sich dabei auf den wesentlichen Inhalt der zugeflossenen Informationen beschränken. Das Kanzleramt wird die ausgewerteten Informationen den interessierten Bundesministern zur Kenntnis geben.

Der Bundeskanzler bittet die Kabinettmitglieder, das Notwendige zu veranlassen. Eine besondere schriftliche Bekanntgabe erfolgt nicht mehr. 19

Fußnoten

19

Stattdessen bat Brandt seinen Persönlichen Referenten Reinhard Wilke, die Unterrichtung der abwesenden Bundesminister zu übernehmen. Vgl. den Vermerk des Protokollführers vom 12. Okt. 1970 in B 136/36174 und das Schreiben des AA vom 26. Nov. 1970 in B 136/6201.

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