1.53.5 (k1979k): 3. Gesamtprogramm Antarktisforschung

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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3. Gesamtprogramm Antarktisforschung

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(13.32 Uhr)

BM Hauff führt in die Kabinettvorlage des BMFT vom 11. Oktober 1979 (525 - 3930 - 52/79 VS-NfD) ein und begründet seinen Vorschlag, als Standort für das vorgesehene Polarforschungsinstitut Bremen mit einer Außenstelle in Bremerhaven zu wählen.

An der sich anschließenden Aussprache beteiligen sich neben dem Bundeskanzler die BM Graf Lambsdorff, Ehrenberg, Ertl, Franke, Baum, Matthöfer und Schmude sowie Frau StM Hamm-Brücher. Hierbei weisen die BM Graf Lambsdorff, Ertl, Baum und Frau StM Hamm-Brücher darauf hin, daß nach ihrer Auffassung sachliche Gründe für den Standort Kiel sprächen; falls aber Bremen der Vorzug gegeben werden sollte, sei man dafür, das Polarforschungsinstitut in Bremerhaven einzurichten. BM Franke befürwortet unter dem Gesichtspunkt der Zonenrandförderung ebenfalls den Standort Kiel. Der Bundeskanzler und BM Ehrenberg sprechen sich für das Land Bremen aus, geben aber Bremerhaven den Vorzug vor der Stadt Bremen.

Abschließend stellt der Bundeskanzler fest, daß das Kabinett dem Gesamtprogramm Antarktisforschung einmütig zustimmt und sich mit Mehrheit für das Land Bremen als Standort des Polarforschungsinstituts ausspricht. BM Hauff sagt zu, an den Bremer Senat einen Brief zu schreiben, in dem zum Ausdruck kommt, daß die Bundesregierung hierbei von einer Präferenz für die Stadt Bremerhaven ausgehe.

BM Ertl regt weiterhin an, dann zumindest als Ausgleich den Teilbereich des Polarinstituts, der sich mit den Aspekten der marinen Biologie befaßt, in Kiel anzusiedeln. BM Hauff sagt Prüfung zwischen den Ressorts BMFT und BML zu.

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