1.6.4 (k1979k): 4. Bericht über die Ausbildungsleistungen im Geschäftsbereich der Bundesministerien

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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4. Bericht über die Ausbildungsleistungen im Geschäftsbereich der Bundesministerien

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.21-10.26 Uhr)

Einleitend fordert der Bundeskanzler die Ressorts auf, generell das Berichtswesen einzudämmen und Antworten auf Anfragen im Bundestag kurz zu fassen. StM Wischnewski berichtet über seine bisherigen Gespräche mit Vertretern der Bundestagsfraktionen zu diesem Thema. Nach einer Aussprache, an der sich die Bundesminister Baum, Vogel, Ertl sowie die Staatsminister Hamm-Brücher und von Dohnanyi beteiligen, nimmt das Kabinett Kenntnis.

BM Schmude gibt anhand der Kabinettvorlage einen Überblick über die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im vergangenen Jahr sowie über die voraussichtliche Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Jahre 1979. Er weist darauf hin, daß eine ausreichende Versorgung der Jugendlichen mit Ausbildungsplätzen in diesem Jahr nur zu erreichen sei, wenn Wirtschaft und öffentlicher Dienst erneut ihre Ausbildungsleistungen erheblich steigern. Dazu sei auch ein Beitrag des Bundes über die bisher von allen Ressorts für 1979 vorgesehene Steigerung hinaus erforderlich.

Es schließt sich eine ausführliche Aussprache an, an der sich außer dem Bundeskanzler die Bundesminister Gscheidle, Ehrenberg, Graf Lambsdorff, Huber, Apel, Ertl, Vogel, Haack und Matthöfer sowie StM Hamm-Brücher beteiligen. Das Kabinett beauftragt BM Schmude, in Abstimmung mit den hauptbeteiligten Ressorts bis zur nächsten Kabinettsitzung einen Beschlußvorschlag zur Steigerung der Ausbildungsleistungen sowohl im Bereich der obersten Bundesbehörden als auch im nachgeordneten Bereich einschließlich Post, Bahn und Selbstverwaltungskörperschaften vorzubereiten. Für die Ausbildung bei den obersten Bundesbehörden soll die Einschaltung des Bundesverwaltungsamtes geprüft werden. Der Bundeskanzler erklärt, daß die Frage evtl. erforderlicher zusätzlicher Stellen für 1979, die ggf. in einem Nachtragshaushalt geregelt werden müsse, kein Hinderungsgrund für eine Ausweitung des Ausbildungsangebots sein könne.

Es besteht Einvernehmen, daß der in Aussicht genommene Kabinettbeschluß zugleich als Grundlage für einen Appell des Bundeskanzlers an die Regierungschefs der Länder am 16. Februar 1979 dienen soll.

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