1.36.5 (k1980k): A. Arbeitsmarkt- und Konjunkturlage

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[A.] Arbeitsmarkt- und Konjunkturlage

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.30 Uhr)

Staatssekretär Schlecht und BM Ehrenberg geben einen Überblick über die Konjunkturlage und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Das Ergebnis der sich anschließenden Aussprache, an der sich BM Graf Lambsdorff, BM Matthöfer und StM Huonker beteiligen, faßt der Bundeskanzler wie folgt zusammen:

Wir können uns den Auswirkungen der Ölpreisentwicklung und der weltwirtschaftlichen Wachstumsabschwächung nicht entziehen. Im internationalen Vergleich schneiden wir aber gut ab.

Es besteht kein Anlaß zu Pessimismus. Wir werden den zweiten Ölpreisschub besser überstehen als die Krise von 1973/74. Ein großer Konjunktureinbruch zeichnet sich nicht ab.

Von der Investitionstätigkeit gehen nach wie vor konjunkturstützende Impulse aus. Hoffnung, daß sich die weltwirtschaftlichen Abschwächungstendenzen (USA) in Grenzen halten. 1

Wir haben die Weichen in der Wirtschaftspolitik rechtzeitig richtig gestellt und richtig terminiert (Steuerpaket). Ein umfangreiches Instrumentarium der Arbeitsmarktpolitik ist in Durchführung begriffen.

Gegenwärtig besteht kein zusätzlicher wirtschafts- und finanzpolitischer Handlungsbedarf.

Fußnoten

1

So in der Textvorlage.

Extras (Fußzeile):