4.6 (x1954e): Gäste

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 2. 1954-1955Instandsetzung und Ausbau des FernstraßennetzesHans Karl von Mangoldt, Heinrich Blücher und Vollrath von Maltzahn in einer Sitzung des Ministerrates der OEECKarte der Brotpreiserhöhungen im Frühjahr 1955Karikatur Preissteigerungen

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Gäste

Dr. Hermann Josef Abs (1901-1994)

Seit 1935 Teilhaber des Bankhauses Delbrück, Schickler & Co., 1938 Vorstandsmitglied und Direktor der Auslandsabteilung der Deutschen Bank, 1948 Mitglied und 1951 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreditanstalt für Wiederaufbau, 1951-1953 Leiter der deutschen Delegation bei der Londoner Schuldenkonferenz, 1957-1967 Vorstandssprecher und 1967-1976 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank.

Franz Amrehn (1912-1981)

1932-1939 Banklehre und Tätigkeit als Bankkaufmann, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1955 Geschäftsführer der Eigenhausbauten für Stadt und Land GmbH, Berlin, 1952 Zulassung als Anwalt sowie 1964 als Notar, 1946-1948 Bezirksverordneter in Berlin-Steglitz, 1950-1969 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, dort 1952-1955 Vizepräsident und 1963-1969 Vorsitzender der CDU-Fraktion, 1955-1963 Bürgermeister und Mitglied des Bundesrates, 1961-1969 Landesvorsitzender der CDU, 1969-1981 MdB.

Dr. Gerd Bucerius (1906-1995)

1946 Mitbegründer der Wochenzeitung „Die Zeit", 1947-1949 Mitglied des Wirtschaftsrates des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (CDU), 1949-1962 MdB (1962 Austritt aus der CDU), 1952-1957 Bundesbeauftragter für die Förderung der Berliner Wirtschaft.

Prof. Dr. Wilhelm Eich (1889-1966)

Bis 1933 Leiter von Revisions- und Treuhandgesellschaften und stellvertretendes Vorstandsmitglied einer AG der eisenverarbeitenden Industrie, ab 1933 selbständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, seit 1932 Lehrbeauftragter, ab 1943 Honorarprofessor an der TH Berlin, nach Kriegsende 1945 Lehrbeauftragter am Hochschulinstitut für Wirtschaftskunde, Berlin, nach Verlagerung nach West-Berlin dessen Leiter, bis 1948 in Berlin Zonenvorstandsmitglied der von ihm mitbegründeten LDP, 1949-1958 Professor für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung an der FU Berlin, 1951-1955 Senator für Wirtschaft und Ernährung (FDP) in Berlin.

Dr. Friedrich Haas (1896-1976)

1946-1949 Stadtkämmerer Berlins, 1949-1951 Leiter der Abteilung Finanzen beim Magistrat von Groß-Berlin und 1951-1958 Senator für Finanzen und Vertreter Berlins im Bundesrat, 1958-1961 Präsident des Berliner Oberverwaltungsgerichtes.

Dr. Paul Hertz (1888-1961)

1919-1922 politischer Redakteur der „Freiheit", Berlin, 1919-1925 Stadtverordneter von Berlin, 1920-1933 MdR (SPD) und Sekretär der Fraktion, 1933 Emigration, bis 1938 als Mitglied des emigrierten Parteivorstandes der SPD Leiter der anti-nationalsozialistischen Publikationen in Prag und Paris, 1939 Emigration in die USA, 1950 nach der Rückkehr nach Berlin Leiter des Hauptamtes Banken und Versicherungen des Magistrats von Groß-Berlin, zusätzlich Beauftragter des Oberbürgermeisters zur Koordinierung und Bearbeitung wirtschaftlicher und finanzieller Fragen, 1951-1953 Senator für Marshallplan und Kreditwesen, zugleich Hauptbearbeiter für das Notstandsprogramm und Vorsitzender des Beratenden ERP-Ausschusses, 1953-1955 Bevollmächtigter des Landes Berlin für Kreditwesen, 1955-1961 Senator für Wirtschaft und Kredit.

Dr. Günter Klein (1900-1963)

1930-1931 Preußisches Ministerium des Innern, 1931-1933 Landrat des Kreises Dinslaken, 1933-1945 nach Amtsenthebung Angestellter im Versicherungswesen; 1947-1949 Vertreter Berlins im Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1953 und 1955-1961 Senator für Bundesangelegenheiten, 1955-1961 gleichzeitig Senator für Post und Fernmeldewesen, 1954-1961 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (SPD), 1961-1963 MdB.

Heinrich Johann Kreil (1885-1967)

1917-1933 Sekretär der Christlichen Gewerkschaften in Dortmund und (ab 1920) in Berlin, 1920-1933 Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates, 1928-1933 Vorstandsmitglied der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Mitglied des Preußischen Landtages (Zentrum), 1933-1944 selbständig, 1944-1945 Kriegsdienst und sowjetische Gefangenschaft, 1945-1947 Abteilungsleiter in der Deutschen Verwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge der SBZ, 1948-1953 geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DGB, Landesbezirk Berlin, 1953-1957 Senator für Arbeit und Sozialwesen, Berlin.

Dr. Karl Heinrich Eduard Mahler (1887-1966)

1934-1942 Vorstand und Geschäftsführer von Baufinanzierungs- und Wohnungsgesellschaften des Handwerks in Berlin, München und Wien, 1943-1945 alleiniger Geschäftsführer der Deutschen Handwerkszentrale Berlin, 1945-1949 vom Berliner Magistrat bestellter Liquidator von Gesellschaften des Handwerks und Geschäftsführer der Deutschen Handwerks GmbH, dazwischen Leiter der Hauptabteilung Handwerk der Deutschen Verwaltung für Handel und Versorgung in der SBZ, ab 1949 alleiniger Geschäftsführer einer Firma in Berlin, 1951-1955 Senator für Bau- und Wohnungswesen von (West-) Berlin, 1955-1957 Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Berlin GmbH.

Dr. Walther Schreiber (1884-1958)

1911-1925 Rechtsanwalt in Halle/Saale, 1914-1918 Kriegsdienst, 1919-1933 Mitglied des Preußischen Landtages (DDP), 1925-1932 Preußischer Minister für Handel und Gewerbe, 1934-1945 Rechtsanwalt und Notar in Berlin, 1945 Gründungsmitglied der CDU in der SBZ, seit 1946 Mitglied der Groß-Berliner Stadtverordnetenversammlung, dort stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher, seit 1947 Landesvorsitzender der CDU, 1950 Mitglied des erweiterten Vorstandes der gesamtdeutschen CDU, 1951-1953 stellvertretender Bürgermeister, 1953-1954 Regierender Bürgermeister von Berlin.

Rolf Schwedler (1914-1981)

1938-1939 Tätigkeit in der Bauwirtschaft, 1939-1945 Kriegsdienst, ab 1945 Tätigkeit in der Berliner Bauverwaltung, 1950-1955 Leitender Magistratsdirektor der Abteilung Bau- und Wohnungswesen des Berliner Magistrats bzw. (ab 1952) Senatsdirektor der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen, 1955-1972 Senator für Bau- und Wohnungswesen, 1972-1976 MdB (SPD).

Friedrich Spennrath (1888-1959)

1911-1921 Reichsbahndirektion Köln, 1921-1926 Technischer Beigeordneter der Stadt Aachen, 1927-1931 der Stadt Köln, 1931-1948 Vorstandsmitglied - Leiter der Abteilung Bahnen - und 1949-1956 Vorstandsvorsitzender der AEG, Berlin, 1950-1957 Präsident der IHK Berlin.

Dr. Otto Suhr (1894-1957)

1921-1925 hauptberuflich im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund, 1925-1933 im Allgemeinen Freien Angestelltenbund, 1928-1933 Dozent an der Hochschule für Politik in Berlin, 1933-1945 journalistische Tätigkeit, 1945 Hauptabteilungsleiter in der Deutschen Zentralverwaltung der Industrie in der SBZ, 1946 Generalsekretär der SPD in Berlin, 1946-1948 Stadtverordneter von Groß-Berlin, 1948-1950 von Berlin (West), 1948-1949 Mitglied des Parlamentarischen Rates, 1949-1951 MdB, 1949-1955 Direktor der Deutschen Hochschule für Politik (später „Otto-Suhr-Institut"), 1951-1955 Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, 1955-1957 Regierender Bürgermeister von Berlin.

Prof. Dr. Joachim Tiburtius (1889-1967)

1915-1917 Preußisches Kriegsministerium, 1918-1925 Reichsarbeitsministerium, 1925-1933 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels, 1933-1935 Wirtschaftshochschule Berlin, 1935-1942 Leiter der Forschungsstelle Handel beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit, 1942 Handelshochschule Leipzig, 1943 Wirtschaftshochschule Berlin, Mitglied des Bruderrates der EKD, 1946-1948 Universität Leipzig, seit 1948 an der Freien Universität Berlin, 1946-1950 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin (CDU), 1951-1963 Senator für Volksbildung in Berlin.

Heinz Ullmann (1886-1968)

Bis 1951 Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer und Bankkaufmann, 1951-1958 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (FDP), 1953-1955 Senator für Verkehr und Betriebe in Berlin.

Dr. Heinrich Vockel (1892-1968)

1922-1933 Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, 1934-1945 Tätigkeit bei der Hertie Waren und Kaufhaus GmbH in Berlin, 1950-1962 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Dr. Hans Wellhausen (1894-1964)

1923 Regierungsrat in Bremen, seit 1926 bei der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (1927 Prokurist, 1931-1959 Vorstandsmitglied und Direktor), 1949-1957 MdB (FDP, ab 1956 CSU), dort 1949-1953 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1951-1957 Vorsitzender des Ausschusses für Finanz- und Steuerfragen, 1952-1959 Präsident des Verwaltungsrats der Deutschen Bundesbahn.

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