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Blick auf die ehemalige Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg

Blick auf die ehemalige Stasi-Zentrale, den heutigen „Campus für Demokratie“, Quelle: Dronebrothers.de

Podiumsdiskussion

Das System der Repression

Die Stasi-Unterlagen und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung

Zeit

17. Februar 2026, 18:30 - 20:00 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 22" 1.OG Foyer
10365 Berlin
Telefon: 030 18 665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Frankfurter Allee 204
10365 Berlin
Telefon: 030 18 665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Klingelhöferstr. 23
10785 Berlin
Telefon: 030 26996 - 0

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Wie war es möglich, dass sich nach dem Faschismus eine zweite Diktatur nahtlos anschloss, sich die eine in die andere verlängerte, wie Herta Müller schreibt: „Der Faschismus in den Stalinismus, nach Stalins Tod 1953 in den Post-Stalinismus, was man bis 1989 Aufbau des Sozialismus nannte.“ Um den Rückzug der Menschen und den scheinbar geringen Widerstand zu verstehen, muss man die Methoden der Diktaturdurchsetzung verstehen. Die SED setzte mit Härte die Diktatur des Proletariats durch. Wer sich wehrte, wurde zersetzt, weggesperrt, ausgewiesen, verurteilt und hingerichtet. 1950 führte die Sowjetunion die Todesstrafe wieder ein. Bis zu Stalins Tod 1953 wurden im mitteldeutschen Raum mehr als 1.000 Todesurteile gefällt und vollstreckt. 

Über die Dokumentation der Repression und die Bedeutung der Stasi-Unterlagen für die Gesellschaft und unsere Zukunft sprechen Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte), Lars Rohwer (MdB) und Alexandra Titze (Vizepräsidentin Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv). Moderation: Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stifung e.V.)   Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nach dem Nationalsozialismus eine Zweite Deutsche Diktatur? Zur Diktaturdurchsetzung in der DDR“ statt. Gewidmet ist die Reihe dem Studenten Herbert Belter, der von einem Gericht in Moskau zum Tode verurteilt und dort hingerichtet wurde.    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. ist erwünscht. Der Zugang zum Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. durchgeführt.

 

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