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Mehrere Menschen stehen vor der Verladerampe im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Im Vordergrund ist SS-Arzt Horst Fischer zu sehen.

KZ Auschwitz-Birkenau: Aufstellung der Lagerinsassen vor der Verladerampe, im Vordergrund SS-Arzt Horst Fischer, 1942/44, Quelle: BArch, Bild 183-E0317-0007-001 (Ausschnitt) / o. Ang.

Film und Gespräch

Hand in Hand gegen das Vergessen

Gedenken an den Todesmarsch von Auschwitz durch Schönwald/Oberschlesien

Zeit

29. Januar 2026, 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Telefon: 030 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv Berlin-Tegel
Am Borsigturm 130
13507 Berlin
Telefon: 030 18 7770-1157
E-Mail: dr1@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Das frühere Schönwald in Oberschlesien (heute das polnische Bojkow) galt im "Dritten Reich" als nationalsozialistisches Vorzeigedorf. Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und Polen, allen voran der Verein Schönwalds's Erben e. V. sowie der Stadtteilrat von Bojkow haben einen Abschnitt der Route des Todesmarsches von 1945 durch das Dorf rekonstruiert. Gleichzeitig arbeiten sie mit Unterstützung des Bundesarchivs die Geschichte des Ortes während des Zweiten Weltkrieges auf.

Cornelia Stieler (Vorsitzende des Vereins Schönwalds Erben e.V.) informiert über ihre Forschung und die Herausforderungen der Aufarbeitungsarbeit. Der Film "Hand in Hand gegen das Vergessen – Gemeinsam auf der Suche nach der Wahrheit" zeigt das Spannungsfeld von Familiengeschichten und kollektiver Erinnerung und die konkrete Erinnerungsarbeit vor Ort.

Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich über die Personen- und Familienforschung und Recherchemöglichkeiten im Bundesarchiv zu informieren.

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