Zeit
25. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Mit der Vorführung von „Mord an Rathenau“ eröffnet das Revolutionsmuseum der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte Rastatt die neue Schlosskino-Saison 2026. Sie begleitet die Sonderausstellung „Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)“.
Der 1961 erschienene DEFA-Film erzählt die Geschichte der Ermordung des deutschen Außenministers Walther Rathenau im Jahr 1922 nach: Die rechtsextreme Geheimorganisation Consul plant einen Anschlag auf den DDP-Politiker Rathenau, da dieser mit der Unterzeichnung des Vertrags von Rapallo eine Normalisierung der Verhältnisse zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland anstrebte. In den auf den Mord folgenden Unruhen will Consul dann die Macht in Deuschland übernehmen.
Die Verschwörer wenden sich an ihren ehemaligen Brigade- und Freikorpskameraden Horst Bergmann (Jürgen Frohriep). Dieser will sich aufgrund seiner demokratischen Überzeugung nicht an dem Umsturz beteiligen, verrät die Täter aber aus soldatischer Solidarität auch nicht bei den Behörden oder dem ihm persönlich bekannten Minister Rathenau. Am Tag des Anschlags werden die Überzeugungen Bergmanns, der sich als „Wanderer zwischen zwei Welten“ auf keiner Seite des politischen Kampfes positionieren will, auf eine finale Zerreißprobe gestellt.
Das Schlosskino zeigt historische und moderne Filme, die die in der Sonderausstellung behandelten Zeitabschnitte und ihre Rezeption in der Filmkunst beleuchten.
„Mord an Rathenau“ (DDR 1961). Regie: Max Jaap, Besetzung: Jürgen Frohriep, Karla Runkehl, Harry Hindemith u.a.,
76 Min.
An den Schlosskino-Tagen bleibt die Erinnerungsstätte durchgehend geöffnet, sodass Interessenten die Sonderausstellung „Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)“ bis zum Filmbeginn besichtigen können.
Der Eintritt ist frei!
Anmeldung gerne unter erinnerung@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-1133.