Zeit
20. März 2026, 18:30 Uhr
Ort
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Gewalt hat viele Erscheinungsformen und findet über unterschiedliche Kanäle statt. Zum Berufsalltag von Politikerinnen und Politikern gehört zunehmend eine sich verschärfende Sprache – sichtbar etwa an der steigenden Zahl von Ordnungsrufen in den Parlamenten. Aber nicht nur: In den sozialen Medien und teilweise auch im Alltag mehren sich die verbalen Bedrohungen und physischen Angriffe.
All das hinterlässt Spuren – sichtbare und unsichtbare. Während jedoch immer nach den Tätern gefragt wird, werden die Erfahrungen Betroffener oft übersehen. Um aus historischer, psychologischer und persönlicher Perspektive Licht in dieses Dunkelfeld zu bringen, veranstaltet die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte in Rastatt die Podiumsdiskussion „Tatort Politik. Was Gewalt mit Politikerinnen und Politikern macht.“
Auf dem Podium diskutieren Dr. Farina Rühs, Leiterin des Projekts „Aggressionen und Gewalt gegen Politiker*innen in Deutschland“ am Kriminologischen Institut Niedersachsen, Dr. Christopher Dowe vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und der in Rastatt ansässige SPD-Politiker Jonas Weber. Die Diskussion moderiert Gregor Papsch (SWR).
Die Podiumsdiskussion ist eine Kooperationsveranstaltung des Bundesarchivs, der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, mit Unterstützung der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. Sie ist Teil des unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier stehenden Aktionszeitraums „Tag der Demokratiegeschichte“, der in diesem Jahr erstmals bundesweit begangen wird.
Die Veranstaltung findet begleitend zur Sonderausstellung „Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)“ statt.
Der Eintritt ist frei.