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Zwangsarbeiterinnen Hoheneck

Zwangsarbeit von Häftlingsfrauen in der Strafvollzugseinrichtung Hoheneck.
Quelle: Dokumentationsstelle Dresden/ Stiftung Sächsische Gedenkstätten
 

Vortrag

Zwangsarbeit in der DDR-Haft und ihre Spuren im Westen

Die Rolle bundesdeutscher Firmen bei der Zwangsarbeit von politischen Strafgefangenen

Zeit

26. Februar 2026, 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7, Seiteneingang „D“
01129 Dresden
Telefon: 030 18665-3411
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7, Seiteneingang „D“
01129 Dresden
Telefon: 030 18665-3411
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Westdeutsche Handelsunternehmen wie ALDI bezogen Produkte aus der DDR, die dort unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden. So ließ der VEB Esda Thalheim im Frauengefängnis Hoheneck Strumpfhosen produzieren, die dann ins Billigsortiment westdeutscher Discounter kamen. Wer sich der Arbeit verweigerte, musste mit Sanktionen bis hin zu Einzelhaft rechnen.

Der Historiker Dr. Peter Keup (Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft, UOKG) beleuchtet in seinem Vortrag die historischen Hintergründe dieser Handelsbeziehungen, die Folgen für die Betroffenen und den Umgang der Unternehmen mit dieser Vergangenheit heute.

16:30 Uhr – Archivführung
Um Anmeldung wird gebeten: dresden.anmeldungen@bundesarchiv.de

18:00 Uhr – Vortrag

 

 

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