2.16 (feh1p): Nr. 16 Besprechung der deutschen Delegation in Spa vom 7. Juli 1920, 11.30 Uhr, in der „Villa des Sorbiers“

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Nr. 16
Besprechung der deutschen Delegation in Spa vom 7. Juli 1920, 11.30 Uhr, in der „Villa des Sorbiers“

R 43 I/1357, Bl. 43–44

Anwesend: Fehrenbach, Simons, Wirth, Scholz, Hermes, Geßler; StS Müller; General v. Seeckt; MinDir. v. Simson, von Le Suire; MinR Merz; Major Michelis, Fleck, Schniewindt; Staatsrat v. Meinel als Vertreter der Bayer. Regierung1; Protokoll: StS Albert.

1

Staatsrat v. Meinel war auf Wunsch der Bayer. Regierung zu der dt. Delegation in Spa hinzugezogen worden. Am 24.6.1920 hatte die Bayer. Gesandtschaft in einem Schreiben an den RK den Wunsch der Bayer. Regierung übermittelt, daß zu den Verhandlungen in Spa ein besonderer Vertreter Bayerns als vollberechtigtes dt. Kommissionsmitglied hinzugezogen werden sollte. Zur Begründung dieses Wunsches war angegeben worden: „[…] Hierfür scheint der Bayerischen Regierung nicht nur zu sprechen, daß die Beiziehung eines solchen bayerischen Vertreters ganz wesentlich zu einer ruhigeren Beurteilung des Endergebnisses der Verhandlungen in Spa beizutragen vermöchte, sondern insbesondere auch der Umstand, daß eine offene lebendige Mitarbeit des Südens im Interesse der Bekundung der Reichseinheit und damit der Festigung der Stellung des Reichs dem Ausland gegenüber nur erwünscht sein kann. […]“ (R 43 I/401, Bl. 260–261). Noch am gleichen Tage übersandte der StSRkei das Schreiben dem RAM und bat im Auftrage des RK um eine mündliche Rücksprache (R 43 I/401, Bl. 263). Bei dieser Rücksprache scheint die Hinzuziehung eines besonderen bayer. Vertreters zu den Verhandlungen in Spa beschlossen worden zu sein.

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