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Projekt

Über das Projekt

Was ist das Portal "Zwangsarbeit im NS-Staat"?

Unter der Adresse www.zwangsarbeit.eu bietet das Bundesarchiv das Informationsportal "Zwangsarbeit im NS-Staat" in Zusammenarbeit mit zahlreichen archivischen Einrichtungen im In- und Ausland an. Die Entwicklung des Portals wurde von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) gefördert. Das Portal richtet sich an

  • die ehemaligen Zwangsarbeiter(innen) und ihre Angehörigen,
  • die historisch interessierte Öffentlichkeit und
  • die wissenschaftliche und heimatkundliche Forschung.

Was bietet das Portal?

  • Die Rubrik Archivbestände befindet sich im Aufbau. Dort werden zahlreiche deutsche und ausländische Archive, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen über ihr Archivgut zur NS-Zwangsarbeit Auskunft geben. Über eine komfortable geografisch orientierte Suche findet der Benutzer u.a. Informationen zu- Anwerbung und Einsatz ausländischer ziviler Arbeitskräfte und Kriegsgefangener,- Organisation, Planung und Umfeld des Arbeitseinsatzes oder den- Lebensumständen der Zwangsarbeiter.Die Vielfalt des Archivgutes reicht von den Personal- und Sachakten der Polizei, der Landwirtschafts- oder der Medizinalverwaltung bis hin zu Foto-, Film- und Plakatsammlungen.
  • Beginnend mit einem Grundstock von über tausend Titeln erwartet den Benutzer in der Rubrik Literatur zukünftig eine umfassende Online-Bibliographie zur Zwangsarbeit im NS-Staat, die regelmäßig aktualisiert werden wird.
  • Die Rubrik Geschichte vermittelt in kurz gegliederten Texten Basisinformationen- über den Einsatz ausländischer Arbeiter im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sowie über den Kriegsgefangeneneinsatz im Ersten Weltkrieg,- über den Einsatz ziviler und militärischer Zwangsarbeiter unter der nationalsozialistischen Herrschaft- über die Situation der "Displaced Persons" und die "Repatriierungen" der Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion ab Mai 1945.
  • Die Rubrik Leistungen informiert über Entschädigungsbemühungen und Maßnahmen zur Wiedergutmachung von 1945 bis in die Gegenwart.
  • Im Bereich der Dokumente entstehen Galerien mit Bildern und aussagekräftigen Schriftstücken zum Einsatz von Zwangsarbeitern im NS-Staat. Außerdem werden hier Erlebnisberichte und Biographien ehemaliger Zwangsarbeiter(innen) veröffentlicht.
  • In der Rubrik Links eröffnet ein ausführliches Verzeichnis den Zugang zu weiterführenden und spezialisierten Internetangeboten.

Wie wird das Portal ergänzt und aktualisiert?

  • Für die Ergänzung und Aktualisierung stellt das Bundesarchiv ein Online-Pflegemodul zur Verfügung. Mit seiner Hilfe können die beteiligten Institutionen ihre Bestandsdaten selbst in der Datenbank erfassen, ergänzen und ändern. Damit ist mit dem Portal ein ständig anwachsender und stets aktueller Nachweis von Archivgut zur Zwangsarbeit verfügbar.
  • Die Teilnahme an der Pflege des Portals steht jedem interessierten Partner offen. Jede Einrichtung, die gerne an dem Projekt teilnehmen und Informationen für die Beständeübersicht liefern möchte, ist herzlich dazu eingeladen.
  • Das Bundesarchiv stellt keine Kosten für Einstellung, Vorhaltung und Präsentation der Daten sowie für die Pflege des Portals in Rechnung.
  • Für die Ergänzung und Aktualisierung des Portals genügt ein Internetanschluss mit einem gängigen Browser. Die Eingabe erfolgt unmittelbar in eine Online-Datenbank und ist im Internet sofort verfügbar.
 

Wie erfolgt die Teilnahme einer Einrichtung am Projekt?