Der Tierpark in Ost-Berlin genoss international hohes Ansehen und spielte eine wichtige Rolle im kulturellen Wettrüsten des Kalten Krieges. Seine Bedeutung als DDR-Prestigeobjekt rief das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) auf den Plan, das den Tierpark „absicherte“.

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde mit Bärengehege im Vordergrund.

Literaturhinweise

  • Maier-Wolthausen, Clemens: Alphamännchen und hohe Tiere. Deutsch-deutsche Beziehungen in Tierpark und Zoo Berlin 1955–1991, Berlin 2022.
  • Maier-Wolthausen, Clemens / Knieriem, Andreas (Hrsg.): Hauptstadt der Tiere. Die Geschichte des ältesten deutschen Zoos, Berlin 2019.
  • Mohnhaupt, Jan: Der Zoo der Anderen. Als die Stasi ihr Herz für Brillenbären entdeckte und Helmut Schmidt mit Pandas nachrüstete, München 2017.
  • Roscher, Mieke: Zoopolis. Eine politische Geschichte zoologischer Gärten, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 71.9 (2021).
  • Roscher, Mieke / Wöbse, Anna-Katharina: Und immer wieder Flamingos...: Der Zoo zwischen Privatheit, Aneignung und sozialistischer Inszenierung, in: Die DDR im Schmalfilm, URL: https://ddr-im-schmalfilm.de/und-immer-wieder-flamingos (letzter Zugriff: 30.05.2023).
  1. I. Ein sozialistischer Zoo für die Hauptstadt