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Bibliothek

Hinweise zur Benutzung der Bibliothek des Bundesarchivs

Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde.- Lesesaal der Bibliothek

An sieben Dienstorten stellt das Bundesarchiv Mitarbeitern und Benutzern mehr als 2 Millionen Publikationen bereit.

An den einzelnen Dienstorten wird schwerpunktmäßig Literatur gemäß den jeweils vor Ort ansässigen Abteilungen des Bundesarchivs gesammelt:

  • Koblenz: Literatur zur Bundesrepublik Deutschland
  • Berlin-Lichterfelde: Literatur zur deutschen Geschichte 1495-1945, Literatur zur DDR, Literatur zur Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung
  • Berlin-Wilmersdorf: Literatur zur Geschichte des deutschen Films
  • Freiburg: Literatur zur deutschen Militärgeschichte   
  • Bayreuth: Literatur zur Flucht und Vertreibung am Ende des 2. Weltkriegs   
  • Ludwigsburg: Literatur zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen 
  • Rastatt: Literatur zur Geschichte der Freiheitsbewegungen in Deutschland  

Die thematische Literatur wird an allen Dienstorten durch allgemeine Nachschlagewerke und archivfachliche Literatur ergänzt. Die Bibliotheken erwerben aktuelle Forschungs- und Fachliteratur und erweitern ihren Bestand durch amtliche Druckschriften, graue Literatur sowie Bibliotheksgut aus Übernahmen der Archivabteilungen. Darüber hinaus sammeln sie die Belegexemplare aus der Archivbenutzung.

Detaillierte Informationen bietet das Sammlungsprofil der Bibliothek.

Die Bibliotheken aller Dienstorte bilden eine gemeinsame wissenschaftliche Spezialbibliothek sowie Dienstbibliothek für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Organisatorisch ist die Bibliothek in die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Bundesarchiv integriert. Diese  wurde am 1. Januar 1993 als unselbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts im Bundesarchiv errichtet, um Archiv- und Bibliotheksgut der Parteien und Massenorganisationen der DDR auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und zu ergänzen.

Die Bibliotheksbestände, die im Rahmen der Stiftungsgründung übernommen wurden (unter anderem 750.000 Bände des Instituts für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED und 250.000 Bände der Zentralbibliothek der Gewerkschaften des FDGB), sind heute in Berlin-Lichterfelde zu finden. Hinzu kamen die Dienstbibliothek des Zentralen Staatsarchivs der DDR mit 200.000 Bänden sowie weitere Übernahmen und ergänzender Bestandsaufbau, sodass die Bibliothek in Berlin-Lichterfelde heute mit 1,7 Millionen Bänden den mit Abstand umfangreichsten Bibliotheksbestand innerhalb des Bundesarchivs bereithält.

Benutzung

Die Medien an den Dienstorten Koblenz, Freiburg, Bayreuth, Berlin-Wilmersdorf, Ludwigsburg und Rastatt sind Präsenzbestände und können nur in den Benutzersälen vor Ort benutzt werden.

Aus dem Bibliotheksbestand in Berlin-Lichterfelde können Medien ab dem Erscheinungsjahr 1956 über die Orts- und Fernleihe ausgeliehen werden. Die Bedingungen für die Benutzung sind in der Benutzungsordnung geregelt. Die nicht ausleihbare Literatur kann im Lesesaal der Bibliothek eingesehen werden. Der Großteil des Bibliotheksbestandes ist im Magazingebäude gelagert und kann von dort in den Lesesaal bestellt werden.

In allen Lesesälen besteht außerdem Zugriff auf ausgewählte elektronische Datenbanken.

Alle nach 1995 erschienenen Publikationen sind online über den Bibliothekskatalog recherchierbar. Darüber hinaus wurden bereits weite Teile des Altbestandes in den Online-Katalog konvertiert. Die Daten aus dem Online-Katalog sind auch im Kooperativen Bibliothekverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) sowie dem Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) einsehbar.

Da noch nicht die gesamte Literatur der Bibliothek im Online-Katalog zu finden ist, kann je nach Forschungsthema auch die Recherche in den Zettelkatalogen von Nutzen sein. Die wichtigsten Zettelkataloge sind in den Lesesälen frei zugänglich.

Bei Fragen rund um die Bestände der Bibliothek, die Recherche oder die Bestellung von Literatur unterstützt Sie das Bibliothekspersonal gerne.