Skipnavigation

Navigation

Filme

Hinweise zur Benutzung von Filmen und filmbegleitenden Materialien im Bundesarchiv

Filmmagazin im Bundesarchiv

Deutsche Filme aller Genres, darunter Dokumentarfilme, Wochenschauen, Spielfilme, Experimentalfilme, Trick- und Kinderfilme sowie Informations-, Lehr- und Ausbildungsfilme dokumentieren im Filmarchiv mehr als 100 Jahre deutsche Filmgeschichte.

Die ältesten öffentlich aufgeführten Filme aus dem Jahr 1895 sind ebenso vorhanden wie die aktuellen Gewinner des Deutschen Filmpreises. Die Schwerpunkte der Überlieferung liegen im Zeitraum von 1930 bis 1945, auf Kinowochenschauen nach 1945 sowie Filmen aus der DDR. Nahezu vollständig gesammelt sind auch Auftragsproduktionen der Bundesbehörden sowie Filme, die mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland gefördert wurden. Fernsehproduktionen werden nicht gesammelt.

Mit der Integration des Staatlichen Filmarchivs der DDR in die Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs wurde es zu einem der größten Filmarchive der Welt. Eingebunden in den Kinematheksverbund nimmt es die Aufgabe eines zentralen deutschen Filmarchivs wahr.

Der Filmbestand umfasst zurzeit etwa 154.000 Dokumentar- und Spielfilme auf über einer Million Filmrollen oder anderen Trägern.

Ergänzt wird die Filmsammlung durch Dokumente zur Filmgeschichte wie Fotos, Plakate, Drehbücher, Verleihkataloge sowie Zensur- und Zulassungsunterlagen. Einzigartig ist die Sammlung von deutschen Zensurkarten zwischen 1908 und 1945, die oft die einzigen Zeugen verschollener Filme sind.

Benutzung

Die Benutzung filmbegleitender Materialien erfolgt durch persönliche Einsichtnahme im Benutzersaal. Um die Benutzung besser vorbereiten zu können, empfehlen wir, vorab eine schriftliche oder telefonische Anfrage an uns zu richten und sich anzumelden. Die Vorbestellung von Archivalien ist möglich.

Ein Besuch der Spezialbibliothek Film ist ebenfalls während der Öffnungszeiten des Benutzersaals möglich.

Die Filme selbst können ausschließlich nach vorheriger Anmeldung im Filmarchiv am Fehrbelliner Platz angeschaut werden. Für betreute Einzelsichtungen stehen Sichtungstische für 16-mm und 35-mm-Materialien sowie Videoplätze zur Verfügung. Für größere Gruppen kann ein Kinosaal mit 40-50 Plätzen sowie ein Seminarraum mit 20 Plätzen reserviert werden, die jeweils mit Projektoren ausgestattet sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Medien zur Sichtung, Vorführung und Kopierung außer Haus zu verleihen.

Welche Gebühren und Auslagen fallen an?

Die Beantwortung einfacher Anfragen und die Ansicht filmbegleitender Materialien ist im allgemeinen gebührenfrei. Für komplexe Recherchen werden Gebühren gemäß unserer Kostenverordnung erhoben.

Die Gebühren und Auslagen für die Filmbenutzung variieren in Abhängigkeit von Nutzungsart und Nutzungszweck. Bestimmte Filmsichtungen und weitergehende Verwendungsarten können gebührenfrei sein. Nutzungen zu gewerblichen Zwecken sind dagegen in jedem Fall gebührenpflichtig; ebenso die Ausleihe von Kopiervorlagen für Reproduktionen.

Für Ausleihen und die Anfertigung von Kopien fallen darüber hinaus ggf. weitere Gebühren für die Abgeltung von Nutzungs- und Verwertungsrechten an. Die Kopierung auf beliebige Träger und Formate wird durch externe Dienstleister zu marktüblichen Preisen vorgenommen.

Kann ich Medien kaufen?

Aus rechtlichen Gründen bietet das Bundesarchiv keine Videos vollständiger Filme oder Ausschnitte zum Verkauf an.