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Afrika, Pazifik, China – Geographischer Einstieg in Kolonialbestände

Die meisten Grenzen in Afrika und im Pazifik gehen auf Vereinbarungen zwischen den ehemaligen Kolonialmächten zurück. Hier: "Kamerun, Grenzvermessung der Süd- und Südostgrenze von Kamerun gegen das französische Kongogebiet (1900-1903), Oberleutnant Frank mit schwarzem Meßgehilfen am Universalinstrument."

In den Jahren 1884–1918 verfügte das Deutsche Reich über "Schutzgebiete" und Kolonien in Afrika, im Pazifischen Ozean und in China. Die deutsche Kolonialherrschaft erstreckte sich im Einzelnen auf folgende Gebiete:

Togo: 1884-1914; heute: Togo, Teile Ghanas

Kamerun: 1884-1916; heute: Kamerun, Teile Nigerias

Deutsch-Südwestafrika: 1884-1915; heute: Namibia

Deutsch-Ostafrika: 1885-1918; heute: Tansania, Ruanda, Burundi, Teile Mozambiques

Deutsch-Neuguinea: 1885-1914 mit

  • Kaiser-Wilhelms-Land; heute: Teil von Papua-Neuguinea
  • Marshallinseln; heute: Republik Marshallinseln
  • Nauru; heute: Nauru
  • Nördliche Marianen; heute: Außengebiet der Vereinigten Staaten
  • Palauinseln; heute: Palauinseln
  • Karolinen; heute: Teil der Föderierten Staaten von Mikronesien

Samoa: 1900-1914; heute: Unabhängiger Staat Samoa

Kiautschou/Tsingtau: 1898-1914; heute: Teil der Volksrepublik China

Einen kurzen Abriss zur Geschichte der deutschen Kolonialherrschaft finden Sie beispielsweise auf folgenden Internet-Seiten:

Über die nachstehenden Links gelangen Sie direkt zu Bestands- und Erschließungsinformationen einschlägiger Bundesarchiv-Bestände zu den einzelnen Kolonien (Liste wird weiter ergänzt). Die Akten einiger Bestände (insbesondere Bestand R 1001 Reichskolonialamt) stehen auch als Digitalisate zur Verfügung. Die Digitalisierungsmaßnahmen werden laufend fortgesetzt.

Geographischer Einstieg in Kolonialbestände des Bundesarchivs