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Das Bild zeigt auf rotem Hintergrund eine stilisierte Frauenfigur, die zu einer Menge an Frauen spricht, über denen sie steht. Sie hat den linken Arm ausgestreckt und zeigt auf die Menge, zu der sie spricht. Links über ihr ist der Titel des Buches beziehungsweise der Sonderausstellung zu sehen.

Coverbild der Sonderausstellung „Schwestern, zerreißt eure Ketten!“ des Forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen, Berlin, und Titelbild des gleichnamigen Begleitbuches (Ausschnitt), Quelle: AddF, Kassel, Sign.: A-F2-00064

Schwestern, zerreißt eure Ketten

Frauen und die Revolution von 1848/49

Zeit

-
  • Donnerstag: 12:00 - 17:00 Uhr
  • Freitag: 12:00 - 17:00 Uhr
  • Samstag: 12:00 - 17:00 Uhr
  • Sonntag: 11:00 - 17:00 Uhr

feiertags: 11:00-17:00 Uhr

Ort

Städtische Galerie Fruchthalle
Kaiserstraße 48
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Die Revolution von 1848/49 war in ganz Europa auch eine Revolution der Frauen. Sie wollten die unsichtbaren Ketten zerreißen, die ihr Leben bestimmten. Sie kämpften gegen soziale Not und für politischen Wandel – und begehrten gegen eine Ordnung auf, die sie gesellschaftlich und rechtlich unterdrückte. Doch wie sah eigentlich das Leben von Frauen um 1848 aus? Wie gestalteten sie die Gesellschaft mit? Und wofür kämpften sie, als im März 1848 auch in Berlin die Revolution ausbrach?

Abseits der politischen Reden in der Frankfurter Paulskirche, in der sie nur in den Zuschauerrängen zugelassen waren, wurden Frauen ebenso aktiv wie Männer. Bei der "Kartoffelrevolution" von 1847 stürmten sie wegen zu hoher Preise Berliner Marktstände un bei den Barrikadenkämpfen im März 1848 gossen sie Gewehrkugeln für die Kämpfenden. Nach der Revolution griffen Frauen durch die sogenannte "Katzenmusik" unbeliebte Entschiedungsträger an. Durch Fahnenstickereien in den Farben Schwarz-Rot-Gold bekannten sie sich zu den Idealen der Revolution. 

Die Ausstellung zeigt das Leben und Mitwirken von Frauen in der Gesellschaft von 1848. Neun Beispiele verdeutlichen die Rolle der Frauen in der Revolution und ihre Bedeutung für den Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung.

ACHTUNG: Die Sonderausstellung ist nicht in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte im Rastatter Schloss zu sehen. Der Ausstellungsort ist in der Städtischen Galerie Fruchthalle in Rastatt. Das Begleitprogramm findet in den Räumlichkeiten des Rastatter Stadtarchivs (Karlstraße 23, 76437 Rastatt) statt. Genaueres entnehmen Sie bitte den jeweiligen Veranstaltungsankündigungen.

Es gelten die Eintrittspreise und Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Fruchthalle
Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro | Eintritt frei am 1. Freitag im Monat

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