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Kreisdienststelle Glauchau

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 62 lfm
Laufzeit: 1953 – 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Unterlagen über die Kampfgruppen
- Absicherung der Volkswirtschaft und Landwirtschaft
- Absicherung von Städtepartnerschaften

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Die "aktiven" registrierten Vorgänge wurden in der Reihenfolge der Registriernummern aufgestellt und die personenbezogenen Angaben in einer alphabetisch sortierten Decknamenkartei erfasst. Die Rekonstruktion der vom MfS nach numerischen und alphanumerischen Signaturen angelegten Zentralen Materialablage erfolgte anhand der Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei. Die sachbezogen gebildeten Akten wurden grob gesichtet und vollständig erschlossen. In den meisten Fällen konnte die innere Ordnung der überwiegend geheftet vorgefundenen Akten beibehalten werden. Bei der Hälfte der Akten war die erweiterte Verzeichnung, d. h. die zusätzliche Beschreibung der Aktentitel durch "Enthält"-Vermerke erforderlich. Vermutlich wurden 1989 Schriftgutvernichtungen in der Kreisdienststelle vorgenommen, da die noch vorhandenen sachbezogenen Unterlagen nur 1 lfm umfassen.

Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- klassifizierte Findkartei
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)

Besonderheiten

keine