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Kreisdienststelle Apolda

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 38 lfm
Laufzeit: 1968 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Innerdienstliche Bestimmungen der BV Erfurt und des Ministeriums des Innern
- Arbeitsinformationen zu Leitungs- und Grundsatzfragen der Diensteinheit
- Jahresarbeitspläne und Arbeitsanalysen
- Materielle Sicherstellung und Organisation der Diensteinheit
- Personalangelegenheiten
- Lehr- und Schulungsmaterial
- Internierungs- und Isolierungsmaßnahmen
- Einschätzung der Stimmung und Reaktion der Bevölkerung
- Rapporte und Situationsberichte des Volkspolizeikreisamts Apolda
- Arbeitsunterlagen der Mitarbeiter (u. a. Nachweisbücher, Arbeitsbücher)

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Die Unterlagen befanden sich in einem ungeordneten Zustand. Altsignaturen und Findhilfsmittel waren nicht nachweisbar. Eine rekonstruierbare Zentrale Materialablage (ZMA) war nicht nachweisbar. Die Eingabe der Unterlagen in das Sachaktenerschließungsprogramm ist abgeschlossen, der Bestand ist aber noch nicht klassifiziert und freigegeben. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Karteien zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- internes DV-Programm "Decknamen" (DENA)

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen