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Kreisdienststelle Sondershausen

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 13 lfm
Laufzeit: 1952 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Dienstliche Bestimmungen
- Konzeptionen des Leiters der KD zur politischen-operativen Sicherung
- Jahresarbeitspläne
- Personalangelegenheiten
- Aus- und Weiterbildung
- Unterlagen zu Betrieben im Territorium (u. a. VEB Kalibetrieb Sondershausen)
- Analysen und Statistiken
- Einschätzungen der "politisch-operativen Lage"

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Die Unterlagen waren ungeordnet in Bündelform bzw. in Archivgutbehältern überliefert. Findhilfsmittel lagen nicht vor. Die Grobsichtung der Unterlagen erfolgte im September 1995 und April/Mai 1997. Die 2004 begonnene Erschließung des Bestandes wurde abgeschlossen. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)

Besonderheiten

- Übernahme von Unterlagen aus der Außenstelle Halle des Stasi-Unterlagen-Archivs, welche nach der Provenienz zu diesem Bestand gehören