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Kreisdienststelle Gotha

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 58 lfm
Laufzeit: 1964 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Dienstvorschriften (Befehle, Ordnungen Dienstanweisungen usw.)
- Personenüberprüfungen und Personenauskünfte im Zusammenhang mit Reisen
- Unterlagen zur Lage im Herbst 1989
- Einsatz- und Mobilmachungsbereitschaft
- Regelungen und Maßnahmen zur Verhinderung ungesetzlichen Verlassens der DDR und Zurückdrängung von Übersiedlungsersuchen
- Sicherung militärischer Objekte, Dienst- und Ausweichobjekte, Veranstaltungen
- Baumaßnahmen der KD
- Objektakten
- Reiseverkehr
- Berichte über die politisch-operative Arbeit der KD

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Das Schriftgut der KD Gotha lag ungeordnet vor, Findhilfsmittel waren nicht vorhanden. Es wurde zuerst 1995 grob gesichtet. In den Unterlagen befanden sich eine geringe Anzahl von Fotos sowie gelöschte Memocordcassetten und Karteikarten. Das Schriftgut wurde im Sachaktenerschließungsprogramm (SAE) verzeichnet. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- internes DV-Programm "Decknamen" (DENA)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)

Besonderheiten

keine