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Kreisdienststelle Nordhausen

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 24 lfm
Laufzeit: 1952 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Unterlagen zur Sicherung der Staatsgrenze im Kreis Nordhausen
- Zusammenarbeit mit dem Volkspolizeikreisamt und dem MfS
- Sicherung militärischer Objekte
- Einschätzungen der "politisch-operativen Lage" für die Jahresplanungen

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Das Schriftgut der KD Nordhausen wurde ungeordnet und zum Teil in geheftetem Zustand bzw. in Bündeln vorgefunden. Findhilfsmittel für diese Unterlagen waren nicht überliefert. Die Unterlagen wurden 1995 und 1997 grob gesichtet. Die Verzeichnung der Unterlagen im Sachaktenerschließungsprogramm (SAE) ist abgeschlossen. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.

Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- Im Bestand wurden spezielle Informationsträger aufgefunden