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Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG)

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 22 lfm
Laufzeit: 1951 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

- Auswertung und Analyse der geheimdienstlich gewonnenen Informationen
- Erstellen von Informationen für die BV-Leitung, die SED-Bezirksleitung, das MfS Berlin und andere
- Vorbereitung von Dienstkonferenzen, Dienstvorschriften u. ä.
- Kontrolluntersuchungen in Diensteinheiten der Bezirksverwaltung
- Öffentlichkeits- und Traditionsarbeit

Enthält u. a.

- Informationen über alle Bereiche der Gesellschaft
- ZPDB-Erfassungsbelege (Zentrale Personendatenbank)
- Sichtlochkartei
- Leitungsdokumente: Verschlusssachen-Dokumente, Protokolle von Dienstberatungen
- Redekonzeptionen - Aktion "Dialog" (Besuch des Bundeskanzlers Helmut Schmidt in der DDR 1981)

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Die registrierten Vorgänge wurden nach laufender Nummer geordnet und die Personendaten erfasst. Es erfolgte noch keine sachthematische Erschließung der registrierten Vorgänge. Es ist keine Zentrale Materialablage (ZMA) überliefert, aber eine Vorverdichtungs-, Such und Hinweiskartei (VSH). Zahlreiche Karteikarten waren zerrissen und mussten rekonstruiert werden. Die MfS-Arbeitskarteien wurden sortiert und für die Personenrecherche nutzbar gemacht. ZPDB- Erfassungsbelege, MfS-Karteien und registrierte Vorgänge sind lückenhaft überliefert. Die Sachakten sind erschlossen und die Personendaten erfasst. Die Erschließung erfolgte auf Grundlage der Ordnungs- und Verzeichnungsrichtlinien des Stasi-Unterlagen-Archivs. Ein Bearbeitungsbericht liegt vor.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- (BStU)-Personenkartei
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- ZMA-Unterlagen sind trotz einer vorhandenen VSH nicht überliefert
- ZPDB-Erfassungsbelege, MfS-Karteien und registrierte Vorgänge sind lückenhaft überliefert
- Die Unterlagen des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen wurden dem Teilbestand entnommen und an das zuständige Archiv rückgeführt
- Es sind 74 Behältnisse mit zerrissenen Unterlagen überliefert