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Kreisdienststelle Gera

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 175 lfm
Laufzeit: 1961 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Personenakten
- Schulungs- und Ausbildungsunterlagen
- Überwachung kirchlicher Veranstaltungen
- Absicherung der Städtepartnerschaft Gera - Nürnberg
- Überprüfung der Reise- und Auslandskader
- Bearbeitung der Antragsteller auf Übersiedlung
- Hinweise zum Bergbau in der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Das Schriftgut wurde in Bündeln, teilweise in loser Blattablage sowie als formierte Akten überliefert. Es wurde nach archivarischen Grundsätzen verzeichnet.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen