Stand: Dezember 2021
Umfang: 13 lfm
Laufzeit: 1980 - 1989
Erschließungsstand: 100 %
Allgemeine Informationen
- Aufklärung und Bekämpfung von Terroranschlägen, Gewaltakten, Drohungen etc.Enthält u. a.
- Überwachung von Personen aus dem Verantwortungsbereich- Aufklärung von anonymen und pseudonymen Ankündigungen von Gewaltakten gegen staatliche und gesellschaftliche Institutionen des Bezirkes Halle
- Beobachtung der Aktivitäten der von der BRD aus agierenden linksextremistischen Kommunistischen Partei Deutschlands/Marxismus-Leninismus (KPD), insbesondere Erfassung und Aufklärung der Empfänger von Postwurfsendungen mit der Parteizeitschrift "Roter Morgen"
- Zusammenwirken mit der Deutschen Volkspolizei zur Aufklärung von Gewaltstraftaten
- Federführende Arbeit in der Erstellung von Sicherungskonzeptionen zum Schutz ausgewählter, besonders terrorgefährdeter Objekte im Bezirk Halle
- Informationen über terroristische, links- und rechtsextremistische Kräfte und Gruppierungen in der BRD
Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes
Die bei Auflösung des MfS noch "aktiven" registrierten Vorgänge wurden dem Teilbestand zugeordnet. Damit war der Überlieferungszusammenhang wiederhergestellt. Diese Unterlagen sind zurzeit nur personenbezogen nutzbar. Die ebenfalls personenbezogene Zentrale Materialablage (ZMA) wurde anhand der zugehörigen Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei (VSH) rekonstruiert. Die unerschlossenen Unterlagen wurden in einem Schnelldurchlauf grob gesichtet. Anhand der Grobsichtungslisten wurden Prioritäten für die weitere Erschließung gesetzt. Die Erschließung des Teilbestandes ist abgeschlossen.Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)
- personenbezogene MfS-Karteien