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Abteilung M (Postkontrolle)

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 382 lfm
Laufzeit: 1968 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

- Fahndung, Kontrolle und Auswertung von Briefen, Paketen und Telegrammen
- Führen von Schriften- und Adressenspeichern (Dienststellen in den Hauptpostämtern)

Enthält u. a.

- Arbeit der Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) der Abteilung
- Überprüfung und Bearbeitung von Personen aus dem Verantwortungsbereich
- Kartei zur Postüberwachung
- Technische Untersuchung von Postsendungen
- Fahndung nach geheimdienstlich verdächtigen Postsendungen
- Fahndung nach Absendern von Postsendungen

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Die bei Auflösung des MfS noch "aktiven" registrierten Vorgänge wurden dem Teilbestand zugeordnet. Damit war der Überlieferungszusammenhang wiederhergestellt. Diese Unterlagen sind zurzeit nur personenbezogen nutzbar. Die unerschlossenen Unterlagen wurden in einem Schnelldurchlauf grob gesichtet. Anhand der Grobsichtungslisten wurden Prioritäten für die weitere Erschließung gesetzt. Die Erschließung des Teilbestandes ist abgeschlossen.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

Den Hauptschwerpunkt der Überlieferung bildet die Kartei zur Postüberwachung mit einem Umfang von 361 lfm Die Kartei besteht aus Hüllen im A5-Format, die den Schriftwechsel von Personen (im Original oder verfilmt) sowie Kopien von Anträgen auf Ausstellung eines Personalausweises beinhalten. Die Kartei ist alphabetisch nach Absendern (und zum Teil nach Empfängern) geordnet. Der Teilbestand umfasst auch zerrissene Unterlagen.