Direkt zum Seiteninhalt springen

Abteilung II (Spionageabwehr)

Zum Inhalt springen

Stand: Dezember 2021
Umfang: 151 lfm
Laufzeit: 1953 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

- Spionageabwehr
- Abwehr geheimdienstlicher Angriffe auf politischem, ökonomischem und militärischem Gebiet
- Aufklärung von Organisationen, die im Ausland gegen die DDR arbeiteten
- Überwachung der ausländischen Vertretungen, Überprüfung ausländischer Diplomaten
- Überwachung von in der DDR akkreditierten Journalisten, Korrespondenten
- Abwehrarbeit unter den in der DDR lebenden Ausländern

Enthält u. a.

- Unterlagen über konspirative Wohnungen und konspirative Objekte
- Informationen über Parteiarbeit
- Unterlagen zur Planung, Analysierung und Berichterstattung
- Ausbildungs- und Schulungsunterlagen
- Überwachung nationaler und internationaler Veranstaltungen (v. a. Leipziger Messen)
- Überwachung von ausländischen Botschaften, Konsulaten und Kultureinrichtungen im Bezirk Leipzig
- Überwachung von ausländischen Journalisten
- Informationsmaterial für Führungsoffiziere und Inoffizielle Mitarbeiter (IM) über das "Operationsgebiet"
- Informationen über Spionagestellen und andere Institutionen in Westdeutschland
- Abwehrarbeit zu Dienst- und Wohnobjekten des MfS
- Personalangelegenheiten

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Die überlieferte Zentrale Materialablage (ZMA) wurde anhand der Vorverdichtungs- Such- und Hinweiskartei rekonstruiert. Der Erschließungsstand umfasst die geordneten Karteien und Sachakten.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen