Deutsche Flakabwehr gegen nächtliche Luftangriffe, Leuchtsspurstreifen am Himmel (Sommer 1940),
Quelle:
Bundesarchiv, Bild 183-2009-1222-503 / o. Ang.
Der Luftkrieg über Deutschland 1939–1945 – Recherchemöglichkeiten und Quellen zur Reichsluftverteidigung im Bundesarchiv
Rechercheleitfaden
Dieser Rechercheleitfaden erklärt Ihnen, wie Sie im Bundesarchiv nach Akten zur militärischen Luftverteidigung gegen alliierte Luftangriffe auf das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg recherchieren können.
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Einführende Informationen
Die Reichsluftverteidigung im Zweiten Weltkrieg umfasste sämtliche aktiven militärischen Abwehrmaßnahmen der deutschen Luftwaffe gegen die alliierten Luftangriffe auf das Deutsche Reich. Ein wesentlicher Fokus lag dabei auf der Bekämpfung feindlicher Flugzeuge durch Flakartillerie und Jagdflugzeuge. Passive Maßnahmen des Luftschutzes – wie der Bau von Luftschutzräumen oder die Aufklärung der Bevölkerung durch den Reichsluftschutzbund –, die zur Abmilderung der Auswirkungen dieser Angriffe von militärischer und ziviler Seite organisiert wurden, sind in diesem Leitfaden nicht berücksichtigt.
Der Luftkrieg über dem Deutschen Reich
Zwischen 1940 und 1945 flogen die britischen und US-amerikanischen Luftstreitkräfte strategische Luftangriffe gegen das Deutsche Reich, deren Auswirkungen im Laufe der Zeit immer weiter zunahmen. Diese Luftoffensive hatte vor allem das Ziel, die deutsche Industrie zu schwächen und die Moral der Bevölkerung zu untergraben. Die zivile und militärische Widerstandsfähigkeit Deutschlands sollte entscheidend beeinträchtigt werden, um eine spätere Invasion über Land mit möglichst geringen eigenen Verlusten zu ermöglichen.
Zu Beginn verursachten die britischen Angriffe noch verhältnismäßig geringe Schäden und konnten von der deutschen Luftverteidigung weitgehend erfolgreich abgewehrt werden. Die deutsche Luftwaffe flog ihrerseits eine Offensive gegen britische Ziele, die jedoch 1941 wieder aufgegeben wurde, um die deutschen Kräfte auf den Kampf gegen die Sowjetunion zu fokussieren. Eine deutliche Intensivierung der Angriffe erfolgte im Sommer 1942 mit dem Einstieg der USA in den Luftkrieg. In einer gemeinsamen Offensive betrieb das Bomber Command der britischen Royal Air Force nächtliche Flächenangriffe, während die 8. US Army Air Force tagsüber vor allem gezielte Angriffe gegen die deutsche Rüstungsindustrie ausführte. Mit dem Anstieg der Bombenlast und der Größe der Bomberverbände nahm auch die Zerstörung der deutschen Städte immer weiter zu. Besonders verheerende Angriffe wurden in dieser Zeit gegen Hamburg, Berlin und das Ruhrgebiet geflogen. 1944 weiteten die Alliierten den Bombenkrieg schließlich auf das gesamte Reichsgebiet aus und griffen nun auch vermeintlich „luftsichere“ Regionen wie Sachsen, Bayern und Oberschlesien an. Trotz dieser Verschärfung des Luftkriegs gelang es der NS-Propaganda noch bis in den Herbst 1944, die „Kriegsmoral“ der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die pausenlosen Fliegeralarme und verheerenden Angriffe, wie die Bombardierung Dresdens, führten allerdings spätestens im Frühjahr 1945 zum völligen Zusammenbruch des alltäglichen Lebens. Wenige Wochen vor Kriegsende erklärten die Alliierten am 16. April 1945 schließlich offiziell den Abschluss der strategischen Luftoffensive gegen Deutschland.
Deutsche Abwehrmaßnahmen
Zu Beginn des Krieges war die deutsche Reichsluftverteidigung noch unzureichend ausgebaut, da der Fokus der politischen und militärischen Führung auf der Offensive an den verschiedenen Fronten lag. Die Verteidigungskräfte waren daher nicht gleichmäßig im gesamten Reichsgebiet verteilt, sondern wurden je nach Angriffsrisiko in geografischen Schwerpunkten konzentriert.
Die Hauptlast der Verteidigung wurde lange Zeit von der Flakartillerie getragen, also der Abwehr der Luftangriffe durch bodengebundene Flugabwehrkanonen (Flak). Ihre Aufgabe war die Erzeugung von Sperrfeuer zur Störung von Bomberangriffen und der gezielte Abschuss feindlicher Flugzeuge. Neben ortsfesten gab es auch mobile Einheiten, die per Eisenbahn verlegt werden konnten. In Hamburg, Berlin und Wien wurden zudem große Flaktürme errichtet: Hochbunker, auf deren Dächern schwere Flakgeschütze und die erforderlichen Funkgeräte zur Leitung der Angriffe stationiert waren. Das System der Luftverteidigung beruhte auf dem Zusammenwirken der Flakartillerie mit den in der Heimat verbliebenen Jagdfliegerkräften, deren Aufgabe es war, bei Tag und bei Nacht die feindlichen Maschinen im Flug abzuschießen. Die Nachtjagd stellte besondere Herausforderungen an die Ortung feindlicher Flugzeuge, zu deren Lösung neue Flugtechniken sowie Aufklärungs- und Führungssysteme wie die Kammhuber-Linie entwickelt wurden. Dieses Abwehrsystem erstreckte sich an der westlichen Reichsgrenze von Dänemark bis Paris und nutzte Scheinwerfer und Funkmessgeräte, um die Nachtjäger an die Bomber heranzuführen. Durch Innovationen in der alliierten Flugtechnik verlor die Kammhuber-Linie jedoch zunehmend an Wirksamkeit. Allgemein fand im Laufe des Krieges ein Wettlauf um die technische Weiterentwicklung von Flugzeugen, Funk und Radar sowie um Stör- und Abwehrmaßnahmen statt, den die Alliierten klar für sich entschieden.
Mit dem Fortschreiten der Luftangriffe traten die Schwächen der Reichsluftverteidigung immer deutlicher zutage: Ein entscheidender Fehler lag in der zu starken Fokussierung auf die Flak und die damit einhergehende Vernachlässigung der Jagdfliegerkräfte. Der Großteil der 1,8 Millionen Soldaten der Luftwaffe war der Flakartillerie zugeordnet. Doch der Aufwand für deren Betrieb stand in keinem Verhältnis zu den Ergebnissen, da für den Abschuss eines Flugzeugs oft mehrere tausend Schuss erforderlich waren. Ein weiteres Problem war der Mangel an Personal und Ressourcen, der sich im Kriegsverlauf immer weiter zuspitzte. Dies führte zunehmend zur Rekrutierung von zivilen Hilfskräften, darunter Schüler und Kriegsgefangene, die vor allem in der Flak eingesetzt wurden. All dies hatte zur Folge, dass die Qualität und Leistungsfähigkeit der Abwehrmaßnahmen stark nachließen und die deutschen Abwehrkräfte immer weniger in der Lage waren, die zunehmend besser ausgerüsteten alliierten Bomber zu bekämpfen. Bis Ende 1943 konnte sich die deutsche Luftverteidigung noch gegen die alliierten Luftangriffe behaupten. Im Frühjahr 1944 verlor die Luftwaffe jedoch die Luftherrschaft über dem Deutschen Reich, so dass die alliierten Bomber nun tief ins Reichsgebiet eindrangen und die Verteidigung weitgehend nur noch durch die Flakartillerie erfolgen konnte. Auch diese wurde bis zum Frühjahr 1945 zusehends minimiert.
Recherchestrategien
Eine ortsbezogene Recherche zum Thema Reichsluftverteidigung – beispielsweise zu Unterlagen über eine Flakstellung an einem bestimmten Ort – ist im Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, in der Regel mit einigen Aufwänden verbunden. In Archiven werden Unterlagen nicht thematisch, sondern nach dem sogenannten Provenienzprinzip geordnet. Das bedeutet, dass Archivbestände ausschließlich nach den Stellen gebildet werden, bei denen die Unterlagen entstanden sind: In diesem Fall nach militärischen Dienststellen und Truppenteilen. Ein Zugriff über Orts- oder Gebietsnamen besteht in der Regel nicht. Zwar können Sie in unserer Online-Datenbank invenio mit Schlagworten suchen, doch führt dieses Vorgehen bei Ortsnamen oft nur zu wenigen beziehungsweise nicht selten zu überhaupt keinen Treffern. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass keinerlei Überlieferung existiert. Um sicher feststellen zu können, ob hier Unterlagen zu dem gesuchten Ort vorhanden sind, muss die Einheit bekannt sein, die dort stationiert war.
Das ist prinzipiell über zwei Recherchewege möglich, die miteinander kombinierbar sind: 1. Über Lagekarten, die die Namen der stationierten Einheiten enthalten. 2. Über das Überblickswerk “Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945, Band 16: Stationierungen“ von Georg Tessin, das die Stationierungen deutscher Truppen an zahlreichen Orten aufführt. Diese beiden Recherchewege werden ausführlich in unserem Rechercheleitfaden zum Einsatz der Truppenteile der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg vorgestellt.
Wenn Sie auf diese Weise die in Frage kommenden Einheiten identifiziert haben, können Sie überprüfen, ob von diesen Truppenteilen Unterlagen im Bundesarchiv überliefert sind. Hierfür kommen die unten aufgeführten Bestände der fliegenden Verbände bzw. Flakverbände in Frage.
Alternativ ist eine orts- bzw. gebietsbezogene Recherche zur Reichsluftverteidigung bis zu einem gewissen Grad auch in den ebenfalls unten aufgeführten Beständen der regionalen Luftgaukommandos möglich, die für die Koordinierung der Verteidigungskräfte in ihrem Gebiet zuständig waren. Zu bedenken gilt es hierbei allerdings, dass der Informationsgehalt auf dieser höheren Kommandoebene in der Regel deutlich konzentrierter und abstrakter ist als auf der Ebene der Einheiten. Konkrete Informationen zu bestimmten Orten innerhalb der Luftgaue stellen also eher Glückstreffer dar.
Ein hiermit verwandtes Thema ist die Recherche nach abgestürzten alliierten Flugzeugen über deutschem Gebiet. Auch hierfür hat das Bundesarchiv einen Rechercheleitfaden erarbeitet.
Primäre Überlieferung im Bundesarchiv
Vorweg muss angemerkt werden, dass die im Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, verwahrten Sachakten militärischer Kommandobehörden, Verbände, Einheiten und Dienststellen der ehemaligen deutschen Wehrmacht und Waffen-SS oft nur splitterhaft überliefert sind, da durch Kriegseinwirkungen und auch durch Vernichtung von Schriftgut bei Feindgefahr viele Dokumente verloren gegangen sind. Dies trifft vor allem auf die Unterlagen der ehemaligen Luftwaffe zu. Daher lassen sich bestimmte Sachverhalte aus unseren Quellen nicht mehr klären. Mehr Infos zu Beschaffenheit und Überlieferungssituation der militärischen Unterlagen im Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, finden Sie auf unserer Website.
Die organisatorische Zuständigkeit für die Reichsluftverteidigung war zu Kriegsbeginn noch regional auf die jeweiligen Luftgaukommandos verteilt. Im März 1941 wurde schließlich der Versuch unternommen, durch die neu gegründete Kommandobehörde „Luftwaffenbefehlshaber Mitte“ (im Februar 1944 umbenannt in „Luftflottenkommando Reich“) eine zentralisierte Koordinierung der Reichsluftverteidigung zu ermöglichen.
Dieser Kommandobehörde wurden die fliegenden Verbände (sprich: Jagd- und Nachtjagdverbände) sowie die Luftgaukommandos unterstellt, welche wiederum für die Flakverbände und die Nachrichtenverbände in ihrem Gebiet zuständig waren.
Die erhalten gebliebenen Unterlagen der ortsungebundenen fliegenden Verbände sind in den folgenden Beständen überliefert:
Die erhalten gebliebenen Unterlagen der Luftgaukommandos, die mit römischen Ziffern nummeriert waren, bilden die Bestandsgruppe RL 19. Zur leichteren Orientierung wurde den einzelnen Beständen in invenio zusätzlich in runden Klammern der jeweilige Dienstsitz der Kommandobehörde beigefügt:
Die territoriale Zuständigkeit der Luftgaue änderte sich im Laufe des Krieges immer wieder. Karten, an denen sich diese Veränderungen nachvollziehen lassen, finden Sie im Bestand RL 2-III (Generalstab der Luftwaffe / Generalquartiermeister) im Unterpunkt Abteilung Luftwaffenbodenorganisation.
Die erhalten gebliebenen Unterlagen der Flakverbände sind in den folgenden Beständen überliefert:
Die Nachrichtentruppen waren im Rahmen der Reichsluftverteidigung u.a. für den Flugmeldedienst, den Jägerleitdienst und die Funkaufklärung zuständig. Ihre erhalten gebliebenen Unterlagen sind im folgenden Bestand überliefert:
Zu den im Deutschen Reich in Berlin, Hamburg und Wien errichteten Flaktürmen sind im Bundesarchiv kaum konkrete Unterlagen überliefert. Lediglich zu den Hamburger Flaktürmen haben sich einige spezifischere Akten erhalten. Diese sind hauptsächlich im Bestand RL 19-11 (Luftgaukommando XI (Hannover / Hamburg) in der Abteilung IVa (Verwaltung; Bau) überliefert.
Ersatzüberlieferung im Bundesarchiv
Archivgut
Aufgrund der angesprochenen Schriftgutverluste lassen sich viele Fragen zum Einsatz der Wehrmacht bei der Reichsluftverteidigung anhand der amtlichen Überlieferung leider nicht mehr vollumfänglich beantworten. Das Bundesarchiv stellt jedoch eine umfangreiche Ersatzüberlieferung bereit.
Speziell zu Einheiten der Flak-Artillerie, die im Gebiet des Deutschen Reiches stationiert waren, können zusätzliche Informationen in der Sammlung MSG 233 (Nicolaisen, Hans-Dietrich.- Sammlung zur Geschichte der Luftwaffen- und Marinehelfer im Zweiten Weltkrieg) zu finden sein. Hierin finden sich vor allem Erinnerungsberichte der damals minderjährigen Luftwaffenhelfer, die noch während ihrer Schulzeit Hilfsdienste bei den Flak-Einheiten verrichten mussten.
Im Bestand MSG 2 (Sachthematische und biographische Sammlung zur deutschen Militärgeschichte 1849-1945)befinden sich unter anderem private Tagebücher, Feldpostbriefe sowie Erlebnisberichte von ehemaligen Soldaten der Luftwaffe. Für die Recherche nach relevanten Archivalien empfiehlt es sich, in der allgemeinen Suche eine Eingrenzung auf diesen Bestand durchzuführen und anschließend mit Schlagworten zu operieren.
Bibliotheksgut
Im Bibliothekskatalog des Bundesarchivs können Sie nach möglicherweise vorhandenen Ausarbeitungen zu Truppenteilen suchen. Diese sind insbesondere dann sehr hilfreich, wenn kaum Akten zu den gesuchten Truppenteilen überliefert sind. Derartige Publikationen basieren zum Teil auf den Erinnerungen ehemaliger Angehöriger.
Weitere Quellen in anderen Archiven
Informationen zu den Luftangriffen auf das Deutsche Reich aus alliierter Perspektive finden Sie vorrangig in den jeweiligen Nationalarchiven. Dort finden sich u. a. auch Luftbilder, die das Ausmaß der Bombardierung auf die deutschen Städte zeigen:
Das Bundesarchiv hat die Aufgabe, Archivgut konservatorisch zu sichern, inhaltlich zu erschließen und zugänglich zu machen. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihren Recherchen und ermöglichen Ihnen die selbstständige Benutzung des Archivguts.
Mit der Suchmaschine invenio können Sie in unseren Beständen recherchieren. Hier finden Sie ausführliche Hilfen zur Benutzung von invenio. Digitalisierte Akten können Sie online über invenio einsehen oder als Scans herunterladen.
Für die Benutzung von Archivgut, das nicht digitalisiert vorliegt, haben Sie drei Möglichkeiten. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter den folgenden Links:
Das Bundesarchiv verfolgt das Ziel, sämtliche Bestände der Wehrmacht und Waffen-SS zu digitalisieren und online zugänglich zu machen. Aufgrund der schieren Menge an Akten wird es jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis dieses Ziel erreicht wird.
Im Falle der Reichsluftverteidigung liegen die Bestände RL 8 (Führungsstäbe der Fliegertruppe der Luftwaffe), RL 10 (Verbände und Einheiten der Fliegertruppe der Luftwaffe), RL 11 (Führungsstäbe der Flakartillerie der Luftwaffe), RL 12 (Verbände und Einheiten der Flakartillerie der Luftwaffe) bereits zu großen Teilen digital vor und sind über invenio abrufbar.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der angesprochenen Digitalisierungsbestrebungen des Bundesarchivs einzelne Bestände temporär nicht für die Benutzung bereitstehen können. Nähere Hinweise finden Sie auf unserer Internetseite zu den temporär gesperrten Beständen.
Zu großen Teilen (mit Ausnahme von Luftbildern und Großformaten) digitalisiert und über invenio einsehbar sind die folgenden Bestände:
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der angesprochenen Digitalisierungsbestrebungen des Bundesarchivs einzelne Bestände temporär nicht für die Benutzung bereitstehen können. Nähere Hinweise finden Sie auf unserer Internetseite zu den temporär gesperrten Beständen.
Benutzungshinweise für die Ersatzüberlieferung zur Reichsluftverteidigung
Die Unterlagen im Bestand MSG 2 liegen im Bundesarchiv aufgrund von privatrechtlichen Vereinbarungen vor. Da es sich um eine Sammlung zahlreicher privater Abgaben handelt, ist stets eine individuelle Prüfung der Akten und deren Rechtesituation nötig. Wenn Sie Unterlagen gefunden haben, die Sie gern benutzen möchten, dann bitten wir Sie, uns deren Archivsignaturen mitzuteilen. In der Regel ist die Benutzung von Akten aus MSG 2 nicht an besondere Benutzungsbedingungen geknüpft. Die Rechtesituation erfordert jedoch eine der Benutzung vorausgehende Prüfung. Das gleiche gilt für die genannten Nachlässe.
Auch für den Bestand MSG 233 bitten wir um das zusätzliche Einreichen einer "Besonderen Verpflichtungserklärung für die Nutzung von Archivgut privater Herkunft".
Weiterführende Links
Rechercheleitfaden
Die fliegenden Verbände der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg
Wie Sie im Bundesarchiv zu den fliegenden Verbänden der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg recherchieren, erfahren Sie in diesem Rechercheleitfaden.
Das Schicksal abgestürzter alliierter Flugzeuge und deren Besatzungen im Zweiten Weltkrieg
Die nachfolgenden Hinweise gelten für die Abstürze britischer, US-amerikanischer, kanadischer und sowjetischer Flugzeuge, die auf dem europäischen Kriegsschauplatz von Verbänden der ehemaligen deutschen Wehrmacht zum Absturz gebracht wurden oder wegen technischer Defekte über von der ehemaligen deutschen Wehrmacht kontrolliertem Gebiet abstürzten.
Unterlagen zum Einsatz von Truppenteilen der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg
Hier finden Sie Hinweise zur Recherche in den Beständen des Bundesarchivs zu den Unterlagen zum Einsatz von Truppenteilen der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
Beer, Wilfried, Kriegsalltag an der Heimatfront. Alliierter Luftkrieg und deutsche Gegenmaßnahmen zur Abwehr und Schadensbegrenzung, dargestellt für den Raum Münster, Bremen 1990.
Boog, Horst, Der anglo-amerikanische strategische Luftkrieg über Europa und die deutsche Luftverteidigung, in: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Bd. 6: Der globale Krieg. Die Ausweitung zum Weltkrieg und der Wechsel der Initiative 1941–1943, Stuttgart 1990, S. 429–565.
Müller, Rolf-Dieter, Der Bombenkrieg 1939–1945, Berlin 2004.
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