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Einmarsch deutscher Truppen, jubelnde Menschen mit Hitlergruss vor Warenhaus Leitner, auf der Straße Panzerspähfahrzeuge

Einmarsch deutscher Truppen in Wien, Quelle: BArch, Bild 183-1987-0922-503 / o. Ang.; Agentur: Scherl Bilderdienst

Unternehmen Otto – Der Einmarsch deutscher Truppen in Österreich am 12. März 1938

Dieser Rechercheleitfaden zeigt Ihnen den Weg zu den Quellen der Wehrmacht und SS-Verfügungstruppe, die den deutschen Einmarsch in Österreich dokumentieren.

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Einführende Informationen

Mit dem „Anschluss“ von Österreich im März 1938 setzte Adolf Hitler sein erstes Expansionsvorhaben in Europa erfolgreich um. Ihm als gebürtigem Österreicher war es ein persönliches Anliegen, sein Heimatland mit dem Deutschen Reich „wiederzuvereinigen“. Daneben verfolgten er und die übrigen Nationalsozialisten das Ziel, den Friedensvertrag von Versailles Stück für Stück zu annullieren. In ihren Augen war Österreich lediglich ein Staat, der von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs geschaffen wurde und dem sie die eigene Überlebensfähigkeit absprachen. Des Weiteren betrachteten sie die österreichische Bevölkerung als Teil der deutschen Volksgemeinschaft, die gegen ihren Willen am Zusammenschluss mit dem Deutschen Reich gehindert wurde.

Der „Anschluss“ selbst wirkte sich verheerend auf Teile der österreichischen Bevölkerung aus. Denn fortan waren Jüdinnen und Juden, Sintizze und Sinti, Romnja und Roma sowie andere Minderheiten sowie politische Gegnerinnen und Gegner einer Welle des staatlich legitimierten Terrors ausgesetzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs etablierte sich in Österreich die Sichtweise, dass das gesamte Land das erste Opfer des Nationalsozialismus gewesen sei. Diese Opferthese weist jedoch entscheidende Fehler auf. Denn schon nach der Machtergreifung im Januar 1933 wurden im Deutschen Reich Minderheiten systematisch ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Hinzu kommt, dass der Großteil der Bevölkerung Österreichs dem „Anschluss“ anfangs positiv gegenüber eingestellt war.

Die am 12. März 1938 in Österreich einmarschierenden deutschen Truppen waren umfassend bewaffnet und per Befehl angehalten, jeglichen Widerstand niederzukämpfen. Trotz der Lageeinschätzung des Oberkommandos des Heeres, dass vom österreichischen Bundesheer keine allzu große Gefahr ausgeht, rechnete man zumindest in der Grenzregion mit Versuchen, den deutschen Vorstoß aufzuhalten. Den deutschen Soldaten bot sich allerdings ein völlig anderes Bild. Sie wurden jubelnd empfangen und mussten nicht einen einzigen Schuss abgeben. Österreich konnte binnen eines Tages vollständig besetzt werden.

Trotz der ausgebliebenen Gegenwehr war der deutsche Einmarsch von Problemen geplagt. Die Mobilisierung der Verbände erfolgte teilweise unkoordiniert und es gab Engpässe bei der Versorgung mit Nachschub. So waren beispielsweise Teile der mobilisierten Verbände von Treibstoffmangel betroffen. Die Kommunikation gestaltete sich ebenfalls als eine Herausforderung, denn die bestehenden Nachrichtenverbindungen erwiesen sich als unzureichend und die involvierten Nachrichtentruppen konnten dieses Defizit nur bedingt ausgleichen.

Der Einmarsch Wehrmacht und SS-Verfügungstruppe, später Waffen-SS, entfaltet sich umfangreich in deren Unterlagen. Sie sind aufgrund von Kriegseinwirkungen jedoch nicht vollständig. Besonders gegen Ende des Zweiten Weltkriegs fanden durch die deutschen Stellen umfangreiche Vernichtungsaktionen statt. Außerdem erlitt das Heeresarchiv am 14. April 1945 im Zuge der Bombardierung Potsdams einen Volltreffer und brannte nahezu vollständig aus. Lediglich zuvor ausgelagerte Unterlagen blieben von den Flammen verschont. Für Unterlagen der Wehrmacht, die vor 1942 entstanden sind, gilt zu berücksichtigen, dass es im Februar 1942 im Heeresarchiv zu einem Brand kam, der zahlreiche Akten beschädigte und zum Teil zerstörte. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie trotz der Überlieferungslücken relevante Quellen zum Unternehmen Otto finden.

Recherchestrategie

Ortsbezogene Recherchen im Bundesarchiv, die einen militärischen Bezug aufweisen, sind generell mit hohen Aufwänden verbunden, denn die hiesigen Bestände sind allesamt nach militärischen Dienststellen und Truppenteilen abgelegt. Im Falle des „Anschlusses“ von Österreich können Sie durchaus in invenio mit Schlagworten suchen, doch führt dieses Vorgehen dazu, dass Ihnen lediglich ein Teil der relevanten Quellen angezeigt wird. Dieser Umstand ist auf die unterschiedliche Tiefe der Erschließung zurückzuführen.

Neben der Schlagwortsuche ist daher die Recherche von Quellen anhand der Namen der beteiligten deutschen Verbände und Einheiten unverzichtbar. Um deren Namen zu identifizieren, bieten sich meistens Lagekarten an. Doch anders als bei ortsbezogenen Recherchen, die die Zeit des Zweiten Weltkriegs betreffen, gibt es keine entsprechenden Lagekarten des Generalstabs des Heeres zum Einsatz in Österreich im März 1938.

Glücklicherweise wurden der Einsatz und die im Zuge dessen gewonnenen Erfahrungen vom Heeresgruppenkommando 3 im Juli 1938 in dem Bericht „Der Einsatz der 8. Armee im März 1938 zur Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“ (RH 20-8/274) schriftlich festgehalten. Die digital einsehbare Quelle fasst die Ereignisse chronologisch zusammen und enthält zahlreiche Dokumente, wie Befehle, Weisungen, Stellenbesetzungen, Kriegsgliederungen mit den Namen der beteiligten Truppenteile und eine Einsatzkarte (RH 20-8/333). Auch die temporären Änderungen bei den Unterstellungsverhältnissen der Einheiten und Verbände gehen aus dem Bericht hervor. Somit erleichtert Ihnen das genannte Archivale die weitere Recherche.

Nachfolgend erfahren Sie, welche Bestände im Bundesarchiv über einschlägige Quellen verfügen und wie Sie die bestehenden Überlieferungslücken mit Ersatzquellen ein Stück weit ausgleichen können.

Primäre Überlieferung zum Unternehmen Otto

Die Einsatzplanung

Die zentrale Planung von Unternehmen Otto oblag dem Generalstab des Heeres beim Oberkommando des Heeres (RH 2). Schließlich lastete auf dem Heer, das von der SS-Verfügungstruppe unterstützt wurde, die Hauptlast des militärischen Einsatzes in Österreich.

Daneben waren auch die Luftwaffe und die Kriegsmarine involviert. Der Luftwaffe fielen insbesondere Aufklärungsaufgaben und der Schutz der vorrückenden Landstreitkräfte vor Luftangriffen zuteil. Vom Luftflottenkommando 3 (RL 7-3) sind zumindest einige wenige Quellen zum Einmarsch in Österreich überliefert.

Die Beteiligung der Kriegsmarine am Unternehmen Otto mutet auf den ersten Blick seltsam an – verfügte Österreich doch über keinen Zugang zu einem Meer oder Überseegebiete. Allerdings rechnete die deutsche Militärführung mit politischen Spannungen zwischen dem Deutschen Reich und anderen Ländern Europas, wie beispielsweise Frankreich oder Großbritannien (siehe dazu RM 20/1491), die gegebenenfalls in einem militärischen Konflikt münden könnten. Die Seekriegsleitung der Kriegsmarine (RM 7) und das Marinekommandoamt der Kriegsmarine (RM 20) bereiteten sich somit auf die Sicherung der deutschen Seewege für den Ernstfall vor.

Der Einmarsch am 12. März 1938

Gemäß der Einsatzplanung war für die Durchführung des Einmarsches in Österreich das Heeresgruppenkommando 3 (RH 64) vorgesehen. Unmittelbar nach dessen Mobilisierung wurde es in Armeeoberkommando 8 (RH 20-8) umbenannt. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Einsatzes erfolgte im Zuge der Demobilisierung die Umbenennung in Heeresgruppenkommando 3.

Das Armeeoberkommando 8 verfügte über zahlreiche Armee- und Heerestruppen, wobei die Armeetruppen direkt vom Stab ihre Befehle erhielten und die Heerestruppen mehrheitlich anderen Großverbänden unterstellt waren. Nachfolgend können Sie eine Auflistung ebendieser Truppenteile finden. Aufgrund der immensen Schriftgutverluste sind von diesen in der Regel nur wenige bis überhaupt keine Unterlagen mehr überliefert.

Dem Armeeoberkommando 8 unterstanden ferner vier Großverbände. Dabei handelte es sich um das VII. Armeekorps (RH 53-7), das XIII. Armeekorps (RH 53-13), das Kommando der Panzertruppen (RH 53-13/63) und die Heeres-Dienststelle 10 (RH 53-7).

Die Überlieferung dieser Großverbände zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus. So befindet sich die Überlieferung der beiden genannten Armeekorps zum Einsatz in Österreich nicht in den entsprechenden Armeekorps-Beständen, sondern in den Beständen der Wehrkreiskommandos VII (München) und XIII (Nürnberg). Bei den Wehrkreiskommandos handelte es sich um territoriale Führungsstellen des Deutschen Reichs, die verschiedene Aufgaben wahrnahmen. Dazu gehörten unter anderem die Rekrutierung und Ausbildung sowie die Landesverteidigung. Im Falle der Mobilisierung eines Wehrkreiskommandos wurde dieses, solange es mobilisiert war, als Korps, meist Armeekorps, bezeichnet. Im Wehrkreis verblieb ein sogenanntes Stellvertretendes Generalkommando, das die territorialen Aufgaben des ursprünglichen Wehrkreiskommandos für die Dauer der Mobilisierung erfüllte.

Das Kommando der Panzertruppen wird innerhalb der Quellen zum Einsatz in Österreich auch als Panzerkorps (ohne Nummer) sowie XVI. Armeekorps bezeichnet. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurde aus dem XVI. Armeekorps die Panzergruppe 4 gebildet und im Jahr 1944 erfolgte die Aufstellung eines neuen XVI. Armeekorps. Der einschlägige Bestand des XVI. Armeekorps umfasst nur Akten des 1944 aufgestellten Verbandes. Zum ursprünglichen Kommando der Panzertruppen liegt lediglich ein einziger Erfahrungsbericht in dem Bestand des Wehrkreiskommandos XIII (Nürnberg) vor.

Die Heeres-Dienststelle 10 wurde beim Wehrkreiskommando VII (München) eingerichtet. Anders als die beiden Armeekorps und das Kommando der Panzertruppen war die Heeres-Dienststelle 10 von der Größe her eher mit einer Division vergleichbar. Trotzdem unterstand dieser Verband direkt dem Armeeoberkommando 8.

Das VII. Armeekorps, das XIII. Armeekorps, das Kommando der Panzertruppen und die Heeres-Dienststelle 10 setzten sich wiederum aus verschiedenen Divisionen und Regimentern zusammen sowie teilweise Heeres- und Korpstruppen.

Nach dem „Anschluss“

Ende März 1938 wurden die am Einmarsch in Österreich beteiligten deutschen Truppenteile in ihre ursprünglichen Wehrkreise zurückgeführt. An deren Stelle traten neue Truppenteile, die sich vordergründig aus Soldaten des ehemaligen österreichischen Bundesheeres zusammensetzten. Die Aufstellungen fanden ab dem 1. April 1938 statt. Dadurch wurde Österreich auch militärisch an das Deutsche Reich angeschlossen.

Ersatzüberlieferung zum Unternehmen Otto

Archivgut

Trotz der immensen Schriftgutverluste, die auf Kriegseinwirkungen und eigene Vernichtungsaktionen deutscher Stellen während und am Ende des Zweiten Weltkriegs zurückzuführen sind, liegt im Bundesarchiv zum Unternehmen Otto ein vergleichsweise umfangreicher Quellenfundus der beteiligten Truppenteile vor. Dennoch ist es empfehlenswert, auf ergänzende Quellen amtlichen und privaten Ursprungs zurückzugreifen, die das Bundesarchiv bereitstellt.

Hervorzuheben sind die Unterlagen der Abteilung für Wehrmachtpropaganda des Wehrkreiskommandos XVIII (Salzburg). Diese umfassen eine Fotodokumentation, mehrere Berichte und eine Zeitungsausschnittsammlung zum Einmarsch in Österreich.

Das Bundesarchiv verfügt zudem über einige Nachlässe der beteiligten höheren Offiziere, wie beispielsweise Fedor von Bock (N 22), Heinz Guderian (N 802), Richard Ruoff (N 984) und Maximilian Reichsfreiherr von und zu Weichs an der Glon (N 19).

Im Bestand Sachthematische und biographische Sammlung zur deutschen Militärgeschichte 1849–1945 (MSG 2) befinden sich unter anderem private Tagebücher, Feldpostbriefe sowie Erlebnisberichte von ehemaligen Soldaten. Da der Bestand sehr umfangreich ist, empfiehlt es sich, eine Eingrenzung auf diesen in der allgemeinen Suche durchzuführen und anschließend mit Schlagworten zu operieren.

Bibliotheksgut

Im Bibliothekskatalog des Bundesarchivs können Sie nach möglicherweise vorhandenen Ausarbeitungen zu Truppenteilen suchen. Diese sind insbesondere dann sehr hilfreich, wenn kaum Akten zu den gesuchten Truppenteilen überliefert sind. Derartige Publikationen basieren zum Teil auf den Erinnerungen ehemaliger Angehöriger.

Unterlagen zum Unternehmen Otto einsehen

Allgemeines

Das Bundesarchiv verfolgt das Ziel, sämtliche Bestände der Wehrmacht und Waffen-SS, einschließlich der Vorgängerorganisationen, zu digitalisieren und online zugänglich zu machen. Aufgrund der schieren Menge an Akten wird es jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis das Ziel erreicht wird.

Im Falle von Unternehmen Otto liegen bereits sämtliche Bestände der SS-Verfügungstruppe digital vor. Außerdem wurden die entsprechenden Quellen des Generalstabs des Heeres, des Luftflottenkommandos 3, des Marinekommandoamts der Kriegsmarine und des Armeeoberkommandos 8 digitalisiert. Dasselbe gilt für die Wehrkreiskommandos VII (München), XIII (Nürnberg), XVII (Wien) und XVIII (Salzburg) sowie für das Kommando der Panzertruppen und die Heeresdienststelle 10. Auf Divisions- und Brigadeebene können Sie die Akten der Gebirgs-Brigade, der 3. Gebirgs-Division und der 44. Infanterie-Division online einsehen. Von den übrigen Truppenteilen, insbesondere jenen unterhalb der Divisions- und Brigadeebene, liegen hingegen nur vereinzelt Digitalisate vor. Hierzu zählen beispielsweise die Akten der Gebirgsjäger-Regimenter.

Nicht digitalisierte Unterlagen können Sie entweder vor Ort einsehen oder deren Digitalisierung on demand beauftragen.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der angesprochenen Digitalisierungsbestrebungen des Bundesarchivs einzelne Bestände temporär nicht für die Benutzung bereitstehen können. Nähere Hinweise finden Sie auf unserer Internetseite zu den temporär gesperrten Beständen.

Benutzungshinweise für die Ersatzüberlieferung zum Unternehmen Otto

Die oben genannten Nachlassbestände liegen im Bundesarchiv aufgrund von privatrechtlichen Vereinbarungen vor. Besondere Benutzungsbedingungen bestehen nicht. Die Benutzung der Nachlassbestände unterliegt keinen anderen Bedingungen als der Beachtung der Persönlichkeitsrechte Betroffener und Dritter. Zu diesen zählen insbesondere auch die aus dem Urheberrecht erwachsenden Nutzungs- und Verwertungsrechte.

Wenn Sie die besagten Nachlassbestände einsehen möchten, bitten wir Sie, neben Ihrem Benutzungsantrag auch die Besondere Verpflichtungserklärung für die Nutzung von Archivgut privater Herkunft einzureichen. Da es sich um Unterlagen privater Herkunft handelt, ist für die Benutzung die Unterzeichnung einer solchen Erklärung erforderlich. Sie verpflichten sich damit, die schutzwürdigen Belange von Personen, die in den Unterlagen genannt werden, angemessen zu wahren und Urheberrechte zu beachten.

Beim Bestand MSG 2 ist, da es sich um eine Sammlung zahlreicher privater Abgaben handelt, stets eine individuelle Prüfung der Akten und deren Rechtesituation nötig. Wenn Sie Akten gefunden haben, die Sie gern einsehen möchten, dann bitten wir Sie, uns deren Archivsignaturen mitzuteilen. In der Regel ist die Benutzung von Akten aus MSG 2 nicht an besondere Benutzungsbedingungen geknüpft und die Unterzeichnung einer besonderen Verpflichtungserklärung genügt. Die Rechtesituation erfordert jedoch eine der Benutzung vorausgehende Prüfung. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

Weitere Quellen in anderen Archiven und Institutionen

Neben dem Bundesarchiv verfügt auch das Österreichische Staatsarchiv über gehaltvolle Quellen zum damaligen „Anschluss“ an das Deutsche Reich.

Österreichisches Staatsarchiv
Nottendorfer Gasse 2
1030 Wien
Telefon: +43 1 79540 640-0
E-Mail
Schriftliche Anfragen

Während des Zweiten Weltkriegs und unmittelbar danach erbeuteten Soldaten der Roten Armee zahlreiche Dokumente der Wehrmacht und SS-Verfügungstruppe, die in Archive der Sowjetunion verbracht wurden. Ein kleiner Teil davon ist digital auf der Internetseite zum Deutsch-Russischen Projekt zur Digitalisierung deutscher Dokumente in Archiven der Russischen Föderation einsehbar. Darunter befinden sich auch Quellen zum Einsatz in Österreich im März 1938.

Weiterführende Informationen

Vormarsch einer deutschen Infanterieeinheit in Polen
Seite

Militärische Verbände und Einheiten bis 1945

Eine digitalisierte Version des Nachschlagewerks „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939-1945“ von Georg Tessin.

Ansprechpartner

Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv

Wiesentalstraße 10
79115 Freiburg

Telefon: 030 18 665-1149
E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de

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