Mit der Vorführung des Spielfilms „Kruso“ fand das Campus-Kino 2025 am Abend des 28. August seinen Abschluss. Über vier Wochen war der Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale Schauplatz eines abwechslungsreichen Open-Air-Kinos – vielfältiger denn je und gut besucht: 10.700 Besucherinnen und Besucher kamen zu den Filmabenden. Rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr, ein erneuter Publikumsrekord. Besonders beliebt waren die Abende mit den Filmen „Zwei zu Eins“, „Berlin is in Germany“, „Stasi FC“ und „Die Architekten“ mit jeweils über 1.000 Gästen.
Auch das begleitende Rahmenprogramm stieß auf großes Interesse: Über 800 Gäste nahmen an den Sonderführungen zum Archiv, zu den Ausstellungen und zum historischen Ort teil. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten zudem das Angebot zur Beratung auf Akteneinsicht.
Neben dem thematischen Schwerpunkt zur Transformationszeit und den Folgen der Diktatur öffnete das Gesamtprogramm vielfältige Perspektiven auf das Leben und den Alltag in der DDR. Für besondere Höhepunkte sorgten Gesprächspartnerinnen und -partner mit ihrer Expertise und lebendigen Diskussionen. Dazu zählten Regisseure wie Peter Kahane („Die Architekten“), Christian Schwochow („Westen“) oder Leopold Grün („Der Rote Elvis“) ebenso wie Zeitzeugen; unter ihnen der ehemalige BFC-Fußballer Dirk Schlegel, die Schriftstellerin Katja Lange-Müller oder Georg Klingebiel, der 1961 nach Bekanntwerden von Umsiedlungsplänen in einer kollektiven Flucht sein Dorf verließ.
Beim Kinder-Campus-Kino setzten sich an vier Terminen die jungen Gäste auf spielerische Weise bei Filmen und Bastelangeboten mit Fragen von Geschichte und den UN-Kinderrechten auseinander.
Vielen Dank an alle, die das Campus-Kino 2025 möglich gemacht haben – an Partner, Unterstützer, Mitwirkende und nicht zuletzt das Publikum.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Campus-Kino geben – vielfältig und abwechslungsreich.









