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Quelle: Bundesarchiv / Kobow-Kroel

Meldung

Das Bundesarchiv beim Tag der Deutschen Einheit 2026 in Bremen  

Reproduktionen ausgewählter Akten – darunter Auszüge aus Schindlers Liste oder die Stasi-Dokumentation einer Ballon-Flucht –, historisches Film- und Fotomaterial oder Einführungen in Sütterlin: Beim Fest der Deutschen Einheit vom 2. bis 4. Oktober 2026 in Bremen waren das Infozelt des Bundesarchivs und seine zahlreichen Angebote wieder gut besucht.

Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer testeten an den drei Veranstaltungstagen ihr Wissen beim Quiz zur deutschen Geschichte und zum Bundesarchiv oder entdeckten an der Memory-Wand die verschiedenen Aufgabenbereiche des Bundesarchivs – von Bestandserhaltung über Digitalisierung bis zu Bildungsarbeit.

Besonders interessierten sich die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr für die Beratung zur Familienforschung, wollten wissen, welche Recherchemöglichkeiten es mit Blick auf die Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs gibt und welche Zugangsmöglichkeiten zur NSDAP-Mitgliederkartei. Ungebrochen war auch die Nachfrage nach Beratung zur Einsicht in Stasi-Unterlagen, nicht wenige Besucherinnen und Besucher stellten ihre Anträge direkt vor Ort.  

In verschiedenen Diskussionsforen sprachen Zeitzeugen sowie Mitarbeitende des Bundesarchivs über Themen der Aufarbeitung und zum Bundesland Bremen. Es ging um die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Rostock, und bei einem Gespräch über die Beobachtung des Fußballvereins SV Werder Bremen durch die Stasi war Thomas Wolter, ehemaliger Mittelfeldspieler des Vereins, zu Gast. Über die Folgen der DDR-Diktatur sprach Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, mit der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke.