Im Mai ist die neue Filmreihe „Lichterfilme“ des Bundesarchivs ist gestartet. Damit hat der Ortsteil Lichterfelde im Südwesten Berlins sein eigenes Kino bekommen: Monatlich präsentiert das Bundesarchiv in seinem Benutzungszentrum filmhistorische Raritäten und Entdeckungen aus dem Filmarchiv.
Zum Auftakt der Reihe wurde das Drama „Morgen beginnt das Leben“ (1933, R.: Werner Hochbaum) in einer vom Bundesarchiv digital restaurierten Fassung gezeigt – ein fast vergessener Film und letztes Werk der Weimarer Film-Avantgarde.
Der Kurator der Filmreihe, Florian Höhensteiger, gab eine filmhistorische Einführung. Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher mit Dirk Förstner, dem Leiter der Filmrestaurierung des Bundesarchivs, über dessen Filmdigitalisierungs- und Restaurierungsstrategie diskutieren.
Neben einer analogen Vorführkopie des Films konnten die Besucherinnen und Besucher filmbegleitende Materialien und Akten zum Film sowie zur Biografie des Regisseurs Werner Hochbaum einsehen.
Der nächste Termin der Filmreihe findet am Donnerstag, den 18. Juni 2026, statt. Zu Gast: das Wanderkino von Tobias Rank. Rank wird stumme Kurzfilme von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Joris Ivens und anderen zeigen – analog auf 16-mm-Film projiziert unter freiem Himmel auf dem historischen Gelände des Bundesarchivs in Lichterfelde (bei schlechter Witterung im Kinosaal des Benutzungszentrums).
Alle Infos zu den kommenden Veranstaltungen der „Lichterfilme“ finden Sie auf unserer Website unter diesem Link.



