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Bandspeicheranlage der Abteilung IT

Bandspeicheranlage der Abteilung IT, Quelle: BArch, B 198 Bild 2020-1019-002 / Nobel, Jürgen

Pressemitteilung

Rückenwind für KI-Einsatz, Digitalisierung von Stasi-Unterlagen und den Digitalen Lesesaal  

Bundesarchiv erhält vom Bundestag knapp 2,2 Millionen Euro mehr für 2026

Das Bundesarchiv erhält knapp 2,2 Millionen Euro zusätzlich im Bundeshaushalt 2026. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages entschieden. „Das Geld gibt uns Rückenwind für wichtige Zukunftsprojekte“, erklärte Bundesarchiv-Präsident Michael Hollmann. „Damit können wir den Einsatz von KI, die Digitalisierung von Stasi-Unterlagen und unseren Digitalen Lesesaal weiter voranbringen. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die uns zeigt, dass der Deutsche Bundestag unsere Arbeit als Gedächtnis der Gesellschaft würdigt. Ich danke all denen, die sich dafür stark machen“, so Hollmann.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner Bereinigungssitzung am 13. November die Entscheidung über das zusätzliche Geld für das Bundesarchiv getroffen. Die insgesamt 2,17 Millionen Euro fließen in verschiedene Bereiche: Für die Digitalisierung von Stasi-Unterlagen, insbesondere der Karteien, sind dies 420.000 Euro, für die Verbesserung der IT-Speicherinfrastruktur 500.000 Euro, für den Digitalen Lesesaal 750.000 Euro und für die KI-Unterstützung von Rechercheprozessen 500.000 Euro.

Im Bundesarchiv spielt die Digitalisierung von NS-Unterlagen und Stasi-Unterlagen schon lange eine wichtige Rolle. Mit der erweiterten Förderung können nun verstärkt auch Stasi-Unterlagen digitalisiert werden, um die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu unterstützen.

Kontakt zur Pressestelle

Elmar Kramer, Stellv. Pressesprecher

Pressesprecher

Elmar Kramer

Telefon: 030 18 665-7181
E-Mail: elmar.kramer@bundesarchiv.de