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Neuer Katastrophenschutz-Anhänger im Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin im Einsatz

Neuer Katastrophenschutz-Anhänger im Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin im Einsatz, Quelle: BArch / Kramer

Pressemitteilung

Bundesarchiv nutzt neuen Katastrophenschutz-Anhänger in Schwerin

Übung im Stasi-Unterlagen-Archiv zur Dokumentenrettung

Mit einem neuen mobilen Erstversorgungszentrum in Schwerin baut das Bundesarchiv seine Infrastruktur für den Katastrophenschutz weiter aus. Der Notfallanhänger, mit dem beschädigtes Archivgut nach Naturkatastrophen und anderen Schadensereignissen gerettet werden kann, ist nun erstmals im Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin in einer Übung zum Einsatz gekommen.

Mitarbeitende zeigen Rettung von beschädigtem Archivgut

Dabei zeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem den Aufbau und Einsatz der mobilen Spül- und Verpackungsstationen: Für Übungszwecke wurden Papiere, die nicht aus dem Archiv stammen, nass gemacht und verschmutzt. Dann reinigten und spülten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Dokumente mit Wasser, um Schlamm und Partikel zu entfernen. Anschließend wurde das Übungsmaterial verpackt. Diese Sofortmaßnahme bereitet das spätere Einfrieren des Archivgutes vor, dem das Gefriertrocknen und die Restaurierung an anderen Standorten folgen.

Neue Notfallanhänger stärken Katastrophenschutz

„In Zeiten mit immer häufigeren extremen Wetterereignissen ist Katastrophenschutz wichtiger denn je“, sagte Bundesarchiv-Vizepräsidentin Alexandra Titze. „Mit dem neuen Notfallanhänger hier in Mecklenburg-Vorpommern stärken wir das Stasi-Unterlagen-Archiv und unsere Arbeit in Notfallverbünden mit anderen Institutionen.“

Mit den Anhängern, die nach den Bundesarchiv-Standorten Berlin, Koblenz, Freiburg nun auch in Schwerin stationiert sind, lassen sich wertvolle Dokumente noch besser retten und schützen. Das Bundesarchiv unterstützte bereits andere Institutionen bei Schadensfällen wie etwa nach dem Ahrtal-Hochwasser 2021. Die Anschaffung wurde aus Sondermitteln des Bundestages finanziert.

Kontakt zur Pressestelle

Elmar Kramer, Stellv. Pressesprecher

Pressesprecher

Elmar Kramer

Telefon: 030 18 665-7181
E-Mail: elmar.kramer@bundesarchiv.de