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Header, der den Tag der Pressefreiheit auf dem Campus für Demokratie bewirbt. Der Text lautet 'Laut werden für die Pressefreiheit! #PressefreiheitIstDeineFreiheit'

„Tag der Pressefreiheit“ am 28. April 2026 auf dem Campus für Demokratie, Quelle: MVFP - Medienverband der freien Presse

Pressemitteilung

Laut werden für die Pressefreiheit!  

Aktionstag mit Jugendlichen am 28. April auf dem Campus für Demokratie mit Workshop „True Crime DDR“  

Selten war es so einfach wie heute, Informationen zu konsumieren und zu verbreiten. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Fakten von Desinformation und Wirklichkeit von Fake News zu unterscheiden: Im Vorfeld des Internationalen Tages der Pressefreiheit kommen am Dienstag, 28. April, deshalb etwa 150 angemeldete Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis 13 auf dem Campus für Demokratie in der ehemaligen Stasi-Zentrale zusammen. Unter dem Motto #PressefreiheitIstDeineFreiheit geht es im Programm um Medien- und Meinungsvielfalt, Pressefreiheit und Bedrohungen durch Desinformation, an dem sich auch das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv beteiligt.

Podiumsdiskussion: Pressefreiheit in einer polarisierten Öffentlichkeit

Daniela Münkel (Leiterin der Abteilung Vermittlung und Forschung um Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) begrüßt die Teilnehmenden. In einer Podiumsdiskussion diskutiert die Politikerin und Autorin Karoline Preisler mit Linda Friese, stellvertretende Ressortleiterin und Host des Formats „Hochkant“ der Zeit, über die Rolle der Pressefreiheit in einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit. Sie berichten aus ihren über Erfahrungen mit Desinformation, Einschränkungen journalistischer Arbeit und die Verantwortung von Medien und Gesellschaft. Die Journalistin Carlotta Richter von der Funke-Mediengruppe moderiert das Gespräch.

Workshops mit Jugendlichen zu Fake News und Sozialen Medien

Ihr Wissen zu Themen wie Fake News, Soziale Medien oder die Einschränkung von Pressefreiheit vertiefen die Jugendlichen in anschließenden Workshops. Daran beteiligt sich auch das Bildungsteam des Stasi-Unterlagen-Archivs mit dem Workshop „True Crime DDR – Operative Arbeit der Stasi“ zu „Operativen Vorgängen“ der DDR-Geheimpolizei. In dem Workshop wechseln die Schülerinnen und Schüler mehrfach die Perspektiven zwischen Betroffenen und Stasi-Offizieren und erleben so, wie Überwachung in der SED-Diktatur funktionierte und welche Folgen sie für das Leben einzelner hatte. Zum Abschluss diskutieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse und darüber, was Pressefreiheit für sie persönlich bedeutet.

Der Tag der Pressefreiheit auf dem Campus für Demokratie wird vom Medienverband der freien Presse organisiert – gemeinsam mit dem Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem BFB – Bundesverband der Freien Berufe e.V., der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, glow Communications, Journalismus macht Schule, Reporter ohne Grenzen, der Robert-Havemann-Gesellschaft, Stiftung Lesen, 9:16 WeCreate, #UseTheNews und der Wall GmbH.

Programmübersicht und Ablaufplan unter: https://www.mvfp.de/politik-recht/pressefreiheit

Hinweis für Redaktionen:

Die Veranstaltung ist presseöffentlich: 28. April, 9 bis 14 Uhr, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin-Lichtenberg. Anmeldungen gerne an presse@bundesarchiv.de

Kontakt zur Pressestelle

Elmar Kramer, Stellv. Pressesprecher

Pressesprecher

Elmar Kramer

Telefon: 030 18 665-7181
E-Mail: elmar.kramer@bundesarchiv.de