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Das Foto zeigt eine Mütze, die zusammen mit einem Pistolenholster auf einer Karte liegt.

Mütze und Pistole (Symbolbild), Quelle: Bundesarchiv / Witzel

Pressemitteilung

„Staats-Sicherheiten im Sozialismus“  

Wissenschaftliche Tagung des Bundesarchivs – Stasi-Unterlagen-Archivs vom 5. bis 7. Februar in Berlin  

Das Streben nach „Sicherheit“ war für die staatssozialistischen RegimeRegimeAuch Regimeverhältnisse. Gesamtheit der Verhältnisse und Lebensbedingungen eines Landes oder... und Diktaturen des vergangenen 20. Jahrhunderts zentral. Scheinbar allmächtige Geheimpolizeiapparate sollten mit ihren ideologiegetriebenen Sicherheitsvorstellungen alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen, um die Herrschaft der Staatsparteien zu sichern. Vom 5. bis 7. Februar stehen „Staats-Sicherheiten im Sozialismus“ bei einer wissenschaftlichen Tagung im Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv in Berlin im Mittelpunkt.

Den Auftakt macht Norman M. Naimark (Stanford University) am Mittwoch, 5. Februar, mit dem öffentlichen Abendvortrag „The Meanings of Internal Security in the Communist Police State“. Naimark, dessen Forschungen zur Geschichte totalitärer Systeme den Blick auf den Kalten Krieg wesentlich mitgeprägt haben, bietet eine ungebrochen aktuelle Perspektive auf die Mechanismen der Sicherheitspolitik in autoritären Staaten.

Die Vorträge von Referentinnen und Referenten verschiedener wissenschaftlicher Institutionen aus Deutschland und dem europäischen Ausland vertiefen den Blick auf die Rolle von Geheimpolizeien in osteuropäischen Parteidiktaturen. Den Abschluss der Tagung macht die Podiumsdiskussion „35 Jahre Aufarbeitung der Geschichte der Staatssicherheit“. Es diskutieren Bundesarchiv-Präsident Michael Hollmann und Daniela Münkel (Leiterin der Forschung im Stasi-Unterlagen-Archiv) mit Markus Meckel (DDR-Außenminister a. D.) und Hans-Wilhelm Saure (Journalist). Journalist Sven Felix Kellerhoff moderiert.

Datum:         

Mittwoch, 5. Februar 2025, ab 18 Uhr (Vortrag)
Donnerstag, 6. Februar, und Freitag, 7. Februar
je 10.00 bis 17.00 Uhr (Tagung)

Ort:                     

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie,
Ruschestr. 103,
Berlin-Lichtenberg (U-Bahnhof Magdalenenstraße)

Der Vortrag am 5. Februar ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss sind alle Gäste zu einem Empfang eingeladen.

Anmeldungen zur Tagung bis zum 31. Januar 2025 an:
stua-tagung@bundesarchiv.de

Programm und detaillierte Informationen

Kontakt zur Pressestelle

Elmar Kramer, Stellv. Pressesprecher

Pressesprecher

Elmar Kramer

Telefon: 030 18 665-7181
E-Mail: elmar.kramer@bundesarchiv.de