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Liste der männlichen Häftlinge des KZ Groß-Rosen, die in der Fabrik von Oskar Schindler eingesetzt wurden, 18. April 1945,, Quelle: BArch, N 1493/ 42, Bl. 1

Newsletter 4/2024

7.000 Dokumente in einem Koffer: Der Nachlass Oskar Schindlers, gefunden 1999 auf einem Hildesheimer Dachboden, gibt einen Einblick in das Lebenswerk des Unternehmers, der am 9. Oktober 1974 gestorben war. In seinen Fabriken hatte Schindler ab 1939 immer mehr jüdische Häftlinge aus dem Krakauer Ghetto und dem Arbeitslager Płaszów beschäftigt, wodurch er sie vor der Willkür der SS-Mannschaften und vor der Deportation in Vernichtungslager schützte. Das Bundesarchiv präsentiert auf einer neuen Themenseite eine Auswahl historischer Dokumente aus dem Nachlass. 

Wie sieht der Alltag eines Archivars im Referat FA 1 aus? Der ist sehr divers und deckt verschiedene Arbeitsbereiche ab. Einerseits betreue ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen die Öffentlichkeitsarbeit des Filmarchivs. Das beinhaltet zum Beispiel die Planung von Veranstaltungen und Filmprogrammen, bei uns im Haus oder auch bei externen Kooperationspartnern, zum Beispiel bei Filmfestivals wie dem Cinefest Hamburg, das im November in Kooperation mit dem Bundesarchiv stattfindet. Andererseits bin ich für die Koordinierung der Digitalisierung unserer Filmbestände zuständig. Das umfasst sowohl die reguläre Sicherung von Filmen als auch größere Projekte, bei denen wir Filme in bestmöglicher Qualität restaurieren und verfügbar machen.

35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall - Berlin feiert auf dem Campus: Mehrere Kilometer lang werden Plakate von Bürgerinnen und Bürgern auf dem früheren Mauerstreifen der geteilten Hauptstadt für Freiheit und Frieden werben, beim Fest zum 35. Jahrestag von Friedlicher Revolution und Mauerfall. Dazu gibt es ein großes Programm unter dem Motto „Haltet die Freiheit hoch!“ vom 8. bis 10. November. Am 10. November finden die Feierlichkeiten auf dem Campus für Demokratie ihren Abschluss - mit vielen Mitmachangeboten, Diskussionen, einer Fassadeninstallation und einem Konzert der russischen Exil-Band „Pussy Riot“.