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Kreisdienststelle Lübz

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 0,2 lfm
Laufzeit: 1955 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststelle hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Konzeptionen zur "Verhinderung von terroristischen Anschlägen u. a. Gewaltakten" gegen die Jugendherberge in Plau
- Sicherung des Feldflug- und Bombenabwurfplatzes der GSSD in Retzow
- Überwachung von ausländischen Staatsbürgern mit ständigem bzw. zeitweiligen berufsbedingten Aufenthalt in der DDR
- Einschätzung zur komplexen Spionageabwehrkonzeption der KD Lübz
- Schriftgutvernichtungsprotokolle 1989

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Zum Teilbestand sind keine Zentrale Materialablage und Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei überliefert. Die Sachakten wurden erschlossen, entsprechend neu nummeriert und in Jurismappen abgelegt. Registrierte "aktive" IM bzw. GMS-Akten der KD Lübz im Umfang von 7 lfm sind in der so genannten "91er Reihe" in der Außenstelle Schwerin abgelegt worden.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)

Besonderheiten

keine