Direkt zum Seiteninhalt springen
maschinenschriftliches Textdokument

Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Reichsministeriums vom 26. Juni 1919, Quelle: BArch, R 43 I /601

Selbstversenkung der deutschen Hochseeflotte

  • maschinenschriftliches Textdokument
    Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Reichsministeriums vom 26. Juni 1919

Am 21. Juni 1919 veranlasste Konteradmiral Ludwig von Reuter die Selbstversenkung aller in der schottischen Bucht Scapa Flow gelegenen Kriegsschiffe der deutschen Hochseeflotte. Damit wurden die Bestimmungen des noch nicht unterzeichneten Versailler Friedensvertrages unterlaufen, wonach alle modernen Kriegsschiffe als Reparationsleistungen an die Alliierten hätten übergeben werden müssen. Die Reichsregierung war über das Vorgehen in Scapa Flow, bei dem mehr als 60 Kriegsschiffe zerstört wurden und das einen massiven Bruch der Waffenstillstandsbedingungen darstellte, nicht informiert.

Im Bundesarchiv liegen u. a. in zwei Aktenbänden aus dem Bestand R 43 I Reichskanzlei Unterlagen zu diesem Ereignis vor (R 43 I/7 und R 43 I/601). Beide Akten sind in digitaler Form im Recherchessystem invenio einsehbar:

Direktlink zum Aktenband R 43-I/7 im Bestand R 43-I Reichskanzlei

Mehr zum Thema

Einen attraktiven Zugang zu vielen weiteren Quellen, Informationen und interaktiven Angeboten zum Thema Revolution und Weimarer Republik finden Sie darüber hinaus in unserem Themenportal.