Archivalien zu Leni Riefenstahl
Auf dieser Seite finden Sie wichtige Archivalien zur Filmemacherin und NS-Propagandistin Leni Riefenstahl im Bundesarchiv und darüber hinaus.

Berlin, Olympiafilm, Dreharbeiten, Leni Riefenstahl hinter dem Kameramann Walter Frentz auf einem Kamera-Wagen, 1936, Quelle: BArch, Bild 146-1988-106-29 / o. Ang.; Agentur: Scherl Bilderdienst
Zahlreiche Archivalien des Bundesarchivs dokumentieren das Leben und das Werk der umstrittenen Filmemacherin Leni Riefenstahl (1902-2003).









































Sie begann ihre Karriere als Tänzerin, arbeitete dann als Schauspielerin, um ihre größten Erfolge als Filmregisseurin und -produzentin im Nationalsozialismus zu feiern. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie noch als Fotografin von sich reden – und durch Uneinsichtigkeit, was die tiefe Verstrickung mit den führenden Mächten des NS-Staats anbelangt.
Leni Riefenstahl, geboren am 22. August 1902 in Berlin, gestorben 2003 in Pöcking, hinterließ ein schwieriges Erbe. Als innovative Kunstwerke und Machwerke nationalsozialistischer Propaganda zugleich gelten vor allem ihre filmische NSDAP-Reichsparteitagstrilogie und ihre beiden Olympia-Filme.
Das Bundesarchiv macht eine Vielzahl an Archivalien über Leni Riefenstahl, ihr Leben und Schaffen zugänglich. Neben Akten und anderem Schriftgut, das im Original nur im Bundesarchiv verwahrt wird, sind Fotografien und filmische Dokumente überliefert. Einen ersten Überblick gibt Ihnen unser Rechercheleitfaden.
Viele Archivalien sind bereits digitalisiert. Eine Auswahl davon sehen Sie in unserer Geschichtsgalerie. Weitere Unterlagen sollen in den kommenden Jahren digitalisiert werden.
Sabine Dumschat