Konstruktion und Bau
Der Bau des bis heute weltweit größten Verkehrsluftschiffes LZ 129 „Hindenburg“ begann im Januar 1932. Mit einer Länge von 245 Metern und einem Traggasvolumen von 200.000 Kubikmetern war der Zeppelin dafür konzipiert, mit Helium betrieben zu werden. Leicht entzündlicher Wasserstoff als Traggas war nach dem Absturz des britischen Verkehrsluftschiffs R101 im Oktober 1930 in die Kritik geraten. Da die USA jedoch das weltweite Helium-Monopol besaßen und ein Ausfuhrverbot für Deutschland anordneten, musste die „Hindenburg“ dennoch mit Wasserstoff gefüllt werden.
Auf zwei- bis dreitägigen Linienflügen nach Nord- und Südamerika konnte die „Hindenburg“ anfangs 50 und später bis zu 72 Passagiere sowie Post und Fracht befördern. Die Fahrgasträume lagen erstmalig im Inneren des Luftschiffes und beinhalteten neben den 25 Doppelkabinen einen Gesellschaftsraum, einen Speisesaal, eine Bar und einen Rauchsalon.











